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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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März 1532.

M>3.

Peru. 1532, 8. März f.

Staatsarchiv Bern: Rxthswch Nr. 233, p, ss, so; 4», 03 -c.

I. 1. Boten des Herzogs von Savoyeu eröffnen, derselbe empfinde über die Antwort betreffendd"Artikel" Bedauern und glaube, einen solchen Abschlag nicht verdient zu haben. Er wünsche aber, mit Bernbefreundet zu bleiben und die Bedingungen einesBurgrechts" kennen zu lernen. 2. Inzwischen habe erverschafft, das; die Genfer ohne alle Hinderung Proviant erhalten können. 3. Nun begehre er, daß man eineBotschaft zu ihm schicke, um eine gute Freundschaft herzustellen, und auch Freiburg zur Theilnahme bewege4. Daß jemand deßwegen bestraft worden, weil er den Genfcrn Lebensmittel zugeführt, solle man nillsiglauben. .

II. Dieser Vortrag wird an de» großen Rath gewiesen (in der Meinung?), daß man bei dem Gcnffr'Burgrecht zu bleiben gedenke, aber sich mit dem Herzog zu befreunden willig sei.

III. Boten von Genf erklären, das Schreiben der beiden Städte habe noch wenig ausgerichtet; (denn) d"'Ihrigen seien in des Herzogs Gebiet vor den Amtleuten nirgends sicher.

IV. (Anhang: 1. 11. März). Es wird beschlossen, eine Botschaft zu dem Herzog nach Thvnvn zusendeum das Bündniß zu erneuern, und Freiburg zur Mitwirkung eingeladen. 2. (12. März). An Freiburgdcßhalb geschrieben. Der Herzog und die Genfer sollen (die fälligen Summen) bezahlen, oder man will si^an's Recht fordern. Als Boten werden abgeordnet Graffenried und Nägeli. Die savoyische Botschaft begehezu wissen, wann die Gesandten abreisen sollen. 3. (13. März). Den Boten zum Herzog wird befohlen, ^allem zu erwirken, daß die Sperre gegen die Genfer aufgehoben werde; gelingt dies nicht, so sollen sie wei^gar nichts handeln; sie können sich darauf stützen, daß an dem Schreiben des Herzogs und dem Borgesseiner Boten (nichts sei), indem der Profosbei Henken" verbiete, etwas nach Genf zu führen.

Frciburg lehnte die Bcthciligung an der Mission »ach Thonon ab. Die bezüglichen Acten könnennicht vollständig vcrwerthcn und fügen hier nur den letzten bei:

1532, 24. Marz. Bein an Freiburg. 1. Die Boten, die bei dem Herzog oon Savoyen gewesen,angezeigt, was sie ausgerichtet, daß nämlich den Genfcrn Proviant und freier Verkehr wieder geöffnet Uwlhs''und dies in Genf selbst wahrgenommen. Da nun Freiburg auf diesseitiges Ansuchen zugesagt, bis zurkehr der Boten still zn sitzen, so habe man den Erfolg der Sendung anzeigen wollen und ermahne es, sichzu begnügen und wider den Herzog nichts zu unternehmen. 2. Antwort auf die Zuschrift betreffend die PHGiez. Man habe den letzten Abschied noch nicht verhört und bitte um etwas Geduld; man werde inauf die zwei letzten Schreiben zusamt antworten. sc. A. B-rn- T-uy-h MW«-»