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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juli 1531.

vorsin noch abschlachen können, damit sich niemands überall in solicher gstalt ze klagen Hab, und sich die fachenmit recht und nit mit gwalt ustragint und zuo end kommint, nach Inhalt unser geschwornen pündten, und ußgrund derselben langt nachmals an üch als unser getriiwen lieben alten Eidgnossen unser gar trungcnlich frünt-lich und ernstlich bitt und beger, ir mellint gstalt des Handels gegen üwcrn und unfern landlüten grundtlich undtrüwlich ansechen, bedenken und ermessen, (wie) inner und unser» vordern dero löblicher gedächtnuß von jeweltenhar jederman zno recht geholfen und dasselbig nit veracht, und durch mcrer glimpf und fuog willen üch einerantwurt in besserer form und gcstalt dann bcschechen entschließen und üwern und unfern landlüten von Wesenund uß dem Gastall eins rechten beständig spn und das recht in keinen weg abschlachen, dcßglichen nicht unbillichsnoch unfrüntlichs über solichs rechtbott mit inen fürnemen »och handle», deß wir uns keins wegs gegen üchversechcnt. Wo ir aber das tötend und nnderston wurdint, deß wir in keinen weg nit verhoffint, also uf üwcrmfürnemen verharren welltind, so manen wir üch nachmals in kraft und nach lut und sag unser ewig geschwornenpündten und by allem dem, so wir üch ze manen haben, daß ir bemelten üwern und unfern landlüten einsrechten spgiud und nicht unfründtlich noch umbillichs wie oft gemcldt wider ir rechtpott fürnemind, thuind nochhandlint, allen handle» (Handel) jetzmal stillstnn und ruowen lassind und üch rechtens vernüegcn; dann uiemandsdem andern rechtens vorspn, sunder güctlichen erwarten (soll). Wo aber das nit spn mächt, über unser vilfaltigpitt, ersuochen und manen, deß wir uns gänzlich in keinen weg nit versechent, können ir ivol gedenken und er-messen, daß uns nit gebürt, die unfern also rechtlos ze lassen, so haben wir obgcnanntcn üwern und unser»landlüten von Wesen und im Gastall luter nach vermög unserer pündten, landsfriden und verpfändsbrief sr> bp rechtze schützen, schirmen und handhaben und inen wider recht mit gewalt nützit unfrüntlichs noch umbillichs vonniemands bcschechen fürgenomen (sie) ze lassen und wer sp wider recht, wie obstat, tribcu oder trcngcn, inen vorsolchem ze syn, lyb und gnot zuogesagt; dann wir schlechtlich vermeinen, recht solle ein fürgang (haben) undvon niemands gehindert noch abgeschlagen werden, deß wir uns in keinen weg zuo üch . . . vcrsechen, da wol zuobetrachten, (daß) üwer und unser lieben altvordern einander» vil und dick ze willen worden; mit angchenkterpitt, ir wellind uns hierin ouch güetlichcn willfaren. Das ivellen wir umb üch in solichcn glichen und mere»fachen allzit beschulden und zuo ewigen zitcn nit vergessen." ... K. A. Schwyz: A. Gast-r.

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Bern. 153Z, 10. mid 11. Juli.

Staatsarchiv Bern: Rathsbuch Nr. SSV, p, rsös«., isz, igz.

I. 1. Die savoyischen Boten legen einen langen schriftlichen Vortrag eilt, (der wesentlich die) Bnndes-erneuernng (behandelt). 2. Es wird ihnen von Rüthen und Bürgern geantwortet, man beharre schlechthinbei dem Abschied von St. Julien und den Urtheilen von Pcterlingen. Neber die zwei Artikel betreffend denGlauben und die Vorbehalte wolle mau sich unterreden, um leidliche Mittel zu suchen, aber die Entscheidunggänzlich dem großen Rath überlassen.

>1. 1. In Betreff des neuen Bündnisses wird unter Anderm bemerklich gemacht, daß dasselbe wenignützte, wenn der Herzog sich nicht zu weiterer Hülfe verpflichten wollte. 2. Nachdem die Boten einige Bedenk-zeit gehabt, erinnern sie, daß der Herzog (Hinwider) im Umkreis der drei Bisthiimer von Bern wenig Beistandzu erwarten hätte; in Kriegen des Glaubens wegen könnte er neutral sein und freundlich vermitteln, und wenner damit nichts erreichte, unparteiisch bleiben. Von den Burgrechtcn sollte (Bern) nach Ablauf der bestimmtenZeit zurücktreten, :c. 3. Darauf erwidert man, au dem Abschied und dem Nechtshandcl halte man fest, und