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Mai 1531.
geschriben, und derselb durch soliche sin oberkeit nach siuem verschulden hertenklich gestraft werden sollte, undmicwol wir bißhar allen ninglichcn flyß darob angeleit, damit solich schmächnngen by den unfern abgestellt und ver-hüctet werdent, und menklich dären und ander Unbilligkeiten von uns übcrhcpt, in guoten rnowen und nachpürlichereidgnössischer fründtschaft nnangezogen blybcn mächt, der Hoffnung, (daß) uns herwidcrnmb von üch und üwer»zuogchörigcn glyche billigkeit begegnot, unser in dem und andern: früntlich verschonet, und damit unser altefründtschaft, liebe, trnw und cinigkcit widcrgebracht und gcufnet worden wäre, als ouch üwere gesandten in deinbcschluß, so zuo Baden über gcmelten landtsfriden gemacht worden, da wir darnf trnngen, den ersten artikel deslnndtsfridcns der Meinung und des Verstands sin, daß das gotswort in üwern landtschaftcn und gebieten st'>)und ungestraft sin sölltc, uns heiter zuogeseit, daß wir disen artikel setz fründtlich näbent sich stellen und üch indisem faal vcrtruwcn, dann ir üch so guotmüetig, nachpürlich und früntlich in disen dingen bewysen welltend,daß wir darab gnot gefallen und bcnücgen haben mücßtend, da wir uns je verstehen, (daß) solich zuosagcn undbewilligen gctrüwlich geleistet worden wäre, habend doch bißhar unsere cristenlichen Mitbürger und uns, ouch sieund unsere frommen underthanen wäder das gemein aller Völker recht, die pündt, noch der landtsfriden nocheiniche billigkeit oder fründtschaft nit sovil schirmen noch fryen mögen, dann daß wir unzhär von üch und denüwern fräflcr vermässener wyse wider recht und alle billigkeit, ouch über und wider gemelt üwer zuosagcn, onchden gemeinen geschwornen landtsfriden und gemelt darnf erfolget landtsbott, stätigs one undcrlaß geschelmet,kätzert, diebct, bößwichtct, küeg und merchen gchygert, verräterS bößwicht, schandtlich eerloß lüt, und sunst mitvil andern schandtlichcn lasterlichen, ccrvcrletzlichci: schalt, schwach und schmützwortcn, daß wir nemlich alle küegund Märchen gehygt und zuo Cappel kälber gemacht haben, die ctlich der üwern an die küekammen, damit ctlichüwer zuogehörigen underthanen, ouch wider vermag gemclten landtssridens, uns zuo sonderer schwach und Ver-achtung sich ußgezcichnet, binden wellen, angezogen und uffs allerhinderst verachtet, vcrkleint und an nnseringuoten lümbden und eeren dcrmaß gescholten, geschändt und geschwächt, daß es nit allein allen erbaren cristen-lichen oren ze hören, sonder ouch ungezwyfclt der snnnen, die zuo überschinen, billich ein grewel ist. Und sowir wol, un: fridens und gemeiner Eidgnoschaft gmeincr ruow und wolfart willen (wicwol mit beschwärtemgemüct), solichs alles übcrsächen und üioer etlichen uffs ernstlichest nit nun einmal znogcschribcn, uns vor solichenfrästen und muotwillen zuo sin und die nach der billigkeit ze strafen, können wir doch uß allen anzöigungen nitänderst befinden, denn daß üch daran wol gedicnet, und unser früntlich vorgeben eben dahin gereicht habe, wo dieüwern uns vor mit Worten geschändt und geschwächt, daß sy uns setz sygcntlich mit tätlicher Hand, in hüsern unduff dem selb anloufend, überfallend, trotzend, muotwillend, darnider schlachcnd, ouch dermaß so schandlich, verächt-lich und nnfrüntlich ein und all tag mit uns handlcnt, daß wir unsers lybs, läbens, gnols und eeren nit mecrsicher by den üwern sin mögent, deß wir doch sunst von allermenklichem vertragen, zuo dem uns nu vil zit 1)är,was uns joch an dhand gestoßen, von üch kein trost noch hilf begegnot, snnder wir wol befunden, wie zuo unserzerlrcnnnng und verderbnng mängerlci untrnwcr pratiken unzhar fürgenomcn und geüebt worden, geschwygcn,daß ir üwern biderwen gemeinden on grund fürgebcn, wie ir gedachten (wo?) Pündtern nützit schuldig sygcnt, undder müssisch übcrfaal sich von des glonbens wegen zuogctragcn, deßglichen (daß) der von Müß nit des willensgewesen, jctz ernempten Pündtern einichen schaden zuozefüegcn, und :vir also muotwilligklich, on alle not ufgcbrochensygcnt und ein solichen schwären kosten ufgetriben habent, und vil ander nichtige nnbegründte ding, als ob wirüch von nwcrm glonben, fryhciten, rechten und grechtigkeiten mit gwalt ze trängen nndersiücndcnt, onch zuotagen und anderswo offen lngincn und unwarheiten von üch ußgebcnd, und uns also vor üwern biderwengemeinden mit solichem und andern: derglichen nichtigen: fürgeben, die wir alle umb kürze willen hie zuo crzclenundcrlassent, stätigs verlcident, verhaßt inachend und zuo unfrüntlichem Ungunst füercnt, ouch unser gelrüwewolmeinnng zuo argem verkecrend, daran uns aber gwalt und unrecht beschickst, und die warheit, wo die an diesnnnen kommen mag, unser nnschnld (wills gott) allweg verantwnrtcn mnoß. Und wiewol uff jüngstem tag znnBaden wir mit sampt anderen unser:: cristenlichen mitvermandten üch heiter anzöigt, daß wir söliche fräfcl undhochmuot nit mee erlyden könntcnd noch :nöchtei:d, ir uns onch vertröst, daß ir die abstellen und die schandt-lichcn schwächer nach ircm verdienen strafen und solichs nit mee gestatten wclltint, haben wir doch noch niterfaren, daß jemands darnmb gestraft, sonder wol sidhär und uff ein nüwS vil üppiger schandliedern, schwach