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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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August 1531.

Lcuggcrn. 15ÜZ, 21. August.

Staatsarchiv Lucern: Acten Neligionshändel.

Geheime Verhandlungen zwischen de» V Orten und österreichischen Amtleuten.

Wir lässen bezügliche Acten folgen:

1)Die hernach beschribne Meinung und nrtikel haben mir Melegk von Ryschach zum Mcgtberg, ritier, derröin. kün. Mt. Rath und Hauptmann der vier Stett am Rhin, des Schwarzwalds und Vogt zuo Laufenbcrg,und Vyt Tutor, ir Majestät Cammerprocnrator der vordcrösterrichischen landen, dem frommen und erenfeste»Herrn Cuonradtcn Bachmann, Landvogt zno Baden, uf den rrj"" tag Augstmonats Anno w. rrrj by Lügkcrnim seid uf fein fürhaltcn und beger, ime anzuzeigen, nnt was fnogen und gestalt die röm. kün. Mt. ?c. uf dasgnüdigist schriben den fünf Orten gethon, inen in hernachgemeldtcn anligen hilf bewysen und thun möcht ec.,anzeigt und zu erkennen geben.

1.Erstlich, wiewol der röm. kün. Mt., unsers aller gnädigisten Herren, Statthalter und Regenten deroberösterrichischen landen, ouch ander irer Mt. fürnemen Rät, nachdem und sy angelangt, wie und wasUrsachen die von Zürich und Bern den fünf alten beständigen eristenlichcn Oertern Luccrn, Ure, Schwyz, llnder-walden und Zug ir provant und freycn straßen verspert und abgestrickt, inen auch die über so vil taglcistung,undcrhandlung und fllrgeschlagne gebürliche rcchtbott mittel und weg bishar und noch nit folgen oder zuogeenlassen wellen, wol können und mögen erwegen und bedenken, daß gemeltcn fünf Orten und den ircn solichs nitallein zuo nnlidlicher beschiverd, sonder auch zuo veracht und Nachteil reiche, und sy das mit der that abzustellenwol ursach Helten,

2.So sige doch neben dem nit klein zuo bedenken, wa sy mit gemeltcn von Zürich und Bern oder der-selben anhängern deßhalbcn zuo tätlicher Handlung und krieg kommen, was. Übels, unrats, gcfärlicheit und sorg-fnltigkeit darus folgen und erwachsen möcht, dem so vil und immer müglich vorzuosin höchst gemcldtcr k. Mt-w. Statthalter, Regenten und Räten rat und guotbednnken, wa inen die provant je nit zuogelassen werden, undsy deßhalbcn die fachen nit anders nmgeen, dann daß sy darumbe gegen denen von Zürich und Bern zuotätlicher Handlung und krieg komm mießten;

3.Diewyl dann röm. kais. und kün. Majestäten, ouch ander cristenlich Curfürsten, Fürsten und Standdes heiligen Nychs . . . nf den riiist°" tag des monats Septembris nächstkünftig zuosamen komen sollen unddes alten heiligen cristenlichen glaubens halben on zwyfel handeln werden, so inen den fünf Orten auch ZUufenthalt und gutem erschießen und doch dahin reichen wurde, daß sy rechtens und der billicheit gegen vilgemeltcnvon Zürich und Bern deß mit weniger gefarlichcit und Unkosten bekamen möchten;

4.Daß sy in ansehung desselben wa müglich bis z» gcmclter zyt verzogen und nichzit tätlichs fürgenonieu(Helten); ob inen dann an der provant ichzit nbgeen, und sy ort, auch cnd anzeigen, der enden sy die zno incubringen, möchten sy leut herus verordnen, dassclb anzuzeigen, so werden höchstgemelter k. Mt. Regenten undRäte inen darinnen so vil und immer müglich rätlich und fürderlich sein.

5.Wa aber das je nit, und sy je gedrungen, zu tätlicher Handlung und in krieg zu komen, das dochzu beiden theilcn besser und wcger underlasscn,

K.So Hab ich Atelegk in bcfclch, so bald vilgemelte Oertcr anziehen, zu bcwarung höchstgedachtcr r. k.Mt. lnnd und lcnt meiner hauptmanschaft vcrivaltigung, ir Mt. underthancn der vier Stett am Rhyn, uf dem