September 1531.
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halben gcthon, beliben; deßglychcn ouch die schantlichen cervcrlctzlichen schmutz, schmach und schältwort nun hinsürabgestellt, und die friifleu schänder au lyb, ecr und guot hertiklich gcstraaft werden sollend, alles mit mcrcrcm'»halt, wie sich das nß dem buochstabeu desselben landtsfridens wol laßt erlernen.
2. „lind wicwol uns in dem beschluß, so von den bidcrben schidlüten zno Baden über disen landsfridcngemacht, besonder durch wylent den amman ze Bächen selig von Schwyz in »amen und in gegenwürtigkeit derInns Orten bottcn, von inen unwidersprochen, heiter znogescit worden, daß wir inen vertrniven: dann sy sichnun hinfür so geschickt und früntlich göttlichs ivorts halben halten, daß wir gnot gefallen und benüegcn daranhaben söltind, hat doch sölich früntlich znosagcn und gcmcltcr offner landsfridcn eben so vil verfangen, daß s>)gerad uff den selben landsfridcn und sidhär hcrtc schivärc Mandat und verbott wider unser» bcgründtcn christen-llchcn glauben und zno nndcrdrncknng dcssetbigcn nsgan lasse», fromm biderben lüt, so desselben »nscro glonbeno,onch evangelischer warheit by inen verdacht givcscn, über alles verdienen hcrtenklich an lyb und gnot gestraft,dnrnchtct, gefechd und von irem hnß und heim erbärmklich ins elend triben; darneben nns onch so schanilich,schmächlich und verächtlich zuogercdt, nffs aller hinderest veracht, und so unnrenschlichc, nnchrisleiiliche üppigeschmach, schand rnid schcltivort zuogclcit, onch uns rnrsercr ccrcn und gnoten glimpfs, namens und lümbdcno soschantlich, lästerlich, nncrlich und eerverletzlich angezogen, darb») gegen ircn frommen »nderthancn neben derwarheit zum dickernmal ganz nnvcrschampt und so gröblich verunglimpfet, daß nns die hie zno crzellcn und znooffnen, ungezwyfelt ouch einem jeden crbarcn gcmüet die zc hören ei» grüwcl ist: als wir onch aller züchtigenoicn damit zno verschonen und umb minder crgcrnuß willen die hie zno eröffnen nnderlasscnd. Deßglychen onch""sere underthancn rnid zuogehörigen in hüsern und uff dem fnld frnfcnlich und mit gcwnfnetcr Hand angclosfen,des glonbens halb gerechtfertigct, gcbocht, gctratzt, ge.nnotwillet, bluotrnns und über angcbottcnen fridcn dnrnidcrgeschlagen, und snnst dermaß so »»früntlich mit nns und inen gchandlet, daß onch unsere thier, gcschwygen nur,dtz inen »it mer sicher gewesen sind, und das uns am höchsten beschwärt, daß unser alte eidgnossischc liebe,trüw, frombkeit unlr ccrbarkeit, wie die von unser» frommen altvordern mit großem lob an uns koinmcn, so garvon inen nndcrgctrnckt sin mücssent, also daß nit ein wunder gewesen, wo wir rren int so gnotmnctillich ver-schonet und irem fräset, böser» unrat zno vern»)de», vorgeben, wir nmb söliche» muotwillens und hochmnotSwillen vorlangest unser lyb, eer und gnot an sy gebunden hcttcn.
3. „Und so wir wol also nmb srid »nd ruowen, onch gemeiner Eidgiioschaft wolfnrt willen, damit wir znodero zertrenniing nit nrsach gäbind, eben vil zyt mit langmüetigcr gcduld znogcscchen, allweg der bcsscrnng vcr-hofst und sy zno hnß und zc Hof, ouch vor »nscrn lieben Eidgnossen zno tagen nnd anderswo früiitlich ersnocht,iolicher nnbilligkeite», ecrvcrletzlichc» schmächnngen nnd Verfolgungen nnsers glonbens güetlich abzeston »nd »nSderen früntlich zuo überheben, besundcr ouch die fräflcn mnotivillcr, schänder und schmächer nach große ircs Ver-schuldens zno strafen, und dan.it dem landsfride» nach schuldiger Pflicht z-no gelebcn, mit der crbietnng, daß nur(die) MM und den lnndtsfviden trüwlich an inen halten wellend, hat doch sölich unser billich und fnmtlichonsnoche» nit so vil statt finden mögen, daß fr, die, so »ns so schmächlich »nd schandllich zuogcredt, straasenwellen: und ob s>) schon etlich gcstraaft, sind sy doch so law »nd ringfüeg dardi.rch gefnrc», daß es by keinervechtmäßigkeit gnuogsam geachtet werden mag.
4. „So wir nun nß dein nnd anderem ivol abncincn nnd erlernen mögent, daß lein bcssernng da zno»"hoffen, besunder daß ir argwillig nnfründtlich gcmüet für nnd für znogcnonnnc», alle nnbilligkeite» gar nnschwank, fry o» alle raach und straf bp ine» wider nns znogclasse»; daß onch die, so uns am aller vcrachllichcßcnschinächen und übel reden könnend, die liebsten gewesen und noch; darneben wir onch gennogsam beruht, daßfb für und für mit etlichen, die einer Eidgnoschaft von jcweltcn här ufsetzig gstn, »> emsiger ilcbnng und heimlicherpratik gewesen und noch sind, wie sy uns »»dcrtruckcn und ein frömbd voll in ein (sidgnoschaft über unsgefrieren möchten; zuo dem sy sich rnrsers Unglücks und widcrwertigkeit fröwend und ein gfalleno darin Hand,
sich das jetz in den. »rüssische» überfal, da sy uns über hochc nnd ernstliche vern.a.n.ng der pin.dte» »itöuogezogcn, und andern uns bewiscncn nntrüwcn gnnogsam erscheint, was gnots wir uns zno inen zuo ver-suchen Hand, nnd daß alles unser früntlich verschonen, vor und nachgeben nicnan andcrvivo hin, dann zno großerunser verachtring gereicht, nnd wir also fuog, recht und glimpfs gnuog gchcpt nnd noch Helten, sölichcn muot-
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