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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juni 1531.

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Gutem gereichen werde. Inzwischen wolle man sich nicht weiter vertiefen, ?c. Sieget von Dietli (vonUri?).Nachschrift:Ale»der antwnrt begeren wir by tag und nacht." St. A. Lu«n>: «. Rcliglonshändel.

2)Was Zürich und Bern not ze betrachten syc in dem fünförtischcn Handel." (Von U. Zwingli).

,/ll. 1. Als die zwo stett Z. und B. erstlich zuo den iiij Orten Lnzcrn, Ure, Schwyz und Undcrivaldcnkomcn, ist ir inacht nit übergroß, und der iiij Orten stand by vil sorgen von der schwachheit wegen und tcglichemanfall, deßhalb man zuo beden sytcn einander nit nngcmnß gcivcscn, also daß beider macht zemen geton einandermit gottcs hilf gcnfnet und dahin gebracht ?c.

2.Nachdem aber die beden stett Z. und B. sich um vil landes beworben, ist dassclbig erst die rechtsul und grnndvcste in den große» kriegen gcivcscn, ein Eidgnoschaft zuo erhalten. Dann wenig lütcn mögenddie großen krieg, als der Bnrgnndisch, Schwaben: und Französischer krieg gewesen sind, nit erhalten, nit alleinvon lyplicher sterkc, snnder onch von des untraglichen kostcns ivcgen. Deßhalb nun am tag ligt, daß ob glychdie iij oder iiij Ort anfcngcr einer loblichen Eidgnoschaft, daß doch die andren zwo stett Z. und B. der rnggen,die grnndvcste, nnderhaltung und schirm sind.

3.Demnach aber, als der merklich kost über die ziyo stett gangen, also daß etwa» zcchcnfnltigcr kostüber jetwedre statt allein gangen, da über der iiij Orten eins nit einer gangen, ist es dahin kamen, daß im"ertrag zc Stans etwas ringerung und miltrung den beden stellen, (doch) allein in den bütcn der crobrctcnsiryten und sigcn bcschehen, und doch den iiij Orten an dem ufgang der hcrrlichcit »nd inacht ganz nühit gemindeet,versehcnlich darum, daß sy um dcß willen, daß sy anfengcr der Eidgnoschaft und one hochmnot sich also mitden stellen hicltcnd, inen gern solches zuogabcnd um dcß willen, daß fründschaft, trüiv und liebe das nct,und gern gnnnct; snst hcttc man zur selben zyt glych so vil glimpfs gehcbt, die crobreten Innd, lüt, schloß undstett nach der macht der lütcn ze teilen, als auch die bbütcn (sie).

4.Darns (ist) gcfolget, daß inen, den iiij Orten, irc iiij stimmen blibcn in den röten, die rodsk) dervogtycn in den gebieten, und alles ynkomen von unseren und frömden landen und Herren, glych nlo ivol ale,bas aller gröst Ort hall.

5.Darns aber sy in solchen hochmnot komcn, daß sy nit allein alle Ort verachtet, snnder onch übe:alle Verachtung offenlich zemen kuchct und grnnct, es sy(g) in hcimschcn ynländischen fachen, oder so man mitstömden Herren etwas (zc) inachen nndcrstanden, und deß nit gnnog gehcbt, snnder dahin gelanget, daß sy von

alten 8 Orten eins zuo inen gezogen, und das vil jar und tag wider alles verwarnen und »fgerichtcn seidenalso gebrucht, daß sy gröst und kleinst fachen gchandlct, onch in den gemeinen vogtyen, da sy Zürich nit daeznobernefet.

8.Ab welchem ring zc ncmc», daß wo gott der allmechtig sölich ir fürncmcn nit durch Zürich und Ve>ngebrochen, daß sy nnntalame alle Ort undcr sich gebracht (hellen).

7.Deßhalb min uf den hüttigen tag zimpt, das billich an die Hand zc ncmcn, das cinist vor zytengezimpt hette, do sy mit sölchcm hochmnot, nntrüio und hindcrgang nit verfasset, als aber zno nnscrcn zyten.

8.Und da jeman sagen möcht, der vertrag ze Stans, der landsfridcn und (das) hnrkomcn vermögendMit nstrucktcn ivorten, daß man sy von denen ircn grechtigkciten nit tringcn sol noch mag, gebärt sich also zeaiitivnrteii: Daß ein jede grechtigheit, fryheit oder macht in göttlichen und weltlichen rechten geyurzt, abgetanund abgeschlagen wirt, so man die mißbrncht. Byspil: Das land Palästina >vard den tindrc» Jvraelv in dienvigheit verheißen; als aber sy gottcs gcbott und pundt übertratent, .sind sy cwiklich darns gclliben. Rom hatstongam Albam, die Latiner und Sabinen undcr sich gebracht, von welchen sy doch ircn ,»sp>»ng hottend,storumb daß sy fridcn und nachbürliche billicheit an inen »it hieltent. Der byspilcn und gsahten ist nnzalbar'u allen Historien.

0 Den römischen Ziffern entsprechen im Original arabische, die hier nicht anwendbar schienen.

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