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September 1531.
herausgegeben und abgethan werde, da derselbe ihnen höchst beschwerlich sei. 5. Wenn auch die B>>» ^nicht enthielten (was jedoch ausdrücklich gesagt sei), daß jedes Ort dem Nechtbegehrcnden gegen dicjemjst»-die das Recht abschlagen, dazu behalfen sein sollen, so bestimmen sie doch, daß jedes Ort dem andern helfe»solle, seine Unterthanen gehorsam zu machen; weil nun diele eigene und erlaufte linterthauen der s ^abtrünnig und treulos geworden, so wolle man die drei Orte zum allcrdringendstcn ermahnt haben, hier»Rath und Trost zu beweisen, damit die ungehorsamen und „unbändigen" Leute wieder folgsam und gewär ^gemacht würden. 6. Endlich eröffne man die Meinung, daß man solcher Vortrüge und Mittel wegen u>Tage mehr besuchen wolle, bevor man auf die diesseitigen Vorschläge (günstige) Antwort habe, und bitte adie Schiedleute, die V Orte hinfür in Ruhe zu lassen.
I». (Berathungen der V Orte söhne Uri) über den KriegSPlan; s. Noten).
Zu it. 1) Das Luceruer Staatsarchiv (A. Neligionshändel) hat ein Couccpt dieses Abschiede o ^Titel und Datum, das aber hieher gehören muß, obwohl die Motive der im Text gegebenen Antwort »m ^weise entwickelt, theilweise bloß als Merkpuncte angedeutet sind. Beachtung verdienen hauptsächlich ^^ausgehenden Ortsstimmen, die wir wörtlich folgen lassen, nebst einigen andern Erpcctorationcn/ die wahr) )enur zu mündlichem Ausdruck gelangten.
1. Uri. „(Erstlich) haben si ganz und gar dheiu gefallen an denen artiklen, dann es inenwurde, daß ander ir Achter sin füllten. (Ouch sye) nit suoklich, die pandyten wider zuozclasscn devhalb, diewyl der selb artikel blind, und si dann in dem lnndsfriden stößig; ouch nit gelegen, widerhilflich zuo sind :c. Sye ir antwurt, inen den schidlüten zc danken; die artikel syen inen nit suoklich, üouch wol verstanden ir oft gethane antwurt, daß si es darby Hütten lassen beliben; dann si es
drigcr antwurt lasse» beliben; sye ouch ir endlich Meinung, daß si si sürhin gcrüewigct und unersuoc)Zum leisten, diewyl man si so oft crmant zum rechten, daß si dcß nbermalcn trcffenlich crmant werden,beliben ze lassen zc. ^
2. Schwyz. „Ist ir antwurt, die artikel gefallen inen wnrscr dann noch nie dhcin artikel,gänzlich by vorgebner antwurt beliben, und (füllen) inen die artikel erlütert werden, damit si verstau 'man si ouch vcrstat.
3. Obwaldcn. „(Si) haben auch dhein gefallen ab disen artiklen, vermeinen erstlich, '»»» ^. Mt)alten glauben beliben, by rechte und den bänden beliben lassen, die vogtyeu wider geben, (auch) den brief II-wider geben; wo das »it beschechen (wurd, hctten si) dhein gewalt den schidlüten ze losen. ^ „p
4. Nidwalden. „(Die artikel) gefallen inen ouch gar nülzil; »ran fülle orlch dem brief zuogericht nachfragen und (verschaffen), daß er wider harusgebcn wurde.
5. Zug. „Ist fast die Meinung wie obstat, ,Völlen weder einen noch keinen (artikel) ,.-^jgen'?)schidlüten danken und inen sagen, daß si uns nützit mcr bringen dann die antwurt, so si (die Widern»'geben, si ouch abermalcn manen. ^ ^
0. Lucern. „Hab der artikel dhein gefallen, und daß man dem vordrigen nnscchcn nachgw'ge »ndder vordrigen antwurt beliben lasse. .
7. „Dnrus ist inen geraten zc antwurten, nämlich erstlich iren Personen und snnst (sibj ""^gcstabarbeit ze danken, können wol ermessen (die.) großen unruoiv, so si haben, möllten sölichs gern in anverdienen. Die artikel und die sach sye je länger je schwarcr und größer, dann die nachgeudc» ^vordrigcn schnrpser, nämlich daß si iren gewalt, so si von Küng und Keisern haben, so sigebäret, vergönnen, daß es inen nbbruch an denselben gebaren. (Der) Banditen (halb), diewylschuldig gewüßt und also abtrctten, und si die, so verschuldet, nit strasen, warzuo das reichen (wurd)- siden) gelvuben, ineldcnt den landssridcn, daß wir (ander) gcloubeu lassen nach vermög dcssclbn'>beliben. Verzychung denen so abgeschlagen, wie (wenig) lydcnlich dersclb artikel inen, daß in