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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juli 1531.

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wenn (der Herzog dies nicht annehme), so wolle man von Anderem gar nicht mehr reden. 4. Die Botenschlagen vor, statt der Waat eine Summe Geldes zu verschreiben.

01. (11. Juli). 1. Auf die schriftlich eingelegte Antwort der Boten erwidert man, der Herzog mögewir dem Abschied nachleben, auf Klagen (der Genfer) Recht ergehen lassen und die Schuldigen strafen, so ver-salle die Waat nicht; die Gesandten sollen sich einmal bestimmt erklären, ob sie ermächtigt sc^n, den Abschied»nd den Rechtshandel anzuerkennen; wenn das nicht zugesagt werde, so trete man nicht weiter ei»; sonst wäre"wn zu guter Nachbarschaft geneigt :c. 2. Der große Rath beschließt hierauf abermals, bei dem Abschied und^'w Rechtshandel zu bleiben und weder eine Aenderung noch einen Vcibries zuzulassen.

Es liegen fast durchweg nur halb ausgeführte Conccptc vor. Zu bemerken ist, daß immer der Rath dieBorverhaudlung führte, und ein Beschluß des großen Rathes nur da anzunehmen ist, wo er ausdrücklich ge-nannt wird, also I. 2. und III. 2. Erst am 12. Juli scheint die Ausfertigung der Antwort besorgt worden zusein, natürlich in französischer Sprache. — Am 13. Juli wurde der Bund mit Herzog Philibert vor dem großenRath verlesen und der Stadtschrciber beauftragt, (entsprechende) Artikel zu entwerfen, am 14. „der neue Bundverhört und beschlossen", und zwar von Rathen und Burgern. — (Kurze Notizen im Rathsbuch, p>. 141, 143).

5K5.

Rremglirteu. 1531, 11. und 12., 25. und 26. Juli (Dienstag vor Margarethe f.).

Staatsarchiv Zürich: Absch. Vd. 11, f. 133. Staatsarchiv Bern: Allgem. Abschiede lil>. 363. .'ikantonsarchiv Basel: Abschiede.

Kantvilsbibliotliek Freilmrg: Girard. Sammlung T. XV. .ttantonsarchiv Schasfhattsen: Abschiede.

Gesandte: Zürich. (Rudolf Thumisen; Johannes Bleuler; Werner Behcl). Bern. (Zuerst Peter0ürler und Peter im Hag; später Hans Jacob von Wattcnwyl und Jacob Wagner). Lncern. (Hans^Ader?) un. — Sch wyz. (Vogt „ab der Mnr"; Vogt Gnpfer). U nterwalden. — Zug. —^ larns. — Basel (abwesend). Freibnrg. (Lorenz Brandenburger; Hans Lanthcr). Solothnrn.

Wedict Mannsleib, Gemeinmann; Thomas Schund, des Raths). Schaffhausen. (ZM. Marbach).Appenzell. —

^ I- 1. Da die Botschaften des Königs, der andern Bundes- und Eidgenossen von den Schiedorten

des Thnrgaus diesen Tag angesetzt haben, um auf die cutworfeucn Artikel zwischen den Eidgenossen von

^wich und Bern samt ihren Mithaften und denen von den V Orten endliche Antwort zu erhalten, haben sie

^w> Ansang die V Orte freundlich ersucht, ihrer Herren und Obern Befehle über den letzten Abschied zu

Offnen und darin freundliche Antwort zu geben. Diese Anmuthung haben sie mit nachfolgender Erklärung"widert:

beit ^ ^"^uglich den Schiedleutcn samt und sonderlich nach Gebühr gedankt für die Kosten, Mühe und Ar-' die sie ihretwegen erleiden, woraus man ihre treue freundliche Gesinnung und ihre ernstliche Begierdeez^' ^ ^ä"!ossenschaft erhalten; mit dem Erbieten, solches um sie alle und jeden besonders, wo mand^. werde, mit guten unverrückten Treuen zu verdienen. 5. Sodann hätten die Herren und Gemeinden

hest ^ Artikeln und dem Abschied ersehen, daß ihnen zugemessen werde, sie verbieten, die Wahr-

ö" predigen, das alte und neue Testament zu lesen und sie um die Laster zu strafe», was sie alle zum

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