1102 August 15i)1.
zuschreiten, H. Vogt Flcckensteiu beschwert sich bor den III Orten für sich und seinen Geineiuder wegen devZolls zu Bcllenz. Heimzubringen und auf dem nächsten Tag zu beantworten.
Das vorliegende Original ist von der Hand des Schwyzcr Landschreibers.
Zu !», liegen zahlreiche Korrespondenzen vor, von denen hier nur eine Auswahl folgt:
1) 1531, 2». Juli, Budweis. König Ferdinand an die V Orte. „Ersamen lieben getreuen. Uns habe"jctzo die ivolgebornen edlen ersamen gclcrten, unser statthalter, rezenten und rete unsers Regiments der obenösterreichischen lande schriftlichen bericht(et) und erinnert, welchermaßen ir, die von Lnccrn, auf Mitwochen nochUdalrici (5. Juli) liegst verschinen von euer als der christenlichcn Oerter wegen ain schreiben an die edlenersamen gelerlen und unsere liebe getreuen, unser stathaltcr, rezenten und rete unsers Regimentes der vorder»oberösterreichischen lande zne Ensishaim gethan, daraus wir verstanden haben euer beschwer und obligen,euch umb des glaubcns und religion willen von cucrn widerwcrtigen Aidgnossen, der neuen leer anhengig, o»aufhören begegnet, wie auch derhalben euer bitt und begcrn und christenlich gcmüet und crpieten nochmals steel,und ivie darauf bemeltcs unser Ncginient zu Ensißhaim euch wider antwurt zuegeschribcn hat, und tragen »>solchem mit euch am sonder genedigs und getreues mitleiden und zweifeln gar nicht, ir habt bisher unsers »0cristenlichen Königs willen, mainung und gemüet in disein fal gnuegsamlich vermerkt, und sollet cntlich no 1darfür achten und glauben, daß wir euer bisher beschehen ansuechen vorgcuielter anfechtung, drangsal und b»schwerung des glauben halbe» uns genedigklich und von herzen anligen lassen; haben zu etlich malen bei unserm liebe»brucder und Herrn, dem römischen Kaiser, euch umb einsehen und guten beistand zu helfen und ze fürdern »"'gesuccht und befinden auch sein kais. Wlt. des christlichen willens und gemüets, daß dieselbig nit allein euch,sonder allermcuiklich als den beschwerten vor niderdruckung der widcrpartei mutwilligen ungebürlichen fürne>nene>mit statlichenl hailsame» einsehen zu erscheinen höchste bcgird und naignng tregt. Darumbcn dann ir kai. V!"jctzo ain fürdcrlichen eilenden Reichstag, ucmlich auf den vierzehenden tag Septcmbris ncgstlünftig in des h""ligen Reichs statt Speyer fürgcnomen und ausgeschriben hat, der mainung solchen in aigner Person zu besuche»'inmaßeu wir auch vermittelst gottes hilf thun werde», auf wölicheu ir kai. Mt. init uns und andern Cht"'fürsten, Fürsten und Stenden des heiligen Reichs fürncmlich von den fachen christlichs glaubens und religio"halben ze handle» vorhat. Und dieweil dann je solcher ausgeschribner kais. Reichstag gegenwcrtigem ivesen s"gutem fürgenomeu ist, so versehen wir uns ongezweifelt, solches werde gewiß die obgemelte euer widcrpartei u»alle andere der neuen secten anhänger und vcrwanteu verursachen, mitlcr zeit solchs reichstags mit weiter vmfarcn ires füruemens stillzestee» rmd sovil dest meer euch und ander bei ruc und fridcn ze lassen. Demnach I"wöllen wir euch hiemit genediklich crmant und ersucht habe», ir wöllet cuerm erpicten nach mit sampt obg^melten euern mitverwanten in cuerm christlichen gemüet und fürsatz als die bcstcndigcn christen uochnials br>dem alten christlichen glauben aufrecht pleiben und verharre», bis der allmechtig, als wir zu seiner göttliche"barmherzigkeit höchlich verhoffen, auf obbemelteu rcichstag die gnad geben und verleihen, daß von gedachter ka»Mt. uns und gemainer Reichs Stände Versammlung ein entliehe hailsame verglcichung und beschluß in distthochwichtigen fachen, unsers hailwertigeu (?) glaubens und rechten waren religion halben gemacht, aufgericht »"beschlossen, bei wölcher nochinalen ir und andere fromm gehorsamen christen gehandhabt und erhalten und 0'ständiklich und wol aller ferrer beschwernng und anfechtung entledigt werden mögt, wie ir sonder zwciscl st"euch selbs zu thun gcnnigt seit. Daran beweist ir on allen Zweifel dem Almechtigc» das best werk, hochgedach^römischer kai. Mt. gehorsams und uns angencms gefallen, des (sto) wir für uns selbs'mit allem gnedigem und gonaigtcm ivillen gegen euch und den cucrn erkennen und zu gutem unvergessen haben wöllen." ....Ferdinand, ze.) St. A. Lucern: A. Oesterreich.
2) 1531, 24. Juli, Mailand. Ennins, Ep. Verulanus, an Lucern. « Lum xxj inonslZ lstlus itw"Llonruin ucl lllustrlssiinnin cloinintiin läuvöin, ür ltinsrs ocwurrlt iniln clcnnlnus Ltsxltunus cla Insul»,et orutor vsstor, czni literu8 in. cl. v. inistl raclcliclil st «guocl clontlnus stusoolrns u) 1"ro, orutor vsstsi,ooclsin lll° <1. Onos inulo oontontus udiissst, orotemw rsttullt inultu^us ullu czuo ucl oonssrvutiollöin ot uug"tnontuiic vestruin kuelunt, eomntunieuvlrnus, postou ipso cl. Ltsptiunns blecliolunum et Lloinuin störroxliu"''