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Januar 1532.
Bünde; auch wird begehrt, daß derselbe in den Frieden begriffen werde wie andere, und auf dem nächste»Tage zu Baden Antwort erfolge. Dabei läßt man es bleiben, i. Vogt Fleckenstein bringt »or,daß man zn Bellenz von seinen und seines Geschäftsgenossen Gütern Zoll fordere, obsehon das früher »»'geschehen, und bittet, man möchte ihm diesen Zoll erlassen. Die an Bellenz Theil habenden Orte sollen diesheimbringen und ans nächstem Tage zu Baden Antwort geben, ki.» 1. Es soll jeder Bote zn Hause berichte»,was der Bischof von Vernlam in Betreff des Geleits geschrieben, welches die V Orte dem Bruder des vonMusso gegeben haben „sollen", und was man darauf dem Herzog van Mailand und dem Bischof zur E»t-schuldigung zugeschrieben hat. 2. Deßgleichen, wie man auf das Anbringen des Gesandten des Bischofs vo»Verulam an Letztern geschrieben und ihm nach seinem Gutfinden freigestellt hat, herauszukommen oder nicht-Z. Meister Caspar von Aa bittet dringend, ihm wieder zu dem Weinzoll und seiner Gerechtigkeit zu Mendrmzu verhelfen, gemäß dem Lehenbries, den er von den Xtl Orten erhalten habe. Heimzubringen und Z»Baden Antwort zu geben. »il>. Seckelmeister Wirz von Unterwaldcn beantragt, den Vogt im NheinthaßSebastian Kretz, seine Zeit ausdienen z» lassen oder ihm dann (seinen) vollen Lohn zu verabfolgen; auch st^er einen Antrag in Betreff Derer, die sich für den verhafteten Vogt verbürgt (gehabt) haben. Heimzubringc»und auf dem Tag zu Baden darüber Antwort zu geben.
si- 1532, 24. Januar (Mittwoch vor Conversionis Pauli), Lncern. Die Boten der V.Orte schreiben »»(Stephan de Jnsula) i 1. „Demnach wir üch dann kurzverschiner tagen in einer instruction haben befolchen, »»päpstliche Heiligkeit zuv werben, daß si Herrn Bischoffen von Vernlan zuo uns in botschaft wys sandte; dassetbwurde zuo widerbringuug des waren cristanliehen gclonbcns in unser Eidgnoschaft fast nutzlich sin w., ^Willens und bedunkens wir noch diser zyt sind, ja soferr gedachter Herr Verulanns mit vollmächtigem gew»^'in allen hündlen, wie sich joch die zuotrage» möchten, deßgelychen ouch mit gelte (etlich snndcr Personen damitzno mieten und zuo begaben, wie ir dann Müssen in solichen fachen ze thuon gewon sin) der notdnrft »»^abgefertigot wurde; wo aber vernicltcr Herr Verulanus nit also wie obstat usgeschickt, fürchten wir, daß st"zuokunft wenig frucht bringen wurde, als dann unser lieber fründe Vaptista de Jnsula, ütver bruoder, »chdiscrs Handels halb wyter durch sin schriben verständigen Wirt. 2. Svdenne, lieber und guoter sründ, werde»wir warhaftenklich bcricht, daß unser Eidgnossen von Basel, Schaffhusen, Sant Gallen und Mnlhnsen »»^den Rychstetten praticieren, daß si inen helfen, die schand und schmach, (inen) durch uns zuogefüegt, räche»'und zuo solichem söllen die zwo stett Zürich und Bern begünstigen, wiewol si osfenlich nützit handlcn, jedoc)inen h(i)eran nit mißfallen, snnders dienst beschehen, wo die fach fürgang gcwünnen möchte. Deßhalb so ta»ban üch unser geflissen bcgere, biß by üch in gcheimde zuo behalten, jedoch an unfern Heiligosten Vattcr »»dander, die ir uns günstig sin Müssen, lassen langen die Meinung, nämlich wo sich zuotragcn und begebt»wurde, daß um des gcloubens wegen wir wyter angefochten und beleidiget werden sollten, was wir unssiner Heiligkeit versechen, und was Hilfe, rates und trostes si uns thuon und bewisen; dann dermaß siin unfern nötcn begegnen, (mögen ir derselben anzöigen), also wurden wir hinwidcr in ir Heiligkeit anlige»^'"fachen uns gegen derselben bewysen und erzeugen. Disers hsndels halb Wirt obgenannter üwer bruoder >>0ouch wyter schriftlich verständigen; derselben (schrift) wölken gelouben geben und üch in unfern fachen bewyst'"'als wir üch ganz ungezwyfelt vertruwen," :c. Smuarchiv