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September 1531.
als es aber nit thuot, so stüend es doch denen, so die unfern nls wol als die iren sind, nit zno, dann s>1seiden nit änderst begriffen, dann daß inen verzigen sin soll, daß sy wider ir cid und cer in vorgchörtcr cinpe-rnng ivider uns gezogen waren; jetzund cvyscnd sys dahin, daß sc) von nüivcm ungehorsam und eidprüchig e»uns worden.
21. „Sind onch an dein nit bcnüegig, daß s>) uns die, so sy mit uns zno bcherschen Hand, abziechen »>^zno widcrivillen bewegen, sonder haben die nß der grnfschaft Togkenbnrg, so der von Schwyz cmd Glarns ewiggeschworen landtlüt, darzuo die voic Wesen und im Gastal, (so onch dero von Schwyz und Glarns crkouft cw^bezalt eigen lüt sind, und sy die von Zürich (weder) wenig noch vil, (oder) nützit angand) dahin bracht, dBsg acc iren landlüten und Herren (über daß sy vormals mit fygentlicher tat über sy zogen, welches inenfriden verzigen) abermalen nicineidig, trüwlos und nngehorsam cvorden 'und inen onch profand und feilen w>abschland, über daß sy nach vermög ir eidtspflicht schuldig, sömlichs zuo verhüetcn; so bieten sy irendagegen spottwort und spitzli, und so die von Schwyz sy (als billich) darumb zcco strafen understand,
sy (die von Zürich!) inen zuo ir lyb und gnot, und (sy) by irem nnbillichen fürnemen zuo beschirmen.
22. „Darzuo habend die von Zürich in die March geschriben, so deren von Schwyz eigen, daß si)Herren ungehorsam sygend, und (daß) sy (sich) die (dero!) im Gastal und von Wesen, ob die zuo strafen cncdc^standen, nit söllen nnnemcn (mv), und derglichcn bruchc» sy mit uns on zal; wie gemäß das unser» gcsthwcu-neu pündten gelept, wellen wir ein artigkel, so in der acht Orten verkomnuß stat, also lutendc, hören:
„Wir habend onch mit sonderheit zwischen uns abgeredt und beschlossen, daß fürbashin in unser Eidg»^'schaft cmd under ccns by cid und eer niemand dem andern die synen zcco nngchorsacne nfwyscn soll, cvidecHerren und ober» zuo finde, noch niemand die synen abziechen oder undcrstan widcrwertig zno machen, dacc» ^die abtrünnig oder ungehorsam werden möchten, und ob jemand under uns die sine» widerwertig sinoder ungehorsam wurden, dieselben söllen wir einander» mit guotcn trücven förderlich helfen iren Herren w>gehorsam machen, nach lut und in kraft unser geschwornen pnndtbriefen." Wie der artitel zuosampt dein landfu can uns gehalten, mag jetlich fromm herz selbs ermessen.
23. „Wir tragend onch deß gnot wissen, daß die nbstrickung der profiand nit von wegen der schmachwcnü^beschechen ist, sonder daß sy vermeine», den gemeinen man under uns dardurch zuo Unwillen zu bringen >zcco bewegen, etwas mit inen inzegan und anzuonemen, daß wir mit der zit inen glichförmig wurden, wie heuwcvol gemerkt wirt.
24. „Und gedenkend nit, so jemand den anderen von der schmachworten wegen beleidigen, anders dannfriden gelütert ist, in was gestalt das sin möcht, daß es uns vor inen not wäre. Dann wir uns ^nseHöchcr dann sy zuo beklagen haben; dann sy und ire predicantcn schrybent uns offenlich uß (als) die gottwsi -und die meß sye die gröst kchery, so je erdacht, und wäre eim wcger und besser, einer hett mit einem cwve^nünftigen thicr zuo schaffen oder gieng gnn mürdcn, dann daß einer hinder der mäß stüend, und scheltcnt "-sieischuerköufer, bluotsugcr, und ncnnent uns die-fünf kuodreckli, und der dingen, so nun unmenschlich
ze reden ist, das soll alles gegen uns nit gelten. Nun wir söllend den Hafen nmgetretten haben. Gcndeinem jeden zno verstau, welichem teil klagens nöter; dann ob jencands under uns sich der dingen h"^friden überstehen, ist er in dem, das an ccns nit gehalten, darzuo verursacht, das vilicht etwan beschcäMmöcht, (und daß es), so an uns gehalten, nit beschechen wäre.
25. „Acc dem allem nit gnnog, sonder sthrygend cmd schrybend uns uß, als ob wir verbieten, die wa"heit zuo predigen, alt und nücv Testament ze läsen, und daß wir das gottswort nit hören, onch »it Vwellend, daß man uns der lästern strafen söll, an welchem man uns waarlich unrecht thuot, dann wir des w> ^und gemüets nie gewesen und noch nit sind, die maarheit, evangelisch leer und das gottswort ze predigst'und nüw Testament ze läsen zuo verbieten, noch onch dasselb nit hören wellen; das sind wir nit (ze)sonder das zuo fördern, ze lesen, ze bredigen und die waarheit zuo sagen mit ganzem ernst zno gebieten,und Inster zuo strafen, alles wie das im alten Testament begriffen und nochmals von Christo unstn» ^im nüwcn ingcsctzt, von sincn heiligen vier Evangelisten beschriben, den heiligen Zwölfpotten ußgcpredigt,