Juli 1531.
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will; darzno wie ir uns den feilen koufc ouch abgestrickt, best wir uns doch zuo üch dhcins wegs nit versechcnhatten, angesechen daß ir nns lnt brief nnd siglcn, so wir zuosamcn haben, vil ein anders schuldig und verpflichtsi»d. Aber wie dem allein, diewyl wir üch bißhar nmb solichs nit snndcrlich crsuocht, sundcrs allweg vermeint,der hafte wurde sich snnst nflöscn; so aber diß nit beschcchcn will, dcßhalb so crmanen nnd crsuochen ivir üchüwer eiden, ceren nnd gelübdcn, so ir uns gcthan, ouch nach vermög ttwer brief und sigle», so ir zuo nnshaben, zum aller höchsten nns möglich, daß ir uns die paß und srycn markt ufthücgen, die provand undanders, als solichs jewclten har gewicht, zuokomcn nnd znogan lassen. Hnrin wöllen üch bewyscn, als ir nach'"halt brief nnd siglcn, üwer cid, ere nnd gelübdcn dcß hoch verschriben, schuldig nnd verpflicht sind; stat nnssampt der billigkeit in gnaden und guotcm gegen üch zuo erkennen nnd zuo beschuldcn." Begehren umgehenderschriftlicher Antwort. Sttstsarchiv Lurcr»: (C-tic-pt von G. ZurgilgcnZ.
Diese mehrfach verschiedenen Texte (N. 2 nnd 3) lassen wir neben einander stehen, weil wir vcrmuthcn,haß Lnccrn den Hallerdings auffallend) milden Ton des von Schwyz gefertigten Schreibens nicht billigte.
4) 1531, 2. August. Schultheiß, Näthc und Vierzig von Bremgartcn an die V Orte. Antwort aufderen Zuschrift wegen Oeffnung des Verkehrs ?c. In Sachen, die Eid und Ehre und llnterthänigkcit berühren,habe man sich von ihnen nicht gcsöndcrt. Weil aber die Abstrickung des Proviants von Zürich nnd Bern ge-schehen, besonders wegen etlicher Beschwerden betreffend das göttliche Wort, und dcßhalb hier zwischen beidenParteien auf Tage» gehandelt worden, wofür auch nächstens wieder ein Tag stattfinde, so hoffe man, daß sichdie V Orte mit den beiden Städten vertragen; wenn dann diese die Auflösung gewähren, sei es diesseits ohneWeiteres auch gcthan, und bitte man die V Orte zum dringlichsten, dahin zu wirken, daß dies baldigst ge-schehen könne; man wolle Hinwider nichts unterlassen, damit ihnen hierin willfahrt werde, -c.
St. A. Lucem: A. ReligionShkndel.
5) 1531, 2. August. Antwort Mellingens auf die Anschrift der V Orte, in Form einer Instruction fürSchultheiß Hans Meyer und Junker Bernhard Segesscr. Nach Verrichtung des Grußes und Erbictung alles"ntcrthänigen Gehorsams sollen sie zu erkennen geben, daß man den Span zwischen den V Orten und andernHerren herzlich bcdanre und mit großen Freuden für Frieden nnd Versöhnung arbeiten würde. Sie mögen nichtdem Verdachte Raum geben, daß man aus eigenem Muthwillen ihnen den Proviant abgeschlagen; sondern essei dies ans Ansuchen der Herren von Zürich und Bern geschehen und zwar, laut deren Vortrags, vermöge desLandfriedens, in dem mau auch verfaßt sei. Nachdem man denselben willfahrt habe, könne man ohne derenPorwissen die Sperre nicht ausheben. Die V Orte mögen sich daher an die zwei Städte wenden, was sie vondiesen erlangen, nehme man gerne an. Dabei bitte man sie, nach ihrer augcbornen Güte den bestimmten Tag'» Bremgarten ruhig zu erwarten, indem man hoffe, daß der Allmächtige durch seine Gnade füge, daß die Sachedurch freundliche Vermittlung vertragen werde, ?c. St. A. eurer»-. A. st-l>gw»ghand-l.
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Münster (in Grnnfelden). 1531, 2. August
Staatsarchiv Bern: Bischof Basel (Mtwsterthal), 0. S7. Instructionen U. osv.
Verhandlung vor Botschaften von Bern (Jacob Tribolct, Henz Schleif) und Solothurn (Urs Hugi,Urs Stark).
^ 1. Die Einwohner von Rockwyl (Reconvilier?), Saconrs (Saicourt) und Lonrasse (Lovcrcsse?), iyr.stjrchhg^ Dachsfelden, bringen vor, ihre Vordem nnd sie haben von Probst "»h Eapitcl etliche Guter um' Zj„sx innehabt; nun seien aber die Zinse so gesteigert worden, daß dabei zu bestehen nicht möglich
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