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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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1282
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1282 Februar 1532.

«33.

Lucern. 1532, 9. Februar (Freitag nach Agathe).

Tttftsarchiv Lucer».

Die Boten der V Orte schreiben an die Gesandten des römischen Königs:

!»,. Auf den letzten Tagen zu Frauenfeld und Baden seien von den Anwälten des r. Königs etliche Z"-sagen gegeben worden, die Eidgenossen für die ausstehenden Erbeinnngsgelder zu befriedigen; da mm verlaute,daß sie Befehl haben, dieselben zu erlegen, sobald ein Ort genannt werde, wo das geschehen sollte, so ersuchtman sie, das Geld auf den nächsten Tag in Baden, nämlich auf Mittwoch nach der alten Fastnacht, z» iiocr-antworten. Wenn aber der König ans gewissen Gründen den acht andern Orten die unbezahlten Summen »»!stverabfolgen wollte, so begehre man, daß er die V Orte dessen nicht entgelten, sondern ihre Anlheilc gnädig »»"'richten lasse; himvider erbiete man sich zu untcrthänigen Diensten, :c.

lt>. (Nachschrift:) „Sodenne, günstigen lieben Herren und gnoten fründ, werden wir bericht, wie da»»unser Eidgnossen, (so) dem nüwen glauben anhängig, mit den rychstctten uf dem tage zuo Frankfurt etwas, stuns und dem waren ungezwyfloten christenlichcn glonbcn zno Nachteile langen möchte, praticiercn und handle» iso nun wir deß dhein grundliche crfarung (haben), bitten wir üwer wolgcborne und wysheit zum höchste»'wo iro hierum etwas zuo müssen, uns deß zuo verständigen, damit wir uns dester fürer gegen inen und st"»mögen halten und schicken. Wölle ü. w. sich hierin bewyscn, als zuo ufncrn und beschirmern des wäre»glonbens wir uns ganz ungezwyflot verstehen; stat uns in aller guotwilligkcit zno gediencn."

«34.

Lucecn. 1532, 13. Februar (Dienstag nach der Herrenfastnacht).

Stistsaechiv Lucern.

Die Boten der V Orte schreiben an den Bischof von Sitten und die Landschaft Wallis:

„Hochwürdiger fürst, zc. zc. 1. lins langt an, wie dann von einer missif wegen, so wir einer kno hatüwer fürstlich gnad(cn) und crsam(cn) wysheit in das land geschickt und gcschriben füllen haben, ein mcrllnbnnwill by derselben underthancn entstanden und erwachsen sye, von wölichem schriben, daß sotichs von uns usga»!st"'wir gar dhein wüsscn tragen. Es ist aber nit on(c), als wir zno Heggligen im seid gelegen, und usgcrücft wosdu"daß niemand die uß den frycn Aemptcrn (so sich .an uns ergeben) weder an lyb noch gnot wyter schädigen I»als ü. f. g. und e. w. undcrthan(cn) und die »nsern etwa vich und anders gcnotnmen, daß derselben ü. f. g. "»^ ^ .houptlüten durch uns gcschriben sye worden, mit iren knechten zno verschaffen, den biderben lüten ir vich »"zuo geben, wie dann solichs durch uns inen zuogesag! (war); anders ist durch uns nützit gcschribenDarum so bitten ü. f. g. und e. w. wir früntlichs flysses, si wölle uns dcßhalb gegen den iren verffuc) 'damit solicher nnwill abgeleinet werde, wann uns nngüctlich haran bcschicht; der nnwill möcht onch uns gmderselben zudgehörigen Nachteile und schaden gebären, als si ermessen können.

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2. „Sodenne . . werden wir bericht, wie dann unser Eidgnossen von Zürich nnd Bern mitsamtzt iren »>"'

scb.nucl' !. ^ . lcn und nnderstandcn, die sch»"d

I ) men znogefnegt, zno rächen; deßgclychen so hat der Herzog von Savoy mit gcmcltcn von Bcr»

haften mit den Nychstetten des uüwcn glonbens pratieicrcn nnd handle» söllei