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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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1053
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Juni 1531. 1053

5. „lind wiewol dein ersten nrtikcl des landfridcns, des Inhalts, dast st) unser» glouben nicht scchdcn »ochstrafen sollent, dcrinaß als man wol weißt, gclcpt worden, snndcr bidcrw lüt dcss übet by inen entgelten »messen,als das offcnlich am tag lyt, sr> uns onch durch dassclb, deßglychcn mit den schandtlichen, erverletzlichen uucristcn-lichen schmähungen und audcrcin »ns zuogcfücgtcm hochnmot, zno abjtrickung der profiand und wol zno schiviircrcmund größerem, wo wir iren nit fründtlich verschonet, größlich und gröblich verursachet, sind wir üch doch gött-licher nndcrhandlnug, damit an uns nützit, das zno frid und rnowcn dienen möchte, erwnndc, fründtlich ze willenworden und üch nützit anders zuogcnmotet, dann so ir by in(en) gctrnwtcnd zno erheben, dnß sy gemeltcmersten nrtikel des landsfridcns gclöptind, nnscrn glouben nit sechtind, sunder das gotswort in iren überleitenstn) ungestraft läsen und darvon reden liessind; so wir aber verstand, daß st) dise mittel, von nch ungezwyscltgnotcr gctrüwcr mcinnng und dem landsfridcn gemäß gesetzt, nit nnncmen wellent, wctichcr abschlegigcn antivmtwir uns keins wegs vcrscchcn, in bcdenknng, wie wir nff dise» tag komen sind, daß es onch vo> cristen tütenschwär ze hören ist, daß vom gotswort ze reden nit fry sin soll, und wir villicht ivol Helten mögen lyden, woNse mittel angenommen werden mögen, etwas,wyter red vom Handel ze hören, und wir je scchend, daß wederüwer noch unser frnndtlich ansnochen by inen versahen will, so »messend wirs recht im »amen gotts hieb») belybenlassen, und können üch mit keiner anderen nntwnri noch keinem anderen Kescheid begegnen, dann wie ir den vornnhcrvon uns vernommen, und wir von nnscrn Herren in bcfälch Hand, ncmlich wenn das gottswort fr>) gelassen, daßwir dann von dem übcrigcn aber gern red hören und villicht uns nit zum nnfründtlichisten finden lassen wellmt;l>Y derselben nntwnrt lassen wir es noch güctlich belyben, achten onch (deß wir üch zum fründtlichistcn bittend),w wcrdcnt uns ivyter nit znonmoten, snndcr also nnscrs teils vcrgnot und »ns allen nfgelegtcn unglimpssst'ündtlich entschuldiget; wir ivellcnt üch onch alle hicmit sampt und snndcrs zum höchsten vermant und zumst'nndtlichisten gcbetten haben, nnsers zyinlichcn erbnren anbietens ln) üwcrn Herren und ober» ingcdenk ze sin,und ob uns über sölichs etwas beschmärlichs zuozcsüegcn uudcrstnndcu werden ivölte, daß ir uns darvor sin und>» discr billichcn fach zno nns setzen wcllint, als wir üch aller trüw, lieb, ceren und fründtschnft zum höch)tcnvcrtrumcnd, ir onch deß von billigkeit und des landsfridens wegen schuldig sind; dann wir doch nit WylerNgcrcnd, dann bym landsfriden zno belyben; mag das sin, ist uns zum allerliebsten; wo nit, so »messen wirgalt lau walten und aber thnon, das wir ceren und unser großen notdurft halb nit absin mögend; dann wiruns je zno Nachteil und schmclcrung göttlicher und unserer ceren von dickgemeltem lnndtsfriden nnd ivao unSlnw zuogipt, nit trybcn lassen könnend, snndcr was uns Gott darob zuosendt, in sinem heiligen uamcn güctlich"'warten wellent, der vertrnwten zuovcrsicht, so wir nützit anders dann sin ccr und gemeiner Eidgnoschaft wolfartund widerbringung bcgerend, er die, so in waarlich snochend und liebend, wol erhalten wcrd.

St. A. Lucern ! A. ReligionShitudcl. - Abschriste» im K. A. Solothurn i Absch. Bd. lS t°h"- Titel und Datum). - K. A. Schwyz! Abschiede.

K- Vidi. Freiburg! Girard. Sammlung I. XV. - St. A. Bcr»! Allg. Absch. I'I>. SSS-tiS. - K. A. Basel! Absch. - «. A. Schwyz: Absch.

3) An obige Verhandlung knüpft sich ein damals ziemlich verbreitetes Ausschreiben von Zürich, das sofort»ach dem Schluß dieses Tages erlassen wurde unter dem Titel: „Kurzer bcricht, warnmb die christcnlichen Stcttwen Eidtgnosscn von den fünf Orten die profiand abgeschlagen, lind was sich sidhar uff gehaltenen tngleistuugenZwischen inen zuotragcn hat." Eine Abschrift gibt Bullin gcr, III. 25—29; zwei Originalien enthält dasZürcher Staatsarchiv (A. II. Capp. Krieg). Als eine weitere Ausführung ist der später folgende gedrucktebricht zu betrachten.

Andere Abschriften hat Luc er» im Staatsarchiv (A. Ncligionshändcl), und in der Burgerbibliothek(Ctzsat. Collcetauccn N. 114), beide aus der Zürcher Canzlci.

i». mit den zugehörigen Beilagen ist abgedruckt bei Bullinger, III. 16 21.

Zu 1. Die Baslcr Botschaft hatte Auftrag, den Gesandten von Bern anzuzeigen, daß kürzlich ein Bunt-stem ausgeworfen und ein Wildhag im Waldenbnrgcr Amt an Spalen (?), wo sonst nie SNcit gewesen, beiNacht zerhauen worden, was nicht erträglich sei, wcßhnlb man zu vernehmen begehre, was ^Beni zu ^ololhurnin der Sache gehandelt, und ob man bei dem Anlaß bleiben könne; hatten die Gesandten deßhalb leine Instlnction,so müßten sie eilends um solche schreiben, ?c. ^ -^sch'-de.