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Januar 1532.
l!79.
Bll!>eil. 1532, 29. Januar f. (Montag nach St. Paulus Bekehrung f.).
Staatsarchiv Luccrn: Allgem. Absch. I. 2. k, ssi. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. li, k. Sl«.
Staatsarchiv Bern: Allgem. Absch. LL. so. SkaatonSarchiv Mrriburg: Abschiede Bd. ls. KantoiiSarchiv Basel: Abschiede.
KantoitSarchiv Solotharn! Abschiede Bd. 10. Kantvusarchiv Schafshanseil: Abschiede.
Gesandte: Zürich. Hans Edlibach, Seckclmeister; M. Hans Bleuler. Bern. Peter Stürler, Venucr,Johannes Pastor, des Raths. Lucern. Hans Golder, alt-Schultheiß. Uri. Josna „Veroldinger",Aminann, Ritter; Landschreiber (Amandus von Niederhofen). Schwyz. Gilg Rhchinuth, Ammann. Untcr^walden. Hans Amstein, alt-Ammann. Zug. Oswald Tost, Aminann. Glarus. Fridolin Doldcr. BaH'üBalthasar Hiltbrand. Freiburg. (Ulrich Nix, Walter Heid?). Solothurn. — Schaffhause"'Christoph vom Grüt; Konrad Meyer, Spendmeistcr. Appenzell. Ainmann Eisenhut; Vogt Briillisauer.E. A. A. toi. 41a.
t». 1. Eine Gesandtschaft des Kaisers ans Burgund legt ihr Creditiv und ihre Instruction dar underöffnet, es sei die Grafschaft Burgund, die mit den Eidgenossen in Erbcinung stehe, seht durch Erbschaftden Kaiser gefallen; derselbe wünsche nun, diese Erbeinung zu erneuern und verspreche, die verfallenen PensiaM"zu bezahlen, sowie auch für die Ausrichtung der künftigen zu sorgen. 2. Nachdem die Gesandten jedem -15V Gl. verabreicht, als Zahlung für drei Jahre, wird ihnen geantwortet, sie sollen die Erbeinung in Ü)r""Gebiet verkünden; dann werde man es hierseits auch thun, damit sie zu beiden Theilcn gehalten wcrds"könne. I». Auf dem letzten Tage zu Baden ist (von den V Orten) dem Bruder des Castcllans von B?uPein Geleitsbrief zugestellt worden. Nachdem er nun auf diesem Tage erschienen, und die V Orte dessen ^gehren den andern Eidgenossen, die gegen ihn in Fehde stehen, mitgcthcilt haben, geben letztere nach laug«!Verhandlung die Erklärung ab, sie wollen ohne Wissen des Herzogs von Mailand keinen Frieden annchuu"'sie haben ihm jedoch ernstlich geschrieben, er möge desthalb eine bevollmächtigte Botschaft senden, undauf den nächsten Tag zu Baden, auf Sonntag Reminisccre (24. Februar), um in der Sache zu handeln Mdem Krieg und den großen Kosten desselben ein Ende zu machen, v. 1. Abgeordnete der Stadtbeschweren sich über den Herzog von Savoyen, daß er sie bedrücke, ihnen drei Schiffe voll Kaufmanusgü^'auf dem See weggenommen habe und sie von dem zu Peterlingcn erlassenen Urtheil der Eidgenossen dräng"wolle, und bitten unterthäniglich, sie bei diesem Spruche zu schützen. 2. Da sich auch Frciburg für strwendet, und „dagegen" nach Bern angehört worden, so hat man über das Benehmen des Herzogs gr">^Mißfallen empfunden und richtet dcßhalb ein Schreiben an ihn, daß er von einem so gcwaltthätigcu ^fahren abstehe und sich mit dem Recht begnüge. 3. An die Genfer wird geschrieben, sie sollen die Ver»ulung Berns, wenn es erträgliche Artikel für sie erlangen könne, annehmen und bedenken, was für "sonst daraus entstehen möchten; die Eidgenossen werden ihnen jederzeit mit Schreiben oder Botschaften !lbchttlflich sein*). «II. Damian Egli von Lncern bewirbt sich um die Propstci Znrzach, die er als .schon seit einiger Zeit versehen. Dagegen verwendet sich Seckelmeister Edlibach von Zürich dringend für
ch Das Lucern«' Kremplar enthält an dieser Stelle (k. 85t b) eine bittere Erpectoration R. (chsats.