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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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September 1531.

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denselben verschieben zu lassen, und zwar auf den 8. Octobcr, damit man auch diesseits eine Botschaft sendenkönne, was sonst nicht möglich märe; hicvon benachrichtige man auch Solothurn. 2. Durch Gerüchte, aberauch augenscheinlich vernehme man Dinge, welche man nicht recht glauben möge; man wolle aber nichts über-sehen, »in feindliche Anschläge zu hindern, damit nicht aus kleinen Anfechtungen ein großer Schaden erwachse.Es habe nämlich ein Berner, der in Martigm) und Sitten gewesen, (angezeigt), wie ein Walliscr ihm erklärthabe, Wallis sei mit den V Orten in einem Vertrag und werde, sobald man sich zum Krieg erhebe, mit samtden Sauoyern und einem großen Heer, das zu Monthcr) liegen solle, Bern überfallen, etliche Pässe mit Gewalteinnehmen und so verfahren, daß man gegen diese Angriffe genug zu thun hätte; dann würde» die V Orte auchleicht mit Zürich fertig. I» Sitten sei überall die Rede von Rüstungen und Paßbesctzungen. Etliche Personenreisen als Hanptleute umher und begehren, daß ihnen 4550 Mann übergeben würden, mit denen sie augewissen Orten den Krieg allein führen wollten, was man nicht für gut ansehe. Diese Berichte theile man inber Absicht mit, daß Zürich sich desto fleißiger umsehen und allen feindlichen Zumuthungen mit vorbedachtemRath begegnen möge; wenn aber Vorsicht nichts hälfe, und grobe Angriffe vorfielen, so solle es sich zu Bernaller Freundschaft verschen, zc. St. A. Bem. Teutsch Miss. r. 02-0«.

Die ursprüngliche Aufzeichnung betreffend Wallis findet sich im Rathsbuch 231, p. 43, 49.

K17.

A,MUl. 1531, 26. September.

Ranionsarchiv Dolo»,»»»: Mschl-de Bd. 'S. .«'a»to»Sbil»io»,cr ffrcili«»«! G>ra>d. n°»»»w»a T. xx.

Gesandte: Bern. (Bernhard Tillmann; Jacob Wagner). (Die meisten übrigen nicht belannt; vgl.611 nnd Nr. 615, Note).

"Der christenlichen Bnrgerstetten antwnrt über der schidlüten jüngste artikcl." . . .

1. Ii. dem gar freundlichen Vortrag der Schiedboten werde so ernstlich von Frieden und Ruhe geredet,man gar leicht erkenne, es wolle den Städten zugemessen werden, sie seien nach Krieg und Unruhe begierig,während sie nichts weniger als kriegslustig seien, wie sich denn aus allen vergangenen Sachen wohl erkennendaß sie allezeit freundlich entgegengekommen (vorgeben") und die V Orte rücksichtsvoll (tugentlich") ge-schont haben, ungeachtet der von denselben erfahrenen Beleidigungen. - Da es nun die Ehre Gottes angehe,U"d die Herren es weder vor Gott noch vor den der Wahrheit Verständige» zu verantworten wüßten, wen» sied«. biderben Leuten, die sich gern an Gottes Wort hielten, nicht zu Hülfe kämen, so haben sie, ... Betracht daßden vorgeschlagenen Artikeln die göttliche Ehre nicht genugsam gewahrt sei, darüber nicht wenig Bedauern(»beschwert.") empfunden; jedoch de.. Schiedleuten zu besonder», Gefallen, und damit jedermann sehe daß mau"> billigen Dingen nichts fehlen lassen möchte, wäre man geneigt, die Artikel anzunehmen, sofern die uachsol-'imden'Erläuterungen und Zusätze auch zur Geltung kämen; immcrh.n 'volle man vorerst die Antwort der^ Orte kennen, bevor man sich in verbindlicher Weise erkläre (sich nützid ze entdecken noch zc begeben , w.)

1-Und nämlich by dem ersten artikel habend sich unser Herren crlütcrt. daß s.) den wol mögend an-""»e», doch mit dem zuosatz und anhnng, daß anders niemand umb begangen schmach und schmutzwort, und inwas gestalten die zu strafen syend, so mincn Herren so ccrvcrlctzlich zuo schwerem »achtcil gottes ccren, sinesholigen worts und christenlichen lcbcus gcschmächt und beladen Hand, absp.echcn, lüte.en noch e.lennen söllend,bann eben die, so des jetzigen leisten ...als lütcrungsartikcl gestellt und von Ort zuo Ort umbgerilten sind,s' syend von Glarus, Frpbnrg, Solothurn und Appenzell, also daß unserer Herren christenlichen Mitbürger von