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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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August 1531.

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A'gen welche die V Ortegeschlossene" Hund hätten, indem sie es nicht bestrafen könnten; sie halten also für^thsanier, bei der Auslegung der alten Lehrer und der christlichen Kirche zu bleiben, und ersuchen Bern, eineMilderung in diesem Artikel zu gewähren, damit nicht aus einer so unbedeutenden Sache die Zerstörung der^Genossenschaft folge w., alles mit weiteren Worten, lieber die Scheltungen, die sie aus dem Vortrag ver-dünnen, haben sie großes Bedauern; sie versprechen auch, mit den V Orten zu reden, daß solches gestraft^crden sollte, und bitten Bern nochmals, das Beste zu thun. 2. Die Boten erwidern, sie werden dies alles^ü'en Obern treulich anzeigen, und ergehen sich zum Schluß, nach eigenem Ermessen, in Betrachtungen über^ geschehe Verunglimpfung, über das Rechtbictcn (der Gegner?) und über das Gotteswort (was sie zu'^use mündlich berichten wollen), so daß etliche Pfaffen darüber erstaunen; auch einige fromme Lnndleute Huben^eser Rede aufmerksam zugehört.

lieber » kann nichts Näheres vorgelegt werden.

Zu d. Bern kündigte dein Bischof, Hauptmann und Landrath eine Botschaft an durch Schreiben vom^l. Juli (Tentsche Misstvcn, K. 635).

Da keine schriftlichen Abschiede gegeben wurden, so waren Instructionen und Gesnndtschaftsberichte an derenStelle zu benutzen.

5tt1.

Lucern. 1531, 8. August.

Staatsarchiv Lucern: Acic» ReligionshitndN.

Tag der V Orte. tt. 1. Da die Schiedlcute einen andern Tag nach Bremgarten angesetzt haben^ ^ Hoffnung, die Sache noch zu gutem Austrag zu bringen, oder um den V Orten auf ihre Mahnung»twort zu geben; weil aber nicht alle Boten Vollmacht besitzen, den Tag zu besuchen, so hat man den^ " cl nochmals ernstlich erwogen und allerlei bezügliche Schriften verhört und sich endlich entschlossen, dennia^ Z» besnchen, theils weil man aus Wallis noch keine Antwort hat, theils weil die Orte, denen

^ don Brunnen aus geschrieben, nur vorläufig geantwortet haben, in dem Sinne daß sie sich dann erst^stimmten Erklärung entschließen können, wenn in Bremgarten nichts Fruchtbares ausgerichtet würde,cm wird in Betracht gezogen, daß den Boten daselbst noch Dinge begegnen möchten, nach denen man sich^ ^ richten können. 2. Dies wird denen von Uri in den Abschied gegeben, mit der Bitte, daß sie sich in^hochwjchjjlM Sachen nicht von den andern Orten trennen, sondern gemäß den gefaßten Beschlüssen die^^Mhe ernennen und den Tag besuchen. 3.Dieselben" Boten sollen Gewalt haben, je nach dem Gang^ Sachen m Bremgarten einen Tag für die V Orte und Wallis anzusetzen, so bald und wo es siecgeu dünkt. I«. Den Chorherren von Zurzach sollen die Boten auf ihr Begehren zu Bremgarten Antwort^ st nachdem dort die Dinge stehen, v. Schwyz wird neuerdings beauftragt, Salz herbeizuschaffen.. '^ciuizubringen den Antrag der Boten von Uri, wohl dafür zu sorgen, daß dem Widcrtheil anch nichtsiverd^" ^ Betreff des Weines, der über den Gotthard heraus kommt und jetzt aufgekauft

c» dürste, sollte man sich gemeinsam vorsehen; sonst wäre Uri gcnöthigt, gegen die Thätcr selbst ein-