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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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1035
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Juni 1531.

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der) Knechte, die Grunde für des Herzogs Langsamkeit, die Besoldungsverhültnisse und alle andern UmständeZum gründlichsten zu erforschen, mit den Hauptlenten und Knechten nach Nothdurft zu reden, (den Herzog) zukrmnhnen, daß er dem, ivas er eingegangen,verfänglich" Statt thue, und sonst alles zu handeln und zuverrichten, was die Sachlage und das Bedürfnis; erheischen, und ihre Instruction weiter bestimmen wird;wenn die Boten dort mehr erfahren, als man hier schon weiß, so sollen sie ebenfalls Gewalt haben, zu thun,was sie für löblich, nützlich und ehrlich erachten mögen. 3. Damit aber die Knechte besser zusammengehaltenwerden und nicht jeder nach seinem Belieben heimlanfe, aber auch niemand zuunwilliger Dienflbarkeit"iwnöthjgt sei, so hat man sich vereinigt, daß jeder Knecht' wenigstens einen Monat dienen und keiner ohnePußport heimkommen solle; wenn einer dennoch ohne solchen heraus liefe, so soll derselbe mit einem MonatS->old nu Geld oder acht Tagen Gefängnis; bei Wasser und Brot dafür büßen; wer bereits den Urlaubscheinvon seinem Hauptmann erwirkt hat, soll doch nicht heimkehren, bis ein Anderer an seiner Statt hineinkommt;uuch sollen die Ucbersölde in Zukunft abgestellt bleiben, damit die Zahl und die Stellen (blätz", Chargen?)5wr Knechte immer voll und besetzt seien. Und da, wie oben gemeldet, der Besoldung wegen unter denKnechten großer Unwille herrscht, wobei die Thenrung in Anschlag zu bringen ist, so hat man sich vereinbart,daß jedes Ort (nach dem Vorschlag Berns) von jetzt an seinen Knechten für den Monat vier Kronen geben!olle, und deßhalb den Boten nach Mailand befohlen, den Herzog zur Bewilligung des gleichen Soldes z»vermögen für die Knechte, die für seinen Dienst bestellt sind. Wiewohl die Gesandten von Zürich »ud einigenwidern Orteü hiezu nicht Vollmacht haben, so wollen sie doch solches an ihre Obern bringen, in der Zuver-sicht, daß dieselben sich hierin nicht absönderu werden. 4. Der Botschaft der Bündner hat man darüber, daß5w, obwohl am nächsten gelegen und am meisten betheiligt (verwandt"), bisher nichtzum fleißigsten" gewesenseien, was man aus dem empfangenen Schaden (an sich) und dem Umstände, daß sie auf diesem TageZilien genauen Bericht über den Vorfall und die jetzige Sachlage haben geben können, wohl erkenne Be-dauern ausgesprochen und deßhalb ernstlich mit ihr geredet, daß sie (ihre Obern) fürdcrhin sich der Sachewehr annehmen und eifriger dafür sorgen, auchden Rücken bas dahinter thun" sollten, damit dergleichenUnfälle verhütet würden, und man täglich und stündlich über alle Dinge znverlüßigen Bericht erhielte. 5. Manauch den Hauptlenten geschrieben, daß sie bis zum Eintreffen der Botschaft den Knechten trostlich undGipser zusprechen und sie treulich in rechtem Diensteifer zusammenhalten sollen, damit dieselben nicht etwallnen schändlichen Aufbruch machen, sondern die Botschaft erwarten. 6. Endlich haben die Hauptleute durch^wen und Schriften berichtet, wie ihnen ans der Straße nach Mailand, als sie den Sold haben holen wolle»,des Herzogs Botschaft begegnet sei und ans ihre Klagen, aus dessen Befehl, für den laufenden Monat jedemKnecht vier Kronen zu geben bewilligt habe, allein den Kapiteln unbeschadet; dabei wird auch angezeigt, das;d>e Unfern in drei schwache Haufen getheilt und so weit von einander liegen, das; keiner im Fall der Rothdem andern Hülfe leisten konnte; daß wederder Herzog" noch die Unfernwegstark" wären, der See nochZ»m größern Thcile inmüssischer" Gewalt sei, und der Hanfe des von Musso täglich zunehme, der unsrigchch dagegen vermindere w. 7. Da hieraus nicht wenig Gefahr zu besorgen ist, so hat man die Bundes-genossen (von den III Bünden) schriftlich aufgefordert, zu verschaffen, daß diese Unordnung abgestellt werde,--den Rücken etwas handlicher unter den Handel zu thun" und sieh die Sache ernstlicher als bisher angelegenzu lassen, die Unfern mit einem frischen Auszug zu verstärken und sonst die nöthigen Anstalten zu treffen,das; man ihren Eifer spüren könnte. Das klebrige will man heinibringen und den Herren überlassen, darinZv handeln, was ihnen gefallen wird. 8. Auch hat man dem Regiment zu Innsbruck geschrieben, denein-