September 1531.
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ouch mincn Herren daher dhein nnwill entstände nach entspringe. Aber gott der allmächtig, sin würdig mnoterMaria und alles himelsch Heer Möllen gnad verlychen, daß dnrzwttschcn etwas gnots gefunden, damit frid undruow erhalten werde.
10. „Item der von Uri bott weißt auch, was der landvogt van Baden minen Herren geschriben hat.
11. „Min Herren von Lucern bitten ouch ir Eidgnossen von Uri, daß st wollen daran sin, damit das>alz Harns gefertigct werde, wöllen min Herren inen das, so st von ircntwcgen usgeben werden, widerum ns-
richten." St. A. Lucern! A. Rcligio»Mnd-l.
Die von R. Cysat eingeflickten Zusätze und Erklärungen sind billig nicht beachtet; wer einen Werth^rnnf legt, findet dieselben bei dem Abdruck im Archiv f. schweiz. Nef. Geschichte, II. 245—247.
2) Hiehcr gehört auch das Mahnschreiben an Uri, dd. Dienstag vor Michaelis (26. Sept.), inst'inem wesentlichen Inhalt dem „Anschlag des Aufbruchs" (8 2, 3) conform.
3) 1531, 29. September, Laufenburg. Jteleck von Nischach und Vit Suter an K. Bachmann, LandvogtM Baden. 1. „Wir haben Herrn Amman Tosscn und euer schreiben, so uns nächt spat auf den abend znknmen,au hcnt data der röm. kün. Mt. .., auch deren Regierungen zu Jnnsprugg und Ensishaim, auf der fürder-^chistcn eilendestcn post, so «vir gehaben mögen, gen Speyr zugeschickt, müesscn also von irer Mt. und inenantwort erwarten; so ivirdet auch ir kün. Mt. wol wissen, mit deren Herren bruedcr, (der) röm. kaiserlichen Mt.,darauf zu handle».
2. „Als aber Herrn Amman Tossen iti namen der fünf cristenlichen Orten schreiben under anderm inhalt,davselb gen Uebcrlingcn zu schicken, wollen wir euch nit bergen, daß die Herren des adcls und der rittcrschaftd^llr zeit nit mcr dasclbs, sonder verritten sein; ob es aber die mainnng, daß wir Vnrgermnistern nnd Rätender enden, welche ein statt des hniligen Reichs, in dem hnilgen waren alten cristenlichen glauben beständig nndsnmpt j>cn nndcrthanen, schlössen nnd flecken gegen den anstoßen des Tnrgews gelegen sein, gemelts HerrnAmman Tossen schreiben ain abschrift, solhs bis zu seiner zeit in gehaimcn rätcn zu behalten, zuzuschicken, daswogen ir uns und was wir darauf an sy bcgeren sollen, bei zaigern dis bricfs schriftlich berichten, oder wosolchs euer gclegenheit nit, der fünf cristenlichen Orten Räten nnzaigen. So wellen wir euch, was uns vonhochfibcmcltcr röm. tun. Mt. nnd deren Regierungen znknmpt, förderlich berichten, darzn in dem, so ir oder"a fünf Oerter Rät uns zuschreiben wurden, allen möglichen sleiß ankeren", :c.
3. Nachschrift von Vit Suter: „Günstiger lieber Herr landvogt, ich schick euch hiemit ein schribcn, komptvon der röm. kün. Mt. . . Das wellend den fünf alten cristlichen Oertcrn ylcnds und ane allen Verzug geivar-lanilich zuschicken nnd ist merklich gut, daß sy die zeit irs fürncmcns also erstreckt haben, bis daß die röm.^us. und tön. Mt. znsnmen kamen, wie sy dann in solichem schribcn hören nnd verneinen werden. Land mich
. m schrift, ob die sechs tnscnd Hispanier, deren halb ir mir hievor geschriben, vorhanden sygen, zc. Der
^'ui. Mt. schriben ist mir erst nach dem und ich gestern von Herr Ecken (weg) geritten, zukamen. Es werden^ ^ !Nev ^chvll)en l'omeu." ' St. A. Lucern: A. Neligionshättdcl.
An dieser Stelle mag endlich anch ein Manifest der V Orte eingereiht werden, dessen sichere Da-nnng freilich schnncrig erscheint:
»In Gottes namen, Amen.
1- „So dann einem jeden, der finer ecrcn nnd gnotcn lümbdcns verletzt, gezimpt, zno rettnng derselben" si" vennögen, nnd sonderlich, so einer das mit rechter wissender wnrhcit gethuon mag, daran zno stregken""b nit allein zitlich Hab, sonder ouch (so es nit anders gesin) fin lyb und leben;
^ 2- „Dieivil dann wir fünf Ort, so noch by nnsercm alten waren wolbegründten cristenlichen glonben ver-und noch fürterhin zno beharren willens sind, wissentlich nnd knntlich verneinen nnd täglich hörenwessen, nne wir von nnscrn Eidtgnosscn von Zürich und andern iren anhengern vor fiirsten, Herren, stellenwd gemeinden inncrthalb und usscrthalb unser Eidgnoschaft verklagt nnd verunglimpft werden, als ob wir diep'wdt und den landtsfriden »it halten, inen keins rechtens sin, sy mit ccrvcrletzlichcn wortcn, so im friden
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