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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
1138
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Sesttcmbcr 1531.

willen und Unbilligkeit mit der Hand zuo rächen, habend mir doch zuo gunst einer löblichen Eidgnoschaft, damitgrögcr schaden und bluotvcrgicßen, auch vcrhergung land und liitcu erspart werden möchtind, das miltcr andhand genommen und vcrmög des landtsfridcns, und besundcr in kraft eins versigletcn spruchs, zuo Baden deskostens halb bcschccheu, darin nns heiter vorbehalten, wo s>) die artikel im landtsfridcn begriffen setz oder hienachuit halten murdind, daß mir dann »nser Hand offen behalten und dann gchcher gstalt wie damalcn mit derprofinnd und feilen kons abzuoschlachcn gegen inen handlen mögen, inen, micmol fast ungern und bcschwärtcmgcmiict, die profiaiid »nd feilen kons abgestrickt, doch nit lcngcr nnd keiner anderen mcinnng, unz dem tandts"frideu gclcpt, unser gloub lnt desselben ungefechd nnd ungestraft bcchbcn, und die üppigen schandtlichcu schmaachund zuoredcn abgestellt und gestraft werden möchten.

5.Und wicwol wir (wie jetz gehört ist) sölchcS zuo beharren vermeint, sind wir doch köngklicher Majcst.von ssirankipch botfehaft, aarzuo unfern liebe» Eidgnossen von den vier Arten, nämlich Ollaris, Arpburg, tIolo'thuru und Ilppenzell, so stch mit fainpt andern ircn und nnfereu Eid und pundtsgnoffeu und znogewaudtougüctlichcr nndcrhnndlung zwüschcn nns undernommcn, früntlich ze willen worden, und die güctliche» tag, so st)uns gen Brämgnrten crncmpt, güetlich besnocht, inen ouch anzeigt, diennst nienigcrler) (doch on grund) fürgebcuiverd, wie wir gemclt unser Eidguosscu von ircn gcrcchtigkeiten, fryhciten, altem glauben und hürkonuncn mitgemalt tringen, inci, prcdicantcn unserS gfallens ufstcllen, zwcpcu oder drpen Orten eins machen und dentosten, so unr> in müsstschcr sechd nsgclonscn, von inen haben ivcllind, und ander nnbegründt reden, die st) stiounser vernnglimpsung in gemeinen man stoßend, als ob nur inen darnmb, und nit van wegen der schantliclMschmach nnd lalterivortcn, die prosiand abgcjtrickt, iveliches uns doch zuo sinn und gedank nie kommen, daß U»odara.i givnlt und ungüctlich bcschcchc, nur ouch des siuns noch gcmücts nie givescn und noch nit, s>) on ircnfn)hcitcn, rechten nnd gcrcchtigkcitcn, so vil deren göttlichem wort nnd dem landsfriden nit widerig sind, Z»obekrcnken, noch inen cinichcn pntrag, Hinderung oder abbrnch daran zc thuon; dann wir weder irer ecren, landoN/liitcn, gerechtigkeitcn, lybs, guots noch bluots, sunder allein irer friintschnft, und daß die pnndt zuosainpt demlandsfriden an uns gehalten wurden, begattend, mit früntlichcr erbictung, so st), die fttintlichcn schidliit, ln) incttgetrnwtind zuo erheben und st) dahin zno vermögen, daß st) dem landtsfridcn in dem, daß st) unfern glaube»weder fcchdcn »ach strafen füllend, gclcben, bcsnndcr auch dz gotswort iu ircu obcrkeiten fry ungestraft läsen »»ddarvon reden lassen, und hinfür niemand darnmb ftrnafcn, so wöltcn wir uns in dein übcrigcn, der schantlichc".cerverlehlichcn schält und schmachworten, ouch ander uns zuogefücgter Unbilligkeiten halb, inen zuo sundcrcuecren und gefallen so früntlich wiffcn nnd finden lassen, dcrmaß die güetigkeit an uns nit erwinden müeßte.

«Z.Dicwpl aber gedachte unser Cidgnossen von den fünf Orten, dz .vir zum vorderiftcn die abstrickuugder prof.and, darncbcu ouch die unglimpflichen schriftcn, so wir inen diser abstriekung halb zuogeschickt, "fhcbc"und st) für nuscr fromm lieb Eidgnosscn haben und nennnen soltcn, und daß st), vor und ce das beschehe, Ei»wytcr nntwurt ze geben schuldig wärind; wir aber dnrgcgen vermeinen wellen, daß st) uns zuo vor unstrs ott-muotcno, ob sy dem laudtsfridcn statt thuon und nämlich das gottswort fr») lassen ivcllind oder nit, antimn'tgebe», so wöltind wir nns dann in ircm bcgttren zpmlich finden lasse-.; nnd wir also zuo beider cht »ff disc»unser.» fürnc.ncn und Meinungen zuo verharren understui.de», habend die schidliit demnach den Handel für sichgenommen und frygS eigens willens für sich sclbs, uns unwüssend und ungefragt, ouch on »ustrzuothuon und bewilligen, doch uff unser zuo beider cht nnnemen und wrstcr gefallen dise fründtlichc mittelgeseht, und uns die nach vil grheptrr mneg nnd arbeit srüntlicher wpß sürgeschlageu, uff nachfolgende n.eiuuug'

(1.)stramlich und des ersten, daß die schmüh, schmaach und unduldenlichc schcllwort, darus dann de>ursprnng diser zwrstracht erwachsen, deren wir uns onch gegen gcmeltcu unser» Eidtgnossen von de» fünf Ortenzuo Unwillen und bcschivärd angenommen, setz nnd hiemit güetlich und fründtlich zuo beider cht gegen einanderufgehept, und fürtcrhin als tod und ab geachtet nnd deren von dwcdcrcm teil nimmermer zuo argem oder cinich"'unfrüntschaft gedacht werden, sundcrs -vir von beiden teilen, dieselben Hindan geseht, einander für guot, sto»""-gctrüw, lieb Eidgnossen und fründ, wie wir von altem här loblich kommen, in bcsundcrcr früntschaft hal^"'und jeder teil fürhin allen schß und ernst ankeren, daß der ander von den sincn dcrgchch vcrlchlichen antastuugcnvertragen und übcrhept, besnnders die frästen mnotiviller nnd sehender min hinfür zno allen teilen, lnt dcS lattdö-