Druckschrift 
4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
1269
Einzelbild herunterladen
 

Januar 1532.

1269

m so soll man ihnen einen Rechtstag ansetzen und abreden, wer von

aber einzelne das Recht branchcn wollten, so st Solothurn stellt schriftlich das Ansuchen, man

den V Orten ins Recht sitzen und Urthcil sprechen >o e. . ^ ^ ^ ^ Schicdort

möchte ihm (solche) Kosten nicht auslegen. sn''""''^ ^ ^rten die Lebensmittel zn

gehabt. in Erwägung ziehen; es habe auch lr ^ dem Tag zu Baden mit Vollmacht

sperren, es sei ihm das vielmehr lerd gewesen. s Schasshauscn entschuldigt sich schriftlich durch eine

M erscheinen, wie man Solothurn hierin halten we e belieaclt und begehrt, das; man zuvor mit seinen

Missive an jedes der V Orte, das; es den Frieden noch ' - ^ werden.

Boten auf dem Tag zu Baden reden beglaubigte Botschaft im Namen der V Orte an

«l. l. Frankreich betreffend stellt Lnccrn den An g. ^ ^ »nd alle andern Schulden zu

den König zu senden mit Vollmacht und Auftrag, die r ' > ^ den der Eidgenossen zurückznver-

fordern, de.nnach ihn; den hi-rseitigen Vereinungsbrr^n g^ ^ ^ deweisen

^ d.,.n j.d.ch ..Mm. mm. v«». .mch.

und den Frieden mit ihm getreulich zn holten. .PN ' ^ ^ ^ dollkommenem Gewalt versammelt

gehabt haben. 2. Der Bote von Uri meldet das; ..zubringen. um auf dem Tag in Baden Be-

gewesen, rmd er nur abgefertigt sei. um anzuhören ^ ^ J.dvyl mit dem Mehr

Ans; zu fassen. 3. Schwyz eröffnet G'»'atz se">er ^ s ' daher wolle es zu memandem

beschlossen, der Pensionen und fremder Fürsten um ^,ch „„-htZ schuldig;

Boten senden; wenn der König von Frankreich die Vermn ^ht ^ ^ ^,,^den meint, es wäre

das werde auch die Antwort sein, die es auf dem ^"^u o ^ ^ ^ ^ Hinwider

"'cht zweckmäßig, jetzt die Vcreinnng aufzulösen; gew m ^ gemciuschaftlich geschehen,

An bis ans bessere Zeiten; wollte man aber d.e Vere.nung 11^ dies von allen Orten gemeinsa.»,

""d wen., es je dazu käme, das; sie wieder ^ Geldannehme» verbieten.

b°" keinem hinter dem andern gcthan werden; bärtigen Zeitumständen die Vercinrnig'»cht

'"°w»s am n,eisten Unheil entsteht. 5. Auch Zug w> ^ ^ Schreiben des Königs von Frank-

Mnckforder». sondern die Sache einstweilen lassen- anzeigt, warm» er den V Orten

"ich angehört, worin er sich der rückständigen Z^u'MN w'gr ^ ^ern Orten in gleichem Bündnis; stehe w.

letzten Kriege keine Hülfe geleistet, weil er namlny m ^ ^,^r Ant.vort zu geben.

Heimzubringen, auf dem Tage zu Baden mit Vollmacht z ^ den sie erlitten.

«- Abgeordnete von Muri bitten, man möchte 'b'"" . ,dringen und auf dem Tag zu Baden zu

A"ii sie ihre Kirchen desto bälder wieder zieren tonnten. . o ^ ^ ^ Zimmermann

antworten. was man ihnen beisteuern 'volle, zumal sie r/ Schaffner, wegzunehmen und einen andern

Aet im Namen der Stift Zurzach. den Schulmeister. m> c ^ sollen ans nächstem Tag z»

W geben, oder ihnen selbst einen zn nehmen zu die Anzeige desselben Thomas Z'mmer-

^adcn in Betreff des Schaffners Antwort geben. St. ^ e gebracht, und das; die Verwandt-

daß im letzten Kriege ein Ruswyler einen von Ko ' ^ ^ geben, wo sie Recht suchen

Ast des Ermordeten darum das Recht anrufen "wchte. A» ^ ^ Brnnner.

^""e. v». Es nnrd ein Schreiben von Glarns an S ) r aber meldet, daß es euren

^'»esener Landvogt im Thurgau. worin es denselben erus » z ubtretenden Vogte gestatten, mit

«ndern rechtlichen Mann auf die Vogtei setzen wolle; man ' . ^ ^ ^ ^^^t laut derA Leuten noch abzurechnen; wenn jcinand an ih" c wa.-