August 1531.
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2. Beschwerde über die geringe Zahl (500 statt 1200) der Knechte in des Herzogs Sold, während dieEidgenossen und Bündner ihre Zahl vollständig erhalten.
4. Bitte um Auskunft, ob die im Lande liegenden Spanier zu feindlichen Anschlägen dienen sollen, undwo sich der aus Lecco entronnene Bruder des Müssers (Baptista) aufhalte.
5. Forderung gänzlicher Zollfreiheit und unbeschränkter Proviantausfuhr während des Krieges.
7. Zumuthung an den Herzog, die vier Trabanten, den IlebcrreUtcr und den Dolmetsch des CommissariusRahu zu besolden; eine Entschädigung für letztem wird ihm nnheimgestellt. St. A. Zürich: A. Müss-ririog.
5M.
BreMglN'tett. 1531, 22. August (Dienstag bor Bnrtholomäi).
Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. Ii, f. it«. KantonsarchiV Solotpur»: Abschiede Bd. 18.
Kantviisbibliothck Frcwiirg: Girard. Sammkmn T. XV. Staatsarchiv Bern: ANg. Absch. vr>. «w. KantvnsarchiV Basel: Abschiede.
KantvilsarchIV Schaffyauscn: Abschiede.
Gesandte: Bern. (Peter im Hag; Jacob Wagner). Basel. (Jacob Meyer, alt-Burgermeister; BeruhardKetzer). St. Gallen. (Burgermeister Ramsperg). — (Die andern nicht bekannt.)
1. Nachdem die königlichen und andere Schiedboten bon den Eids- und Bundsgcnassen ab diesemH"ge*) beide Thcilc mit einem Nachtrags-Artikel, um denselben an ihre Obern zu bringen, abgefertigt haben,der Hoffnung, durch denselben die Sache so weit geläutert z» haben, daß die V Orte alle Artikel bewilligenZünden, >u,d unterdessen hier geblieben sind, um die Gesandten der Parteien zu erwarten, haben die V Orteu»e Boten mehr geschickt, sondern ihre Meinung den bier Schicdorten schriftlich (Samstag bor Barthol., 19. Aug.)""dgegeben wie folgt: Sie haben aus dem letzten Abschied und dem Bericht ihrer Boten mit großem Be-auern ersehen, daß man sie nicht bei ihrem Glauben unbehelligt bleiben lassen wolle, während sie doch^'zweifelhaft nichts anderes glauben als ihre frommen Vorfahren, was sie in ihrer schon mehrmals gegebenen' "twvrt nachgewiesen haben, wobei sie noch heute einmüthig beharren; in Betreff der übrigen Artikel sei'"'ht weniger bekannt, daß sie sich allezeit erboten haben, die Bünde und den Landfrieden gegen männiglich zuWien und jedermann bei seinem Rechte bleiben zu lassen, sofern ihnen das Gleiche zu Theil werde, worüber">>f die schriftlich mitgetheilte Antwort berweiscn; auf ihre demzufolge an die Schiedleute gerichtete Mahnung^kn sie „gch feine Autwort erhalten, weßhalb sie dringend und ernstlich bitten und ermahnen, ihnen^ch diesen Expressen den Entschluß der Obern zu melden, damit sie sich weiter darnach zu richten wüßten;es fülle ihnen zu schwer, fernere Tage zu besuchen, so lange sie in solcher Weise angefochten seien ec.Daß den Schiedboten in diesem Schreiben zugemessen werden will, sie begehrten die V Orte von ihremGlauben zu drängen, hat sie, und nicht unbillig, schmerzlich berührt, da sie solches doch niemals im^uiiic gehabt, „ud Art^el selbst jener Zumuthung widerstreiten; darum hat man diese Zuschrift den Städten^Ützzugt, Ii», deren Autwort darauf zu erwarten und dann weiter zu handeln, mit der Bitte, weil sie sich""f dem letzten Tage erboten, Briefe und Siegel darzulegen, daß sie Nolle Befugnis; haben, den Eidgenossen
1 Es y; gg2 yl vergleichen, wonach obiger Tag als eine bloße Fortsetzung gelten sollte.
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