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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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April 1532.

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»nruowen und empörungen halb, welicherley joch dir sin möchte», daran genzlich unverhinderl, nnd ob jemandHiewider thnon nnd dise gnote nnd erbare früntschaft etlicher maaß zuo verbrechen nnderstan wurde, daß dannder verbrechend teil schuldig sin solle, den teil, so schaden empfangen, solichs Nachteils zuo entheben und znoentschädigen, ouch ob es von nöten sin wurde, in sinem eigenen kosten solichen schaden zuo ersehen.

3.Zum dritten, so sich aber von ungeschickte spenn und mißhellung zwüschen den pnrtpen znotragenwurden, daß dann jeh nirgends der uogt zno Loivis nnd der vogt oder richter zno Eham zno richtern ernemptund geseht werden; die sollend die pnrlyen in iren spennen verhören, und sy dnren nffs richtigest und fürder-lichest on ein lange rechtfertigung entscheidcr, nnd sich zwischen inen erkennen, nach dem s>) recht »nd billichdnnkt, und ob sp sich nit möchten verglichen, so ernemen wir jeh nff nnsers gnedrgen Herren des Herzogen sytenden oberisten richter zno Meiland zno obmann, welicher dann mitsampt dem, den nwere gnaden im znoverord-nend, die fach, wie oben gemeldet ist, entscheiden mag, und was sich dieselben erkennen, dal») soll es beliben onealles weigern und appellieren.

4.Zum Vierden, zno würklichem bestand diser nfrechten nnd erbaren verstäntinß, so wellend und sindb«d teil der Meinung, daß dwädere parthg sölle noch möge keinerlei whs des andern teils tilgenden wader reisig»och fuoßvolk gebe» noch zuokomen lassen, ouch keinem kriegS oder snnst anderem »ngewassnetein voll, so ge-"ulter parthen figende» znozieche» Möllen, durch ire laud, herschaften »och gebiete kein rat, gm.st, h.ls, pag,dmchzug »och einicherlei zuoschnob, nnderschlo.if, profnnd, geschah, mnmlio» oder rüstnng, zur were oder öescha-d'gnug dienstlich, geben noch gestatten, sonder abftrigken, verhärten und verbiete», daß ir voll r-en shgenre» >Zuoloufe, noch inen mit keinerlei) gesnoch oder färben zuo schaden und verlehnng des andern teils h.ls, gunst°der sürschuob thüege, iioch zuo beschechen oder gethan iverden gestatte, und ob es snnst zuo fal käme, da» vondweders teils fugende» solichs färgenonunen wurde, daß da»» der teil, so also den andern dermaß scher igen°d" überzieche» gesäche, den durchzug zuo verhinderen, und daß alle obgesei.e di.ig i»t snrgenoinme.. werdmt.trulich und hinda» geseht all trug »ud gefnrd, zuo verbieten, abzestellen und darwlder ze sin schuldig sin solle.

5.Zum sünften, daß kein teil in nnschlegen, raten noch getaten sin soll, davon des andern te.lS schaden,ucrlehnug, Vorgericht »nd vergivaltignng gernteil oder gehandlet lvirt, suudei mit guoteu "uven, ge c )"ll trug und gfärd, und nach allem vermögen zno verkommen und zuo verhindern, dag sollet) anschleg int zuowürklichem fürgang kommind.

«.Zum sechsten, daß zuo meerer handfeste diser verstentniß kein teil fülle noch möge in sinen landen.h "1chaften »ud gebieten des andern teils bnnniten oder vertribenen useiithalten, sonder schuldig shge, ciesclbcndc>n andere., teil nf sin erforderen, so digk er deß begert, verfolgen ze lassen ..nd bhhendig ze machen.

»Und diewul dann die oberzelten artikel und alles, so darin begriffen ivirt, gemeine ruow, nuh nnd fromungb"der obgemelter parthge» belangend, weliche unser gnediger Herr der 5^>erzog nnd »wer gnaden gegen einancer«"zuonemen billich beairia sin söllent, so bitten wir en.vere gnaden fast ernstlich, daß d,e nach gewollter ,rerfursichtigkeit alle ding »ach dem besten bedenken und uns ein gewär(te) antwurt darüber geben, wie iv.r nnvdnren genzlich verstehe» und uns üch hiemit fast fründtlich befolchen haben ivellent.

»Ue. g. s willige diener j Nitil.s und Pa.iizonns, st > D> von Meiland «eeretar.).

»Actum altera Quasi modo (9. April) Anno sc. rrll rttij.

Si. A. ZiMch- Tschad. D°c. Samml. T. X. «r... - Si. «. ». Mm.and. - S. u Bcnm Mg. «bsch. UN.

K. A. Basti! Abschi-dc. - K. sc. Fmburgi Absch-d-Bd. IS. .

m Z» ImRhei,.thaler Abschiedebuch" ist dieser Artikel ""'"s weitläufig" ^

^rädieant, Jacob Ryner, war mit Anwälten seiner Partei gegenwärtig (vgl. cw); se.n Gehalt sollte aber tu.Z"'" Tage des Erlasses (o. 10. April) ihn. verabreicht werden. Von «t u.id «v smdct sich eine amtlicheAusfertigung im StiftSarchiv St. Gallen (E. 1734).