Juli 15L1.
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als Gesandte nach Solothum »nd Basel. Beide Theile sollen kraft der Bünde ermahnt werden, sich mit demRechte zn begnügen; gegen Gewalt werde man demjenigen, der sich ans Recht halte, Beistand leisten.
3) 1531, 29. Jnni. Bern an Basel. Dessen Schreiben von gestern Mittag habe man mit großemBedauern empfangen und zur Stunde eine Botschaft »ach Solothnrn abgefertigt, die auch nach Basel tommensolle; man bitte nun dringlich, des Hochgerichts wegen nichts Thätliches anzufangen.
St. A. Vem: Teutsche Miss. 8. 654.
4) 1531, 29. Juni (Donstag Petri et Pauli), nach dem „Nachtmahl", Solothnrn. „Uff die berichte,so mincn Herren zuokommcn, daß die von Basel hüt frücg den golgen zuo Gcmpen zcrhuwcn und asto mitodlassung ivcs geschühes hinwnge gezogen, haben min herreu geraten, »ff die großen schmach, so m. h. bcgegnot,^oß man zimmerlüt hinab schicke mit vier oder fünfhundert mannen und einem vcnntin und darzuo einen uszug(von) fünfzechcn hundert mannen zuo dem pauer zc thuonde, ob sy, die Basier, ützit darzuo thuou ivölltcn, dagman inen mit gewalte widerstan möge." Mahnungen an Bern und Frciburg. Rathsbuch so, >>. sin
Am 3V. wurde zum Hauptmann erwählt Schultheiß Hebolt.
553.
Bern. 1531, 30. Juni und l. Juli.
TtaatsarUiw Bern: Rathsbuch Nr. 220, p. ss, so.
^ l- Boten boii Svlothurn eröffnen eine einläßliche (? „trcffenliche") Instruction nnd legen einen vsfcnen
"hnbrief bor wegen des Marchstrcits mit Basel. 2. Die Sache wird ans morgen an den große» Rathgetviesx,,
>»cil ^ ^ Juli). Auf die wiederholte Mahnung wird geantwortet, man könne Solothnrn nicht zuziehen,Basel Recht geboten nnd (in diesem Sinne) gemahnt habe; gegen Fremde würde man sich nicht weigern,liegen Eidgenossen und Mitbürger könne man nicht aufbrechen, w.
Die Antwort ist nur unvollkommen ausgeführt; allcS Wesentliche geben übrigens die diesfalls erlassenenMissivcn.
554.
Bern. 1531, 1. Juli.
Staatsarchiv Bern: Nathsbuch Nr. L30, p. 84—87.
sej ^°len von Savoyen zeigen an, 1. wie des Kaisers Botschaft nach Chamber!) nnd dann hieher gekommenllri/!^ ^ ^ Herzog an einer freundlichen Unterredung und guter Freundschaft liege. Das gefallene^ schwer nnd hart, da ihm die Genfer diel zn Leid gethan, indem sie z. B. den Herrn^»Nd gctödtct haben; vieles Andere habe er geduldet Bern zn Gefallen. 2. Seine Bemühungen, den
seht ^ Wienern, haben noch nicht zum Ziele geführt; drei Artikel wolle er noch mit seinem Bruder, derabwesend sei, und den Ständen berathen; er (wünschte sehr), daß Bern von diesen Artikeln abginge nnd