Februar 1532. 1281
nit vom burkrechtcn stau Ivetten, damit krieklich embörimg vcrmitten blibcn, ob nit iviter zur fach zuo rede»war; verstuonden wir an im, daß des Herren Herzogen meinig war, wo die von Jens die artikel (so) vor öch . . .gestellt wären, nit anncmen wetten, das in doch frömd wurde bedunken, so mär sin meinig und beger, (daß)wir zuo im sötten kon, da uns nun bedunkt hat nit also zuo verriten, ob etwas anders und Vessers möchtefunden werden, so wir doch verstanden Hand, so die von Jens die artikel nit auue(me)n wellen, (daß) er begert,(daß) wir zuo im füllend kon, so er doch also nach sig, sind also rätig worden, mit sampt unsern Mitbürgernvon Friburg darzuoriten, zuo losen ob etwas anders uf euer gnaden gefallen möcht funden werden, für dasein; für daS ander, daß der Herzog denen von Jens die spis und anders welle lassen folgen, bis das rechtusgetragen ivurd zwüschen 'euern gnaden und denen von Jens, ivicwol wir kein antwurt von denen von JeusHand des rechtens ermanen (halb), so wir inen von euer gnaden wegen tan Hand, . . denn daß st ir botschaftzuo euern gnaden darum schicken wellen. Zum dritten, daß wir mit dem Herzogen redten, daß er nüt unfründ-iichs mit denen von Jens wctt anfan, bis wir euern gnaden sin, ouch deren von Jens antwurt wider bringenmöchten, werden also harinnen handlen nach unscrm besten vermögen und so förderlich möglich wirt, euer gnadendeß berichten" ... St. A. Bern: A. Gens.
Einsiedel«. 1532, 6. Februar (Dienstag nach Agathe).
TlaatSarchiv Zürich! Abschiede Bd. n, k. W.
Tag der drei Orte Zürich, Schwyz und Glarus.
Es wird der Zehnten zur Sprache gebracht, den die Hoflente zu Wolleran dem Hans Wädenswyl^ entrichte,, schuldig sind; weil jedoch niemand deßwcgen bcsondern Befehl gehabt, so hat man. darum einen""3 augeseht auf Montag nach Neminiscere (26. Februar) in Nichterswhl, wo jeder Thcil mit Vollmachtscheinen soll, um darin zu handeln. I». Zürich legte inige Artikel betreffend die Schiffahrt auf dem SeeAd der Linth vor und dersucht darzuthun, daß für Schwyz und Glarus nicht viel Unfreundliches und Be-^e'ge, weßhalb es sie zur Annahme empfiehlt; da man nicht iustruirt ist, so bringt mau dies»>„ ^ Meinung, daß man zn Nichterswhl darüber Autwort geben und sich mit Vollmacht einfinden wolle,
gemeinsam die nöthigcn Statuten aufzusehen, e. Die Voten von Zürich sollen ihre Herren freundlichwiederholte Schreiben deren von Schwyz, in Sachen der Zehnten und der Huldigung fürGotteshaus Einsiedel», zu Nichterswhl freundliche Autwort zu geben und anzuzeigen, warum sie dem Amt-^un des Abtes verboten, zu Mänucdorf des Klosters Güter zu versiegeln. «I. Sic sollen sich bei demerkundigen, ob Hans Wydcr's Frau von ihm geschieden sei oder nicht nnd den Sachverhalt bcför-^'uen in den Höfen zuschreiben, v. Dieser Tag ist hauptsächlich angescht worden, um die Toggen-äer mit den Herren von St. Gallen und St. Johann, auch mit Schwyz zu vereinigen; da sich aber dieAschafter mit Schwyz noch gar nicht „vereidet", so haben „sie" mit den Aebten von St. Gallen und St.in s"" 5'ch in keine Handlung einlassen wollen; ihre Botschaft wird indcß sofort vor den ganzen Landrathchwyz geschickt, in der Hoffnung, daß sich die Sache zum besten schicke; weil nun nächstens ein Tag inei-kl.^tfinden soll, so hat man beschlossen, dieses Geschäft wieder heimzubringen und dort mit Vollmacht znum auch hierin zu handeln, was zu Frieden und Einigkeit dienen mag.
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