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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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Juni 1531.

543.

Bern. 1531. 15. Juni.

Staatsarchiv vorn: Rathsbuch üso, p, is, ,s.

I. Boten vott Freiburg (Peter Arsent, Ulrich Nix) bitten, bei den zu Grandson und Orbe verein-barte» Beschlüssen zu bleiben. :c. II. Antwort: 1. Zu Grandson soll, wie schon bestimmt, in der obcrn Kirchegepredigt werden. 2. Tos; Farcl die Personen, die bei der Messe stehen,gefordert" (zu einem Gespräch?)-sollen die Boten ihm vorholten. 3. Der Vogt zu Grondson soll (übrigens) von der Kloge gegen ihn ab-stehen. 4. Wos Forcl geredet, soll keiner Porte! on ihrer Ehre schnden, nnd jede die Kosten selbst trogen;denn er Hot weder Freiburg noch den Vogt beschimpft, sondern die Wohrheit gepredigt; dos soll er thun,Wie er es aus der hl. Schrift erweisen knnn, und niemond besonders nennen. 5. Der Sacriston soll deinForcl und dem (de) Glontinis 5 Pfd. on die Kosten geben; die Buße schenkt man ihm; er soll sich aberkünftig ruhig verholten. 6. In beiden Klöstern soll (das Vermögen) aufgezeichnet werden, und der Vogt eineAbschrift hiehcr schicken. 7. Der Guardian und der Contor werden vor dos (hiesige) Chorgericht (geladen)-

544.

Bern. 1531, 10. Juni.

Staatsarchiv Bern: Instructionen, v. 8l», Rathsbuch Nr. sso, p> so, s?.

Der Gesandte des Herzogs von Savoyen Herr von Longecombe erhält auf sein Anbringen folgendeAntwort:

tt« Man entspreche dem Begehren betreffend die Märchen bei Villcneuve und Aigle gerne und wollealso eine Botschaft dahin verordnen, behalte ober vor, dos; die voriges Jahr gesehten Märchen unverändertbleiben. S». Der geleisteten Bürgschaft halb ersuche mau den Herzog, den von ihm gegebenen Briefen nach-zukommen; dem Gesandten wird deßhalb eine summarisch gefaßte beglaubigte Copie zugestellt. «?. In Betreffder Erneuerung der Bündnisse bleibt man bei dem früher gefaßten Beschluß und findet nicht nöthig, daßBotschaft des Kaisers sich darein mische, oder ein anderer Vertrag gemacht werde*); denn bisher habe ma»ohne äußere Mittel verhandelt; indessen wolle man diesseits nichts einwenden, wenn der Herzog Gesandte fjädem Kaiser) zu schicken gedenke.

Das Original ist französisch.

Der originale Wortlaut:no anssl autrs cleobikromont (gleicherlüterung" ?) soit lait," hat nicht den SWWdas; der Antrag, den Inhalt der alten Briefe mehr oder weniger zn verändern, abgelehnt werde; dies ergibt sich aus der bezüglicheNotiz im Rathsbnch: (Man Hab)noch bishar mit einandern gelebt, daß (man) ivol dürfen miteinander» reden :c.; (man welle.)nit vil arguieren, (onch) nit wyter gan dann vor beredt."