September 1531.
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siieden mit Zürich und Bern so weit verbunßeil und eingelassen, daß es ihnen nicht gezieme, (von sich ans)die Sperre aufznheben und die Treue zu brechen, ?c.
Das in unserer Quelle angegebene Datmn glanbcn wir mir als ersten Tag betrachten zu dürfen.Derselbe Autor erwähnt entsprechende „gar freundliche" Schreiben der V Orte an Bremgarten und Mellingen.
AlN'Ml. 1581, 29. September (Freitag St. Michels Tag).
Staatsarchiv Vera: Mg. Msch. I»>. 625. .tt'atttonsarchiv Svlattjurn: Abschiede Bd. 18.
'Hai»tvttSlübliotl)et Areivurg: Äirard. Samilllllllg T. XV. Stadtarchiv Cvnstatt',. Äantanoarchiv Äasel: Abschiede.
Gesandte: Basel. (Jacob Meyer; Bernhard Meyer). — (Die andern nicht bekannt).
Verhandlung der Schiedleute. — Nachdem sie die Antwortelt der Parteien vernommen, haben sie gefunden'b'll! der Handel weiterer llebcrlegung bedürfe, und dcßhalb für nöthig befunden, bei allen Theilen dahin zuwirken, daß sie einen Anstand bis Ostern bewilligen würden, in der Meinung, daß sie gegen einander ruhiguud friedlich bleiben, den feilen Kauf und ungehemmten Verkehr sich gegenseitig gestatten, und kein Theil denrudern mit Worten oder Werken schelten und beschimpfen, sondern einander als treue fromme Eidgenossenuchtcn, die Bünde gleichförmig halten, unterdessen die bisher verlaufenen Händel ruhen lassen, und beiderseits weder-^'l'schnskeu noch Nnterthanen für Vergangenes bestraft werden sollten. Die Schicdlcnte wollen diese und^dere Artikel an ihre Herren und Obern heimbringen und des angelegentlichsten darauf dringen, daß in-^'schen beförderlichst die gütliche Unterhandlung wieder anfgenommcn würde, in der Zuversicht, daß vor derA'Uannten Frist die ganze Sache friedlich beigelegt und die Einigkeit, wie es gemeiner Eidgenossenschaft zuub »nd Wohlfahrt gereicht, zurückgebracht werden könne.
Frciburg (Girard. Samml.) hat zwei Ercmplare von gleicher Schrift.
Wir fügen noch einige Acten bei:
1) 1531, 29. September (Michaelis), Nachts, Aarau. Die Schiedlcutc von Glarns, Frcibnrg, Solo-thurn, Appenzell, Straßbnrg und Constanz an die V Orte. Ans die gestern Abend erhaltene Antwort habenian den Boten von Zürich und Bern einen neuen Vorschlag eröffnet, der zur Wohlfahrt der Eidgenossenschaftdienen sollte; den bringen sie nun heim und wollen bis nächsten Montag Abend (2. Oetobcr) mit einerAntwort wieder hier erscheinen, wo die Schiedbotcn sie zu erwarten gedenken; deßhalb bitte man die Boten der^ Orte, wenn sie sich noch nicht getrennt haben, bis dahin (in Luccrn) zu bleiben; denn man wolle ihnenIMen Vorschlag auch anzeigen und hoffe, daß sie unterdessen nichts Thätliches anfangen werden. Darüber begehre>nan eine umgehende Antwort. A. Lncern: A. Religwnshiwdel.
2) 1531, 29. September. Bern an seine Boten (in Aarau). Antwort auf ihre Zuschrift, worin sie bc-hA)ren, 1, ^ß ihnen der zu Baden aufgerichtete (Bei-) Brief für die Schiedboten zugeschickt werde. Da manbemerke, daß etliche (derselben?) nichts davon wissen wollen, so sende man ihn, um die Zweifler zu überzeugen,u»d hofft, daß sich niemand unterstehen werde, ihn kraftlos zu machen. 2. Dem Begehren, daß der Stadtschreibcr'Zu Baden nach Aarau zu kommen vermocht werde, um seine Manuale vorzulegen, habe mau auch entsprochenund erwarte, daß er bald erscheinen werde.
3) I5zi^ Zg September. Bern an Baden. Entsprechendes Gesuch um nnverzüglichc Abordnung deseibers, aus Kosten Berns. So A. Bern: Teugch Miss. ?. eor, ios.
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