Juni 1531.
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usschriben, und so wir dann zuo beden sitm einandern schmähen (und) verunglimpfen, wurde (das) uns byaller Welt spvttlich und schimpflich sin." «. A. B°su: Absch>°dc.
Lucern hat nur «.—v; auch im Schwyzer fehlcn kw. ^ steht iin Solothurner und Verner, aber nichtim Freibnrgcr Abschied; N »nd « ebenso unregelmäßiger Weise im Basler. Dem Schasfhauscr fehlen li>—vl»—NT sind, wie in der Basler Sammlung, von dem Abschied getrennt, ohne Titel und Datum; 1 fehlt übrigensin Schaphausen.
Zu n gehören folgende Acten:
1) Antwurt unserer Eidgnossen von den fünf Orten über die gestellten artikel."
1. „Erstlich ist unser Herren und oberen antwurt, sy verstanden, daß man uns achte, als ob wir vcrbictinddie warheit zuo predigen, deßglychen nüw und alt testament ze lesen, ouch uns umb die sünd »nd laster zestrafen ?c. Reden wir also dapzuo, daß wir nit anders werind noch hcisscnd, dann wie wir von altem härsölichs von unseren vorderen ererbt, darby wir wyter zuo belyben gcsinnet.
2. „Deinnach Hab man verstanden, daß die pottcn von uns den fünf Orten sicnd umgeritten: was die inbestich gehept und sy an statt und in namen unserer Herren und oberen erbotten haben, nämlich die pündt trülich,fromklich und eerlich an menklichcm ze halten, ouch darby den landtsfridcn, und wer da vermein, daß wir dasmt gehalten haben, menklichcm darnmb eins rechten zuo sin; ob man aber an uns nit gehalten hett oder nochuit halten wurde, daß (man) darnmb ouch rechtens gestatten und uns achte» und halten für fromm trüw liebEidgnossen und guot fründ, deßglychen uns lassen belyben by unserem geloubcn, fryheiten, gerechtigkeiten undlöblichen brächen in unseren landen, eignen gebieten und in den gemeinen Herrschaften, da sy und wir mit ein-andern ze herrschen Hand, was da der landtsfridcn zuogeb, demselben trülich zuo gelebcn und nachzuokommen,auch sy by irem glonben, fryheiten und gerechtigkeiten güctlich und gern belyben lassen, als dann das frommenEidtgnosscn zuostat; wellcnt ouch daruf menklich so hoch und noch (?) gemnnt haben, uns somlichs unsers.bedunkens billichs erbietens ze bcliben lassen und darby ze schirmen, wie das ein Eidgnoß dem andern schuldigist; darby land wirs noch hüttbytag gestracks belyben.
3. „So denne der schmutz und schmachwortcn halb erbieten wir uns, dieselben trülich abzuostellen und derensürterhin ze maßen, ja daß sy aber sölichs glicher gstalt mit den iren onch verschaffind. Doch so ist unsernlieben Eidtgnossen die waal glan, wellcnt sy die reden zuo allen teilen mit uns ufhcben, das lassen wir beschechen;wo aber das nit, so sollent sy die iren strafen, dcrglychen wir mit den unseren ouch thuon wellint, mit begcrriner antwurt hierüber uff nächstein tag.
4. „Wir vermeinend ouch den friden und pündt trülich gehalten haben, und ob es aber nit geschechen,wäre es uns leid, erbieten uns aber, die fürer trülich und trülichcr ze halten, soferr daß uns sölichs ouchlwschech; dann fürwar uns an mengem ort schnnd, schmütz und schwach zuogcfüegt, damit villicht möcht ursach(geben?) sin, daß zuo beiden syten übernommen were, deßglychen wir ouch bißhar noch etlicher unseren gerechtig-keiten entsetzt sind, als wir den schidlütcn angczöugt haben.
5. „Zuolctst, ivic wol es gnnogsani crlütcrt ist, so bitten wir doch unser lieb Eidgnossen von Zürich und^ern, ouch ire mithaftcn, daß sy uns (wie onch vorstat) für gnot fründ und gctrüw lieb Eidgnossen achten undhalten wellent, deßglychen wir sy hinwidcrumb auch achten, und uns bin (by) den pündtcn, friden, onch onealles mittel by unserem alten glonben, fryheiten und gerechtigkeiten, und wie wir von altem här zno beidenlosten von unseren eiteren härkommen sind, belyben lassen. So aber je das nit gsin, das wir doch nithoffend, können wir im nüt thuon, dann wir schlachend mcnklichein das recht für nach inhalt unseren geschworncnpuudten, wellent ouch deß menklichen gemant hau, uns wie obstat darby ze schirmen; dann wo wir wyter oderstirer sollen (davon ze triben?) understandcn werden, wurden wir das nit gestatten, besunder das darzuo setzen,das (dcß) nns gott der allmächtig beraten hat; mit vil mcer warten, als jeder pott weißt."
A. Lnccrn: A. Religionshändel. — K. A. Schafshausen: Abschiede. — St. A. Bern: Allg. Absch. VI). 355—357. — K. A. Schwyz: Abschiede.
K. A. Basel: Abschiede. — K. Bibl. Freibnrg: Girard. Sammlung T. XV. - K. A. Solothnrn: Absch. Bd. 18.