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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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September 1531.

32.Wie sründilich man mit uns zno hmidlm gcsinnct, gend wir hieb») zno vcrstmi, als nfs jetz etliche»vcngangncn lngleijlnngen zuo Bremgartcn der polt von Lnccrn den abschcid uit nnncineu dürfen, den hennzc-bnngcn, Hot mnn den etliche», dem »üwe» gloube» anhengig, i» irc» ämptern zuogeschickt, des begcrens, de»»»de» i> gemeinde» nßzespreitcn, die domit wider ir Herren zno ungchorsnmc zun bewege».

33.Item »nd als sich die tnglcistunge» zno Bremgarte» angesengt, sind die von Zürich znogcforcn u»din dir lond und grafschaft Baden, so den ncht Orten gemeinlich znogchören, cilich gcgincn in eid gcnonune»,der mcinnng, ob snch (wirr), daß etwas nflonfs sich zwischen uns erheben, daß sl) inen znolonfen und uns f»»lOrt nndertruckcn helfen sölten.

34.Und so dann (die von) Zürich sampt ireur anhang sich grober schmachworten, (so von den unser»nßgnngen sin söllent) beklagend, und so man denen, wo die entsprungen, nsf den grnnd nachfragen (sie), bcfiudtsich an vilen und der mecrteil orten, daß die am ansang und zno dem ersten von den iren erdacht und »Ü'gangen sind und nnder die unsern bracht, und so dann die nnsern etwa» von hören sagen gcredt, alsdann de»Ursprung nsf sp gelegt; die müeßlen wir dann strafen nach irem bednnken; wie das zno erlyden, hat jetlich fro»"»herz zno gedenken.

35.Hiemit rvcllen wir uns viler fachen und der wir wissen haben, uns znogelegt sind (sin), mit dem ringsie»entschuldiget haben, Hand nnr> gegen mentlichem rechts crbvlten, rücsen, schrpgen und begeren rechts, und ob »»^aber niemand dnrzno helfen weit, deß wir uns vor Gott bcklagent, den nmb hilf und gnnd nnrücfcnde, daß eruns zum rechten und der billigkeit hilflich sin welle, der Hoffnung, ein jetlicher, so das hören, werde uns onchzno recht zno verhelfen beging und gnotwillig sin."

Gleichzeitige Abschrift im St. A. Zürich: Absch. Bd. 11, k. 10573. Eine andere Copie, oder ci»cDrnckausgabe kam uns leider nirgends vor.

Mit Ausnahme von ^ 12 abgedruckt bei Bnllinger, III. 32-103, jedoch mit mancherlei kleinen L»-rianten.

iil'I.

Freiiimter. 1531, 28. September f.

Vulliuger, Refoimationsgeschichte III. 83.

I. Im Namen der V Orte trägt Konrad Nnßbaumer von Aegeri, Landvogt in den freien Aeiuteni,den versammelten Untcrvögten und Amtleuten*) das freundliche Ansnchen vor, eine Anzahl Knechte der V Orb'passiren zn lassen und sich damit als gehorsam zu erweise»; denn es sei beabsichtigt, nach Mellingen zu zb'h"''um da den Paß für etliche Wagen mit Proviant zn öffnen. In einem von Ammann Tos; besiegelten Briest'den er, der Landvogt, bei sich trage (»nd vorlegen könne), versprechen die V Orte, das bisher gegen siegangcne, besonders die (Theilnahmc am) Proviantabschlag, zu verzeihen, nnd wenn Zürich oder BernAemtcr deßhalb zu strafen unternähmen, so würden ihnen die V Orte dagegen behülflich sein; in demaber, daß sie sich (dieser Znmuthung) widersetzten, würden die Orte sich die Straßen selbst öffnen und d»Gegner bestrafen.

II. Darauf wird in allen Gemeinden (des unteren Amtes?) geantwortet, sie haben sich in dem L»»d

ch Vermuthlich sind hiemit die Gemeinden der Landlente bezeichnet.