Druckschrift 
4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
1384
Einzelbild herunterladen
 

1384

Juli 1532.

Herzogs von Mnilcmd abgeredeten Artikel empfangen, hat man heute Antwort gegeben.und gefunden, daß dieObern solche annehmen wollen; Zürich, Glnrus und Schaffhauscu, die hierüber nicht instruirt gewesen, sollendies wieder heimbringen und sich auf dem nächsten Tag iibcr die Annahme erklären, v«. Bern zeigt o»,daß die Metzger, welche künftig in seinem Gebiete Vieh kaufen, Gold oder gute landläufige Münze hobensollen, und daß (dann"!) es die Ehurer Batzen um zwei Heller herabgesetzt habe. t'f. Den Boten, diekürzlich im Nheinthal getagt, ist in den Abschied gegeben, über die Besoldung Vogt Stvll's auf dem nächstenTag zu antworten. Ajü?. Die Einnahme der Eide zu Mellingen und Brcmgarten ist auf den Tag »ochBereue verschoben. I»?». Die Boten von Zürich sollen der Bitte Heini Weber's eingedenk sein, ihm dieNiederlassung in ihrer Landschaft zu gönnen, wobei er verspricht, der Verwandtschaft des Entleibten sich »ich!zu nahe zu setzen, i». Bern vermeint, die Bauern von Dintikon seien nicht schuldig, die in der Kricgsp'üverbrauchten Zehnten zu ersetzen; die V Orte (wir") stützen sich dagegen auf den Landfrieden, laut dessc»jeder wieder zu dem Seinen kommen solle. Bern wird daher ersucht, zu verschaffen daß die Zehnten bezahltwerden, und hierüber ans den nächsten Tag Bescheid zu bringen. I (vgl. cm). Zürich begehrt, dostBasel, Freiburg und Solothuru den Hauptmann Zeller bezahlen, und erklärt, daß es ihm sonst gestatte»würde, seinerseits Angehörige anderer Orte zuverbieten", da die Bünde solche Hafte wegen bestrittenerSchulden nicht zulassen. Das soll treulich heimgebracht werden.

^ bis Iii» aus dem Zürcher, Ii aus dem Beruer, Iclc aus dem Freiburgcr Abschied. Dem>stNfehlen dagegen I», «', «s> I; Bern hat «I n, n, v, I»I> ; das Glarucr Exemplar (Tschad. Samml.) r>,«I i», n>v, I»I», «Iii; Frciburg «I I, i», Iii»; Solothuru «I I, i», o, irn, »>!>; Basel 1^ 'i», », I»!l>, v«, Iclc, I« iu besonderer Fassung, und zwar kurz; Schaffhauscu iI, », o, ^ '«I«I, v«, modificirt.

Am Schlüsse des Baslcr Abschieds findet sich folgender Anhang:

Was durch die botschaft von Savoy gchandlct ist, j Was durch (die) botschaft vom Herzogen »»»Mcilaud verhandlet, j Was durch (des) bischofs von Cum anmalt gehnudlet ist, > WaS der houptman von So»Gallen gehandlet hat." Vielleicht sind dies nur Notizen von einem Boten.

740.

AlU-tttt. 1532, 25. Juli.

Staatsarchiv Bern: Allgem. Abschiede IM, S17. Staatsarchiv Zürich: Acte» Türl-nkn-ge. Kaiitoilsarchiv Basel! Abschiede.

Gesandte: Basel. (Ludwig Züricher). (Die andern nicht bekanntj.

Abscheid des Türggischcn zugs halb, von den drien stcttcn Zürich, Bern und Basel . -schlaget."

l. Man findet, es sei diesem Haudcl mit dem höchsten Flciße nachzudenken, damit man sich in leu»»Weise vertiefe, da vielerlei Practiken im Gange seien, und ein unvorsichtiger Schritt (den Eidgenossen?) ^großem Nachtheil gereichen könnte, wie die Instruction der Botschaft von Zürich des Nähern zeigt. 2. Sodo>»'besteht der Verdacht, es sei da ein Betrug im Spiel und die Gefahr nicht so dringend, wie die kaiscrl")