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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juni 1531.

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5" läßt »Inn es gänzlich und migemindcrt bei den Beschlüssen der Obern bleiben; man will jedoch diese Ver-handlung samt den französischen Vorträgen gern on die Herren und Obern bringen und ihnen überlassen,"l> sie eine Unterhandlung annehmen und einen Tag besuchen wollen oder nicht; man will also weder etwasZugesagt noch abgeschlagen, sondern den Herren freie offene Hand vorbehalten haben. 4. Nachdem aber die^genannten Schiedorte »nd Zugewandten sich über diese Antwort mit einander bcrathen und einen Tag,ulZ von nächstem Sonntag über acht Tage, nämlich den 11. Tag Brachmonat Abends in Bremgarten and^' Herberge zu erscheinen, angesetzt und auch die V Orte dahin beschrieben, haben sie die christlichen Städtelmmdlich gebeten, inzwischen nichts ThätlicheS anzufangen, sondern jenen Tag zu erwarten und dessen Besuchuicht abzuschlagen; dieselben antworten jedoch, daß sie zu gar nichts eingewilligt, sondern es völlig denn Gefallen'hrer Herren hcimgesetzt haben und sich weiter nicht einlassen wollen. I. Den Hans Wyß von Ottenhausen, dergeredet haben soll, es haben Alle, welche die Mutter Gottes und die lieben Heiligen nicht als Fürbitter ehrensollen, Kühe angegangen :c., soll Bern wo möglich in seinem Gebiet verhaften lassen; auch in Zürich willuwi uns ihn fahnden. Wegen der Schmachworte, die der Bader zu Baden gebraucht, ist vereinbart, anStadt zu schreiben, wie die Berner Instruction vorschlägt.

V» Die Voten von Bern sind beauftragt, eine Abschrist des Briefes, welchen der Comthur von Hitzkirchu» den Vogt in Lenzburg geschrieben, denen von Zürich zu übergeben, sofern der gute Herr nicht (sonst)

^wähnt würde. Tt. Ä. Bern I Inftruct. n. 76 d.

4, II aus dem Berner Eremplnr. Im Freiburger und Solothuruer fehlen, ep, im Baslcr ve,55, Ii, ino, t :c., im Schaffhauser Ii, n, u, I.'c.; «1 ist gestrichen.

Zu n. 1531, 23. Mai (Dienstag vor Pfingsten). Zürich an Bern, Glarus, Basel, Freibnrg, Solo-thurn, Schaffhausen, Appenzell, III Bünde, Thurgan und Poggenburg. Sie werden nun (ohne Zweifel) bereitswissen, wie der Herzog von Mailand und der eidgenössische Heereszug, der wider den Tyrannen von Musso zuFelde gelegen, über die Fortführung und Vollendung des Krieges und die Pflichten jedes Theiles einen Berichtund Verstand aufgerichtet und angenommen haben, worin unter andern Capitcln abgeredet worden, daß die Eid-genossen samt den III Bünden von den 2<Zl>l> Mann, die man im Felde gelassen, 8t )t) besolden sollen; weil nundie Hanptleutc den Knechten nicht mehr als eine Krone(?) zugestanden haben, mit welcher sich bei der großen Theu-eung keiner erhalten könne, und also zu besorgen sei, daß sie, wenn sie an Geld Mangel leiden, nicht lange imDienste bleiben werden, womit aber dem Herzog der ermähnte schon zugesagte Vertrag nicht gehalten würde,was dann allen wohl schimpflich anstünde, so haben sich die Hauptlente bei dein Abzug vereinbart, sofort nachder Heimkunft die Ausschreibung eines Tages zu veranlassen. Nachdem nun die Botschaft des Herzogs mitden fürstlichen Credenzbriefcn ze. seither in Zürich angekommen sei und begehre, daß jener Verstand zumUeber-Huß" (von den Obrigkeiten) bekräftigt werden möchte, so habe man für gut und nothwendig erachtet, daß allel betheiligten) Orte sich über diese Dinge unterreden, und dcßhalb einen Tag nach Zürich angesetzt, nur Mitt-woch nach Pfingsten Abends an der Herberge zu erscheinen und morndes (1. Juni) zu berathen, wie man sichder Besoldung wegen verhalten wolle, und endgültig zu beschließen, was für eine Antwort dem Herzog zu gebenund was sonst noch zu thnn sei; mit freundlicher Bitte, den Tag mit Vollmacht zu besuchen und zu gemeinemNutzen handeln zu helfen. . . St. A. Zürich: Mssivm.

Zu 1) Die drei Vorträge sind zusammengetragen in der Bern er Abschiede-Sammlung, »»31)7 321. Die zwei ersten sind thcils ans früheren Abschieden, thcils anS entsprechenden Acten bekannt;der dritte ist, wie eine Stelle der Einleitung zeigt, dadurch veranlaßt, daß auch Bern in den Streit als Mit-hafte Zürichs sich eingelassen. Basel hat Abschriften von zweien, ans der Zürcher Canzlci, in der Abschicd-sammlung.

2) 1531, (A. Juni?), Zürich. Vortrag der französischen Gesandtschaft, über den Frieden.