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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Mai 1531.

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entsetzt, deßgelychcn unfern Eidgnossen von Schwyz die iren, so si erkonft und bezalt, abgezogen und ungehorsamgemacht, und anders vil, so wir setz by dem nächsten beliben lassen und solichs im rechten wyter werden darthuonund erzöigen.

5.Darum, lieben Eidgnossen, wällen die fach betrachten, was uns und inen darns entspringen mag,und daß man einmal sage, die Eidgnossen haben ir fach vor der that betrachtet, dann es uns leider zuo vilmalen begegnet, daß wir die fach nach der that betrachtet haben, welches uns dann zum dickernmal übel erschossenist. Dann wo wir die fach nit vorhin bedenken, wurd es uns darnach ze spat, wann es uns setz mer giltetdann die vergangnen krieg, so wir gehabt haben. Doch so mag ein jetlicher Eidgnoß wol spüren und betrachten,so wir schon einander» an lyb und guote lang schädigen,, daß wir doch zuolctst widcrum müesscn eins werden;deßgelychcn daß wir einander» recht »messen lassen ergan, und dhei» teil by dem andern ane recht beliben mag,und nit ewiklich könnend fycnd sin; dann wir einander» zc nach gesessen und nit möglich, neben einandercn alsozuo beliben. lind diewyl es nun je wider zuo dem kommen muoß, wäre es besser vorhin bedacht und betrachtet,damit wir vor solichen unruowen by frid, cinigkeit und rechte beliben, das nun unser Herren und ober» von denv Orten wol betrachten können; dann wo unser Herren sölichs nit erwägen, hätten si langest fuog und rechtesgcnuog gehabt, mit denen von Zürich ze kriegen; dann si uns unser land, lüt und guot inhabcn und uns darumdheins rechten nit gestatten wöllcn, da nun nnsern Herren billich not thäte, inen selbs zuo recht zuo helfen, sowir nit betrachtetend, was uns und inen, ouch einer ganzen loblichen Eidgnoschaft darns erwachsen möchte.Dann wir nit anders befinden können, denn daß es uns allen zuo verderbnuß und Zerrüttung langen wurde;darum bcgeren wir nit zuo dem nnsern mit gewalte ze kommen, snnders verhoffen, daß solichs mit rechtebeschcchcn werde, damil wir zno einem fridcn komme» mögen; dann wer sich rechtes bcnücgen laßt, der laßt sichouch frides benüegcu. lieber solich unser oftgcihan rechtbieten und vorgeben haben uns die beid Stett den feilenkoufe abgeschlagen ane rechtmäßig Ursachen; wie cidgnössisch das sye, und (wie damit) die bünd an uns gehaltenwerden, geben wir einem jetlichen verständigen zuo betrachten, und was guots oder args by der zyt darnserwachsen mög." St. A. Lucern: A. Zieligionshändcl.

Ob etwas fehlt, läßt sich nicht ermitteln.

2) 1531, 21. Mai. (Zweiter Vortrag der fünförtischen Botschaft).Wyter anzöugt, wie inen vonLucern nachgeschriben, daß ein red im läger gange, daß des von Müß houptman uf dem sce, als er angefor-dert, die schiff ze übergeben, Hab crs nit wellen thuon und gsproche», die v Ort habind sinem Herrn gcschribcn,sy ivcllind nit wider in kriegen; dennc, wann der Herzog von Mcilnnd sich des kricgs belade, wellend die v Ortin von sinem hcrzogthum verjagen; (zum dritten), wie er groß guot hinder sy geflökt Hab; (zum 4., daß) oucher, der Herr vou Müß, by inen sye ?c., daran inen ungüetlich beschechc." Rathsbuch sso, p. »es.

Zu II. Hier findet sich der geeignetste Platz für die Urkunden betreffend die Sperre:

1)Uff was form und welicher ursach halb in ine Herren (von Zürich) den v Orten die

profinnd abgeschlagen."

Den frommen fürsichtigcn wyscn Schultheis, Rat und dem großen Rat, so man nembt die Hundert, undder ganzen Gcmeind der statt Luccrn, deßglichcn Landtamman, Rat, gemeinen Landtlüten und ganzen Gemeindenzno Uri, Schwyz, Underwaldcn und Zug, sanipt und sonders, stiegen wir Bürgermeister, Rat und der großRat, so man nempt die Zweihundert, der statt Zürich, mit diserm nnserm offnen brief zuo müssen: Wieivol indem offnen landsfriden, der nff die kricgklichcn cmpörunge», so sich zwüschen üch und uns, ouch andern nnserncristcnlichcn mitvcrwandtcn vergangens jars zuogetragen, durch ctlich üwer und unser guote fründ, ouch getrüwlieb Eidgnossen, die sich gcmclter enpörungen schidlichcr wyß beladen, ufgericht, deßglichcn folgends mit demgemeinen offenen landsbott, so zuo Baden über jetzgcmclten landtsfriden von uns den dryzechcn Orten gemeinerunser Eidtgnoschaft und der selben znogewandten ußgangen und in aller Eidtgnoschaft verkündt, gar heiterversächen, ouch zum höchsten verbotten, daß kein teil des andern gloubcn fechcn noch strafen, ouch niemand denandern meer an sinem lyb, cer oder gnot anzicchen, schmützen, schmächen, schänden noch beschädigen, sonder objemands wyter schand oder schwach hierüber zuogefüegt wurde, dnsselb des schmäherS oder lestcrers ober» zuo-