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September 1531.
höchste» rufe; sofern man ober zum Rechten konnnen könnte, habe man sich bereits genugsam erboten, was manhalte» wolle, sofern eben das Gleiche von Andern anch gehalten würde; man hatte auch die größte Freudedaran, wen» »mn den Bünden gemäß mit Zürich und Bern in freundlicher Nachbarschaft leben könnte, -c.
K. A. Solothurn: Abschiede Bd. 13 (Copie).
Das Original, an die Boten von Freiburg, Solothurn, Appenzell, Straßbnrg »nd Constanz ndressirt,findet stch im K. Archiv Frciburg: Acten ^ttnirss töclvrakizs.
Zu 1t». 1) „Anschlag des nfbrnchs, wie der durch mine Herren die vier Ort anaesechen undberatschlaget ist." ^
I. „Zum ersten so hat man vogt am Ort gcschribcn, daß er die Wallisscr ermanc, nf setz nächst künftigenMentng oder Zinstng mit ij^ maiine.l nfznosind und in ist Harns zno mincn Herren den v Orten 'zuo ziechc">Ouch haben si die Wallisser vis"' gerüst, wohin es wytcr not thüege. Dcßgelychc» so Hand si den paß zuo Sa»tMain igen und all ander päß ivol vcrsechcn. Item si werden onch denen von Sailen absagen, also daß »mn»erhofft, die Oberländer werden fast all anhcimsch bcliben.
emdcrii so ist der ratschlag des nfbrnchs mincr Herren der vier Orten, nf Donstag nächstnach Sant Michaels tag (5. Oct.) ze nacht »fzcsin; darzno nachtut der'mnnnng so crsordren min Herren dievier Oit ic lieb Eidgnossen von llri, daß si fünfzig man (am) Donstng zno gnoter tagzyte hie in mincr Herren stallsampt einem houptman und stierer derselben haben, dann die übrigen dry Ort ouch jctlichs fünfzig mall hie habenwerben; darzno werde» min Herren ir zal sampt den Meycnbcrgcrn verordnen, si mit gcschütz der notdurst nachvcrsechcn, dieselben iverden in der selben nacht den angriff nf die ircn in dem frycn Ampi thnon, und ist das dermcinnng angescchcn, daß man hoffet, wann man die Berncr nit angrift, daß si sich enthalten iverden und »itüber die Rüß fechten, als dann dero von llri bott zno sagen ivol weißt, wicivol er by dem anschlag nit gesessen,aber diß vormalen von minen Herren gehört hat.
II. „Zum dritten so sye onch miner Herren der vier Orten begere, daß si nach lut der mnnnng Frlstagfrüc darnach mit iro pancr nnd ganzer macht »f syen niid den nächsten gen Zug znozüchen, dann man gemüßbericht ist, daß die Züricher nf die von Zug züchen werden, wann si den nfbrnch deren im frycn Ampl ver-neinen werden; da wirt der ratschlag beschlossen und etwas endlichs gehandlet und der angriff gcthan, vor undee ob der Züricher Huf gänzlich zuosnmen kome» möge, und solichs onch bcschcchcn mit dero von llri ratc;dann »nncr Herren von Lueern geschi'ch .vir. desselben Donstags zc „acht gan Zug gcfertigel werden, damit "ütversumpt werde. ^ o o, n
c ^"hundert italienisch büchscnschützen Harns komcn nnd durch ander lüt be-
soldet werden, safer acht das, so znogesngt, geleistet wirt.
. 5,/'' bu'st"> so handle» die von Schwyz von wegen etlicher Eschcntalcrn; verficht man sich, es werde»derselben onch etwa nf ist kommen. ' > ^ "
ö. „Zinn sechsten ist den, vogt von Loivcrs geschriben, daß er ouch ctlich büchscnschützcn bestelle und den-selben us; der zollbnclstcn dafelbs gelt fürznoschen ncme in namcn miner Herren der v Orten.
.... . ^ »Z"'" llbendc» ist mincr Herren der vier Orten begere, daß ir Eidgnossen von llri mit den Graue»stmndtern, wie st es ns nächstem tag angebracht haben, werben nnd handle», damit dieselben abgestellt möchte"iverden. ^
8. „Zum achtenden, daß (die) gen.cltcn von llri des schlosscs zno Luggarus nnd des vogtcs daselbs halbhandle», wie st dann müsse» und nf nächstem rag angebracht worden; dann min Herren die vier Ort inen h->"»ganzen nnd vollmächtigen gemalte gebe» nnd befelche», damit (das) vcrmcldt schloß zuo miner Herren der v Orte"Händen komme, wie si dann meinen werden zum besten sin anzefachen.
9. „Z »»i leisten ist genannter miner Herren der vier Orten höchste bitt »nd beger, daß ir Eidgnossen vo"Un die weg durch .„hin mit spys nnd trank vcrsorgent, deßgclychen die far onch allenthalbc» verstehen, dan"t
vivcrben lut, so ine» zuoz.echcn, gnctlich, fründlich >ind gnädiklich gehalten und bedacht mögen werden, da»»t