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Januar 1532.
burgcr Archiv in dem Actenfach „Geistliche Sachen". Der Act für Grandson ist in dem BcrnerTentsch Spruchbnch ItllZ. zi. 727—73V eingetragen. Abdrücke finden sich bei Herminjard II. 4V1—4V4.
(MI.
Freiburg und Gens. 1532, e. 30. Januar f.
Staatsarchiv Vera: Instructionen, 11. 144.
Gesandte: Bern. Sebastian von Meßbach, Hans Franz Nägeli, Michel Nugsburger, Bendicht Matt-stctter.
I. Die Boten sollen in Frei bürg vor Rüthen und Burgern einläßlich erzählen, was in dem letztenGenfer Kriege vorgegangen, und darthun, daß die Genfer die Sölde noch nicht ausgerichtet, wie das Burgrcchtes bestimme, und daß die Boten von Stadt und Land bor einiger Zeit erklärt haben, im Kriegsfall keine Hülftmehr zu leisten, da jenes Burgrecht ohne ihr Wissen und Einwilligen geschlossen worden sei. Auch schreie davVolk nach Bezahlung der alten Sölde, und wenn auch noch ein Aufbruch geschähe, so wäre zu besorgen, daßes den Genfern nicht möglich wäre, die Leute (sofort) zu besolden, und daß (dann) die Stadt geplündert würde,wie es vormals beinahe dazu gekommen. Da nun die Genfer (bei solchen Verhältnissen) mehr zu verlieren al»zu gewinnen haben, so habe man darüber mit den savoyischen Boten etliche Artikel vereinbart, die man vor-lege mit der ernstlichen Ermahnung an Freiburg, die Sachen wohl zu bedenken und ebenfalls eine Botschaftnach Genf zu senden, um die Annahme dieser Artikel zu erwirken.
II. In Genf sollen sie dann die Artikel auch eröffnen und in gleichem Sinne dafür reden, wie die zwe>Voten S. ». Meßbach und Nägeli es dort kürzlich gethan haben, nach ihrem Ermessen. Wenn (aber) die Genferauf ihrem Vorsatz beharren, so ist ihnen das Recht vorzuschlagen gemäß dem Burgrecht, indem mau erfahre»will, ob man bei dem Burgrccht bleiben müsse, während sie es nicht gehalten, da sie die Kosten nicht bezahlthaben. Diese Meinung soll auch in Freiburg angezeigt werden. (Actum 26. Januar).
Zur Ergänzung dient folgender Act:
1532, 8. Februar, Genf. Die Boten von Bern, Hans Franz Nägeli, Michel Angspurger, BcndichtMattstetter und Sebastian von Meßbach, an ihre Obern. „Großmächtigen ?c. zc. Ener gnad möcht bcdure»unsers langen ußbelibens, auch (daß) mir üch lang mit bericht Hand unsers befelchs; ist nit on, das warte»unserer Mitbürger von Friburg für eins, die erst am Sunntag nach unsrem abscheiden zu uns kamcnd, Z»"'andren die geschäft deren von Jens mit bcsatzung irer ämptcr, die Sindike, Nät und Zweihundert, und si»^also vor klein und großem Rat und hüt Donstag vor dem größten Rat irer gemeind (gewesen) und da enc»gnaden befclch dartan, onch unser Mitbürger von Friburg, die fast geliehen befel Hand, dann allein (daß?) fttnit mit denen von Jens rechtigen wellen, snnders begert, (daß) sy die artikel nnnemen wellen; denn wo dasnit, und ir. . inen nit bistand wurden tuon, sundcrs das recht mit inen wellen bruchen, so wellen sy ü' ^onch bewart han; so wurden sy inen onch kein hilf tuon. lieber sölichs Hand sy sich entschlossen, keinsweg-'vom burgrechtcn zno stan noch von der nrtel zuo Bätterlingen usgangen; aber neben demselben, was eerc»,dicnstcn und fründschaft sy dem Herzogen und den sinen könnend bewisen, wellen si geneigt und gnotwillig !»)'Nun uf söliche antwnrt hat uns bedurct und gcsorgct, daß der Herr Herzog etwas mit inen anficug; Hand >»»mit des Herren Herzogen Kotten, dem Herren Presidenten Lambert, geredt und im die antwnrt deren von A»lnit entdeckt, sunders mit im gcredt, als ob wir die antwnrt noch nit hellend, und ob fach wär, (daß) die Jenft^