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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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August 1531,

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ze laisten und halten, sy und das kloster vor schade» ze warnen und aUweg das lniden, davon schaden und brüstkomm möcht. Er soll onch schweren, diß nachfolgende artikcl war und stät ze halten, nämlich daß er alle zins,s>) shen alt ald nüiv, trnwlich nach gelegcnheit der zit und der fach wäll inzüchen, demnach dieselben ingezognc»5'ücht, es sig win ald anders, mit trinvcn ratsam! und alle Nutzung, so dem kloster zuodicnt, trnivlich zesaininen-hnb; demnach daß er des klosters zins, so man hinns zinsct, abfertige on koste» nach sincm vermügcn on gefar,pfrüendcr, libdinger, werklüt -c. und dienst tngcnlich und frümlich beznlc, das nlmnoscn ivic bisher nsrichtc; ersoll onch weder trait, win noch gelt on des obervogts gunst und vcrwillgung nit hinns lichen noch snnst hinweggeben und vorab denen, so dem kloster weder zins noch zechenden geben. Er soll kamen zechenden hinder obgc-nonntcm obervogt lichen noch znosagen, kaincn pfrüender noch libdinger annemcn, lninem ivcrchman und dien>turlonb geben und ander an ir statt »einen on merklich Ursachen und one des obervogts müssen und willen. Ersoll nntzit verkonfen, versetzen, verpfänden, kam gelt an zins legen, kam güetcr konfcn, kam gelt nfnemcn; auchwen» im abgelöst ivurd ald losung verkimdt, daß crs dein obervogt von stund an anzöige, damit sölich geltwidernmb angelegt mcrd, es sig denn daß man onch ablöse oder gnlt darnmb kons, llnd so er mit den hand-werkslnten rechnen wöll, daß ers vorhin dem obervogt verkünde, darmit er dnrby sin mög; er soll onch kaincns»ogang, nachin lonfen noch anhang haben, als oft von fründen und kindcn beschicht. Er soll auch nützit tiglen,^os st» kloster antrifft, alles getrüivlich und on gefard."

SI. A. Zürich! A. Thurgau. St. A. Bern! Absch. vv. K. A. Solothur»! «bsch. Bd. 18. (Einschalwng im Text).

597.

Luceril. 1531, 31. August (Doustag bor Verena).

Staatsarchiv Äaccr»: Acten R-ligionshiindcl.

Tag ^ Schiedorte angesetzt).

1. Gesandte von Freiburg, Solothurn und Appenzell bezeugen nach Erstattung des gewohntennv und Erbietens, daß ihnen der Span zwischen den V Orten und denen bon Zürich und Bern intlei/" s"d sei, und bitten abermals dringend, die aufgesetzten Artikel anzunehmen,diewyl doch ein

hafte darin sye"; wenn aber dieselben zu beschwerlich schienen, so möge man sich darüber erklären*);kMnc gütlich darin handeln, um die Zwietracht zu schlichten. 2. Die V Orte bcrdanken diesie Kosten und Bemühungen und erbieten sich, das mit allem Fleiß zu bcrgelten. Sodann bemerken

der tn Breuigarten eine so ehrbare und billige Autwort gegeben, daß sie sich deren bor Gott und

^'har^ huruchcn, und niemand solche schelten tonne; darum wollen sie schlechtweg dabei

5l)re> lvollen bon niemand im Glaubengelehrt" werden, sondern bei dem bleiben, was sie bon

haben Vätern gelernt; sie wissen auch nichts anderes mehr zu sagen, als was sie schon oft erklärt

dioll>' ^ bei dem Recht, den Bünden und bei dem alten Glauben beharren und gewärtigen

Lorten' ^ Zeigen auch an, lvarnm sie den letzten Tag zu Brem-

^ ' nicht besucht haben, nud begehren schließlich, daß die Schiedbotcn die Autwort ihrer Herren auf die"n»g der V Orte eröffnen. 3. Die Schiedboten begehren darüber etwas Bedenkzeit und erwidern dann:

^'eigmM sagt!daß alsdann st etwas fürtragS lllegen." Sollte dies nllfallig heißen, in etwas entgegen zu