1022 Juni 1531.
drei Orte zwanzig Mann, die sich gerüstet halten sollen, um auf Befehl der dreiörtischen Boten, die sofw'tdahin reiten werden, in die Stadt zu ziehen. Neues sei sonst nicht zu melden; doch bitte man um gutesAufsehen, wozu man diesseits auch bereit sei, wie Lucern von dem Boten, der zwischen 1 und 2 Uhr lM'gewesen, vernehmen könne.
1531, 31. Mai (Pfingstmittwoch). Schwyz an Luccrn. Da man schriftlich und mündlich vcrnchmc,daß Anschlüge auf Schloß und Stadt Napperswyl im Gange seien, um sie in fremde Gewalt zu bringe»,und da sich gebühre, hierin ernstlich zu handeln, so habe man den übrigen drei Orten auf morgen zn g»^Tageszeit nach Brunnen Tag verkündet; man bitte auch Lncern, eine Botschaft abzuordnen.
St. A. Lu«rn! Missi°en>
52!).
iilMrswlll. 1531, a. 2. Juni f.
Archive Zürich, Bern, Lucer».
Verhandlungen der drei Orte Uri, Schwyz und Unterwald en mit der Gemeinde.
Ein Abschied wurde wahrscheinlich nicht verfaßt; wir legen dafür etliche Acten ein:
1) 1531, 2. Juni. Mitthciluug von Zürich au Bern: „Der bott, so min Herren von Zürich gan R'itigefcrgget, uf die Nappcrschwylischc unruow ze sechcn, schribt denselben m. h. dise Meinung: Gncdig iniiic Herren,wie man üch (mich?) des hüttigcn Handels beruht, ist im also, daß dis (die?) hoflüt in die statt komcn si»dund also die thor ingenommcn nß der ursach, daß man inen abermals (als zum teil erfunden) ein zuosatzdie statt hat wellen »einen ; dann als s>) zuo dem nndcren thor gegen der brück kommen, habend sy schon ctl'chfrömb(d) von Schivyz nnd .iß den Höfen vorhanden funden, ivclche sy ilents widcrumb hiin.sgcfertiget n»ddasselb thor mit san.pt den schlüßlen onch ingenommcn. lieber solichs sind ctlich ander mc kommen; die habe,>tmich hinin bcgcrt; die hat man onch nbgcfertigct. Doch hat man den houptman Uolrichcn nnd den vogtKurier gehört vor einer gmeind. Uf solichs Hand sy also ein gmeind gcha» und Hand sich dcß dcrgstalt ver-einbart, erstlich so wellent sy kein zuosah gänzlich »it hau. Nach sölichcm ist ein Schultheiß also (?) ou'ch an d-rgemeind gstii, mit stin Harnisch, und uf stuc Hosen sine guotc krüz und schlüssel gucigt (gnäht), das doch s»">^nieman gchcbt hat; aber scheide» ist im not gsm, im wärind sunst die schlüssel abgetrennt worden; da»» ^hat al,° »messen mit sampt dem Uoli Aeberli. wirt zum Ochsen, ab der gmeind entrünnen. Nach soli-hc»'Hand sy cm nliivcn llrat dergstalt verordnet, nämlich von der gcmeind in der statt rij inan und von der gei»c>"bnsseuthalb der statt onch rij man; die solleut also „idcrsitzen zuo den vordcrigen Räten und dieselbigcn, di-w.dcr m.ue Herren oder w.der ein arme gemeind getha», strafen. Uf Mich- sind der dryc» Ländern bottt»kan (komen), namlich von Uri der annnan Träger, der, sobald er kommen ist nnd irc Meinung verstanden, '»icsy sich vereinbaret, nie»,an ...zelan, sunder irc statt also zuo behalte», und sy von der gemeind also die Z-strafen, die denn mißhandlet habint, hat er begcrt, man solle im den schrybcr vermögen damit er sine hcrrc»berichte, ivie es stand, dar.nil sy rüeivig sigent; dann Ivo das nit geschcche, müsse er wol, daß der stnr.n '»'ganzen land gan wurde. Aber sin bcgcr des schribcrs halb ist im „it verlangt, snndcr von der gemeind »lsogcantivnrtet, ivcr sy nnrüewig gemacht Hab, der mache sy wider rüeivig. Die anderen Kotten habent symizöngt, wer sy sigent, ob ander mer von Schwyz denn wie die vorbeneinptcn kommen sigent; dann dieselbe»stud früeg vorhanden gsin mit sampt etlichen (iviciuol sy es uerlougnend) znosnhercn, ivie obstat. Item >>»s"'Eidgnossen von Glarus sind nit beschribcn bis erst, als ich verstau, do man gescchcn hat, daß "die pr»t>c»gefall hat; do hat man inen onch gcschriben; sy sprechend ouch, sy wellint sy nit hören, namlich die drü Orh