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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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1054
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Juni 1531.

54(1.

Mailand (Como, Menaggio). 1531, 27. Juni f.

Staatsarchiv Zürich! Acten Müsserkrieg.

Gesandte: Zürich. Hans Weginann. Glarus. Fridolin Zay. III Bült de. Hans don Jochberg;Hans Bregaiss?); Hans Traders; Simon Rainald.

Verhandlungen mit dem Herzog oon Mailand, vornehmlich über die Besoldung der cidgenössisch -bünd-ncrischen Hanptlente und Knechte.

Wir geben den wesentlichen Theil des Textes im Wortlaut:

1) 1. „Znm ersten nntwurtct der durchleuchtig hochgeboren fürst obgcinelt (Franciscus der ander, Herzogzuo Mailand w.), daß in baiden kriegen zno wnsser und lande sein f(ürstlich) g(nad) alles volnstreckt, nit allaindas, so dieselbe aus kraft der Capitel schuldig gcweßt, sonder auch anders, so irer f. g. und der iren kriegs-fürenden denr krieg für nütze und fürtrcglich geachtet, und künftiglichen auch nit wirdet gemangelt, es sei müschifsung, so jetzt berait, oder zu lande, treffcnlichen zu volfürcn.

2. „Zinn andern, oon mcrung der sölde der knccht bis in die vier krönen, antwortet sein f. g., nit welle»weichen oon der capitnlation, und endlichen glaubende, daß die Aidgenoschast und Granen Piindt die vcrhaissuug(wie sy dan gewoulich) werden halten. Doch ist ire f. g. zu friden, aus dis mal, allain in der ersten künsttigen zalnng, das ist ain halbe znlnng allain, doch onvcrgriffen der vorgencnnten capitnlation, zu willfarnng de»Aidgcnossen und Pündtcn, zu schenken, so vil zu crfüllnng der vier krönen abgect zri anznlc ivie obstet.

3. „Zum dritten, der knccht halben so zu Donche gedient, und wie wol den selben keine zalnng, so»de>mehr strafe gebüret, so st) dem oberisten feldhanbtmnn nit gchorsnmet, jedoch ist sein f. g. genaigt zu entrichte»nmb der anzale knccht »nd der zeit erfunden wirdt, die selben in dienstcn dis kriegs geiveßt, welche in der Z»^der zivölfhnndert knecht begriffen sein, so ire f. g. zu zalcn gebüret.

4. „Sovil das viert belanget, der vierhundert knecht halben oder darbci, so (als gesagt wirdt) ans Valtelmund Clcvcntnle zu wolfarten des kriegs geschickt sein sollen, antwnrt, diewcil solche ans (außer?) der anzale, ZUwelcher ire f. g. schuldig, angesehen die klaine anzale der kriegslcut des von Muss, genug lvcre geweßt diebestimbtc znle in de» capitcln gencnnt, nit billich sein, darzu gedrungen ivcrden solle."

Original mit dem herzoglichen Siegel (unter Papier).

Die Namen der Boten sind der Einleitung enthoben, die als Titel dient („Abschide der Handlung"

Diesem Act ist ein anderer (undatirter) beigeheftet, der wirklich hichcr gehört:

2) „Item zwüschet dem Herzigen an eim und den acht Orten der Eignoschaft mit samt den drpe»Püntcn (ist) gehandlet ze Meilen und Knm und am leisten ze Mauas im leger beschlossen mit dem Heeren, dernfcm berg ist gesin, und mit dem seckletare (sia) uß verwilgnng des Herzigen.

1. „Item znm ersten, daß kein span zwüschcnt den honbtlüten »nd dem Herzigen wcrd, so sond die Zwc»haben fünfhundert knccht, und sol der Herzig bczalcn vj hundert mit samt den drißig übcrsöld(en) und ei>»jetlichen knecht gen iiij krönen, unverletzt den kabitten.

2. „Item znm andren sol er mnstren (zuo) ansang manots und bczalen, und damit sol er die verleg»^übersöld ouch bezalen.

3. „Item.zum dritten, dicwil Mangntz gcwnnncn, so welle nnS gefallen, daß er sich mit aller schiffu»gmit samt dem geschütz nf das wasser lasse und für Müß lege, dannt nur vor dem ivinter des kosten abko»>c»-

4. „Item des predicanten halb hinin ze schicken" (?).