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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juni 1531.

hinter sich zu bringen angenommen, deßgleichen (die Frage,) was man zu thun habe, um dem müssischenFeind mit dem Geschütz gewachsen zu sein (mit glycher weer des geschützes halb begegnetind"), und daß manden Boten, die jetzt dort sind, schriftlich befohlen hat, eine Anzahl Lauiser und andere Landleute, die »ntGeschütz dersehen sind, anstatt der weggelaufenen Knechte anzunehmen. K. 1. Es weiß jeder Bote, wie diemailändische Botschaft unter Auderm angezeigt hat, daß der Herzog bis auf den 7. d. M. die Hauptlentevon Bern und Schasshausen im Lager zu Manaß für 800 Knechte besoldet habe, wahrend in der Musterungnicht mehr als 400 seien gefunden worden, und daß er ihnen zudem 30 Uebersölde gegeben, obgleich vo»solchen in den Capiteln nichts gesagt, der Herzog also sie auszurichten nicht schuldig sei; dessen ungeachtetfordern die Hauptleute noch 50 Uebersölde. Der Herzog bitte daher, solche Zumuthungen abzuweisen, dieCapitel (genau) zu halten, besonders auch die leeren Plätze (Lücken) auszufüllen, und die langen Gewehre mBüchsen zuverwandeln." Da man das Verhalten jener Hauptlcute mißbilligt, so wird ihnen sofort geschrieben,sie sollen sich darüber verantworten. 2. Zu Ausgang dieses Tages haben sich (dann) die zwei Hauptleutegegen obige Klagen vertheidigt und erklärt, wer solches von ihnen vorgebe,spare" die Wahrheit; denn derHerzog habe sie für 510 Mann bezahlt, die sie auch glauben gehabt zu haben; sie bitten, nicht jedem flüchtige»(schweifenden") Gerede Glauben zu schenken, und versprechen, sich ehrbar und löblich zu halten, l». DieKnechte aus dem Thurgnu haben den Gemeinden geschrieben und frei heraus erklärt, sie wollen für diesenMonat hin gar nicht mehr dienen, sondern heimziehen, mit Ehren oder Unehren; denn sie können bei ihremSolde nicht bestehen; deßhalb solle man andere Knechte hincinschickcn, :c. Darauf hat man dem Laudvogt (und?)an die Landsgemeinde geschrieben, es sollen jedem Knecht für den Monat 4 Kronen bezahlt werden, wieverabschiedet sei; besonders seien auch neue Knechte statt der ,,gemietheten"(?) hinein zu schicken, damit solcheUnwille unter den andern Knechten nicht weiter einreiße. Ein solches Abwechseln ist (übrigens) auch bei denandern Knechten von Nöthen, i. Sodann hat sich der oberste Hauptmann beklagt, daß den Basler,burger, Solothurner, Schaffhauser, namentlich aber den Thurgauer und Toggenburger Knechten noch kein Geldzugekommen, worüber sie sehr ungehalten seien, weßhalb er auch bitte, bei ihren (alkerseitigen) Herren beförder-liche Zahlung auszuwirken. Dessen wird der Hauptmann sofort schriftlich vertröstet, ik. Die Bundesgenossenvon Chur haben auf diesen Tag einen Brief geschickt, den sie von Mark Sittich von Ems empfangen, betreffendeine durch den römischen König oder ihn zu unternehmende Vermittlung zwischen uns und demFeinde vonMüß", und darüber Rath begehrt. Weil aber die mailändische Botschaft erklärt, daß der Herzog dazu nichtgeneigt sei, und man derzeit weder instruirt noch willig ist, so hat man nach Chur geschrieben, es solle demHerrn von Ems für sein Erbieten verbindlichst gedankt, dabei aber verdcutet werden, daß man sich jetzt n»feine solche Verhandlung nicht einlassen könne. I. Ans das Anbringen der Botschaft von Basel, betreffend de»Span mit Solothurn, hat man an dieses freundlich geschrieben, es möge seinen Gesandten auf spätere Ta<pVollmacht geben, in der Sache (gütlich) zu handeln. i»i. Zürich bemerkt, die französischen Gesandten (^Franzos") arbeiten jetzt als Schiedbotcn; die Ursache der Zwietracht liege aber in den heimlichen Pensionen,es sollte ihnen deßhalb vorgeschlagen werden, solche Pensionen in der ganzen Eidgenossenschaft abzukündewDas will man heimbringen, in der Zuversicht, daß die Herren es sich gefallen lassen, und auf den nächste'Tag Antwort bringen.

i». (Für eine Verhandlung der Vurgevstädtc:) Basel beauftragte seine Boten, von dem VorhabenZürichs, die Gründe des Proviantabschlags im Druck bekannt zu machen, mit allem Ernste abzurathen.Da»uwir damit eben uns selbs schmähen und den fünf Orten ursach geben wurden, daß sy ir entschuldigung ew t