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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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August 1532.

gott und der wclt »erantwurten, und wie schwerlich wir damit gott erzürnen möchtcnd, hat ein jeder christglöwbiger wol ze bedenken.

7. „Doch so sind wir je der Meinung, sofer und es mit gott und ecren gsin möchti, unser volk vo»kriegen ze züchen, in gottsforcht und gehorsame zuo bcwarcn, ires bluots zc verschonen und uns one trcffcnlichUrsachen in keinen krieg ze begeben, wir möchtcnd dann eereu und trengcnder not halb nit fürkommcn zc."

St. A. Zürich: A. Türkeukriege (Concept und Copie). — K. A. Basel: Abschiede (Copie). — St. A. Bern: A. Türkenkrieg (Copie).

74 t.

Naden. 1532, 2. bis 4. August.

St.»,iSarchiv Luceril! Allg-m. Abschiede I, 2. k. 4Sö. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Vd. Ii, k. sg«; »so.

Staatsarchiv Berit: Allgein. Abschiede NN. 221 ; 233. .^aiitonsarchlv Basel: Abschiede, .watttonsarchiv Freibitrg : Abschiede Vd. 13..^atttvttsarchiv SvlotsillVtt: Abschiede Vd. 19. Katttonsarchiv Schassliattsen: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Diethelm Röist, Bürgermeister; M. Haus Haab; Heinrich Nahn. Bern. HansPastor, Venner. Lncern. Hans Galder, alt-Schnltheiß. Uri. Hans Brügger, Pannerhcrr; AmbrosiusPiintiner, Statthalter. Schwyz. Gilg Rychinnth, Ammann. Untcrwalden. Heinrich bon Matt, AnunaMinid dem Wald. Zug. Oswald Toß, Ammann; Konrad Nnßbanmcr, des Raths. Glarus. (Hans WichsedSeckelmeister); Dionysius Bussy, Ammann. Basel. Beruhard Meyer, Ludwig Züricher, beide des Raths.Freiburg. Ulman Techtermann. Solothurn. Haus Hugi, alt-Venner; Benedict Mannsleib, „gmein man.Schaffhausen. Hans Jacob Murbach, des Raths. Appenzell. Heinrich Baumann, Ammann; BarthBäreuwcger. — E. A. A. l 'ol. 44 n.

1. Seckelmeister Wichser von Glarus erzählt, wie er zu den letzten zwei Tagen abgeordnet worden,obwohl er lieber Andere dieselbe hätte versehen lassen, und beschwert sich höchlich, daß die V Orte hinter ih>»durch an seine Obern geschrieben, daß sie nicht mehr neben ihm sitzen wollten, und bittet, ihm die Gründemitzntheilen oder anzuzeigen, ob ihn Privatpersonen verklagt hätten, damit er sich verantworten könne. Sei»Gesuch unterstützt auch Ammann Bussy, der andere Bote von Glarus; seine Obern seien der Meinung, das!alles vor dem Landfrieden Geschehene aufgehoben worden, und sollte der Seckelmeister seither etwas Ungebührliches gethan haben, so.habe man es (nur) anzuzeigen, damit sie denselben nach Verdienen strafen könnten ^2. Die Boten der V Orte erwidern, sie haben jenes Schreiben bloß im Auftrag ihrer Obern erlassen, »nddiesmal keinen Befehl, deren Klagen zu eröffnen; wenn er sie aber durchaus kennen wolle, so werden ihreHerren doch anzeigen, wie er die V Orte wiederholt verleumdet habe :c.. 3. Sie werden nun von den awdern Orten dringend gebeten, den Wichser neben ihnen sitzen zu lassen; da sie dies abschlagen, so wirdihnen bestimmt erklärt, daß sie von ihrem Vorhaben abstehen oder auf dem nächsten Tag die „Artikel" »stbtheilen sollen. Es soll dies getreulich heimgebracht werden, weil dergleichen noch nie vorgekommen, aber künftigwohl einreißen möchte, wenn man es jetzt nachließe, woraus dann nichts Gutes erwachsen würde. I». ^Haus Heiui Müller von Hitzkirch sich unchristlich geäußert und deßwegen sich geflüchtet hat, so wird der Vogtbeauftragt, dessen Vermögen in Beschlag zu nehmen und ihn auf Betreten zu strafen, v. Ein Brandbeschädigt^von Döttingen bittet um Unterstützung, um wieder ein Häuschen bauen zu können. Heimzubringen, «kl. 1- ^französischen Gesandten eröffnen das vom König empfangene Schreiben, des Inhalts, daß er leider durch folßth'