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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
1136
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September 1531.

Zu n». Der erwähnte Act wurde bald nach obigem Tage publicirt; obwohl schon Bull in gel(III. 5971) einen Abdruck gegeben, lassen wir hier eine (bereinigte) Neccnsion folgen:

Kurzer und warhastcr bc- f richt und vergriff der unbillichen gewalts und f schmachhandlungen, so einerloblichen statt Zürich und an- f deren ircn mitvcrwandten der christenlichen Burgcrstctten j der Eidgnoschaft, ßdijüngst ufgerichtem landtsfriden här, s und dein selben zuowidcr, von iren Eidgnosscn der fünf Or- f ten Luccrn,Ury, Schwyz, Underwalden und Zug zuo- f gcfücgt. Und was Ursachen st) zno abschlächung der profiand >gegen inen bewegt, sampt angchcnkter mäldnng des, so sich in j güetlicher Widerhandlung, die von etlichen irenlieben > Eid und pnndsgnossen sampt iren zuogewand- f ten, zwüschend inen gesnocht worden, zuotragen, ! meß I'lsich such früntlich vor inen bc- f geben und crbotten Hand, und an f wem dise früntliche nnder- f Handlung erwun-den ist. j (Wappen), f N.D.XXXI."

/MI Llcn und ictlichcn s gemeiner loblicher Eidtgno- f schaft ynwonern, landsässen, angehörigen f und vcr-wandten, besonder ouch begründter > evangelischer ivaarheit göttlichs worts, > und gemeiner gerechtigke>)anhcngcren und f waaren iicbhabcrcn, und mit namen unsc- j reu frommen underthanen zuo statt und zuolniid, was namens, stands, wäsens oder wirdigkeit ioch die jemer sy- ^ gen^), embictcnd wir Burgermeilter,klein und groß Rät der statt Zürich unser ganz früntlich dienst, günstlichen gruoß, geneigten willen, niid waswir eeren, liebs und guots vermögend, allzyt früntlichs christenlichs gemüets zuo bevor. Üwer lieb und gnnjthabend on zwyfel gehört, was anfächtung, beschwäriliig, gefarlich Widerwärtigkeiten und ufsätz uns sampt andere»unseren mitvcrwandten der christenlichen Burgerstetten etwa vil zyt, und sonderlich die nächstvergangnen zmestjar durch allerhand nngetrüwe zuoschüeb unserer Eidgnossen von den fünf Orten Luzern, Ury, Schwyz, Under-walden und Zug znogcstanden und noch täglich über unser verschulden, unfern pündten, früntschaftcn, mich deinlandtsfriden und aller billigtest zuowidcr znogefüegt worden. So wir nun durch allerhand reden, die uns täglichfürkommcnd, befindend, daß wir durch bedachter fünf Orten unbegründt verunglimpfen by vil listen dem,daß st) unserer Handlung, und wer diser beschwärligkeit nrsach syge, nit warhaftig wüssens tragend, verdacht unddnrfür geachtet werden wellend, als ob wir sölicher aiifechtungen, ungciiiachen, spännen und mißhellnng sclbs»rsächer sin söltend; damit dann sölich verdächtlich unwüssenhest ufgchebt, ouch menklich unserer Unschuld beriefstund verstand des Handels empfachen inög, bittend wir disen nachfolgenden warhaftcn bericht günstiklich zuo verneinen,und hat kürzlich die gestalt.

1.Als dann gcmcldt unser Eidtgnosscn von den fünf Orten ganz unverdienter fach, allein von dcßwäge»,daß wir uns zuo ufnung, widcrbringung und erhaltnng gemeiner loblicher Eidgnoschaft, diewyl wir so Wyk vondein gesatz und willen Gottes, ouch unserer frommen altvordern eerbarkeit abgeträtten warcnd, rechter begründterevangelischer leer anhengig gemacht, sich eigner anfechtnng etwz schwären mißgnnsts und Widerwillens gege"uns beladen, und so vil geschwinder argwilliger und unfrüntlichcr anschlügen wider uns angerichtet, alles derMeinung (darfür wirs haben müessend), daß dardnrch unser christcnlich erbar fürncmen (welches frömbder fürstenund Herren mieten m»d gaaben und dem eigenen nutz etwas« zuowidcr ist) widerumb zuo ruck gon, die christenlichburgerschaft zertrännt, und unser ufkommen in den wäg des abnemens und Verderbens gerichtet werden sob,wir uns ouch by göttlichem wort, das allein frommkeit und erbarkeit leret, nit erhalten möchten, und uns alstmit so schwärer und gefarlicher betrüebung, anfechtiing, Verfolgung und durchächtung jüngst dahin getrnngen,daß wir zno ividertrybnng sölicher nnbilligkeiten und gcfarlichcn ussätzen nit fürgon können, uns in offcnlntstfechd und kriegklich empörung wider st) zno begeben, ist dazemal durch mittel und zuothuon etlicher unserer liebenEid und pnndsgnossen und guoten stünden, nit on schwäre müeg, kosten und arbeit, ein fryger versprach)"'eewiger landsfriden zwüschen uns ufgericht und nnder anderenl in dem selben heiter abgeredt und beschloß)"'ouch von beiden teilen wüssentlich angenommen, waar und stät ze halten zuogeseit und glopt worden, daß nainu )kein teil des andren glonben fechden noch straafen, sunder wir voii christenlichen Bnrgerstctten by allen unsere"Mandaten, ordnungen, ouch christenlichen ansechungcn und znosagnngen, so wir biderbeii listen göttlichs

ch Von hier an können die Zeilensteiiinmgs-Striche wegbleiben.