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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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991
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Mm 1531.

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in ivytcr beschwerd, wic nach dcm nechstcn sridcn ouch bcschcche», friere» und strafen wurde; deshalb si im anders»it ze thuond wissend oder sich wyter nfziechcn oder verhindern lassen könnend, dann daß sy widcrnmb hierübersitzen und diesem unlidenlichcn Handel, was inen darin fürzcncmcn und ze handlen sygc, mit Gott und ircnbidcrwen nndcrthancn wyter beratschlagen und gewüßlich das- n» dhand »einen werdend, des st) gedeukind vorGott und aller eerbarkeit glimpf, recht, ccr und fuog ze haben, mit gar früntlicher hochcr pitt und vermannug,(daß) irr cristenliche nritburgcr solichs ircr Höchen trungcnlicheu unvcrmydenlichen uotdnrft und dhcincr anderen ursachZuomässen, sonder sich hierin gegen inen so tnpferlich und trostlich beivysen ivcllind, als si das in kraft derpündtcn und irer versprochenen cristenliche» vcrstnndnnssen schuldig sygend, und s>) sich aller triiw, frnntschaftund brnedcrlichcr cristcnlicher liebe billich zuo inen versächeird." St. A. Zürich: A. n. Capp. Kricg.

2) 1531, 14. Mai. Dangernnt und Mcigret an Ulrich Zwingli.Unser ganz früntlich willig dienstund alles vermögen zuovor. JnsondcrS lieber Herr und gnoter sründ. In ansächcn daß ivir dchein anlwurtvon üch cnipfangcn nf unser schryben, so wir iich hievor zuoschickt, dcßglichcn daß uns der Künig nochmals einedelman hat znogeschickt, durch welichen er uns abermals trcffenlich und erntstlich besticht und angchcnkt (hat),1> wir allen mnglichen fliS und ernst ankeren, damit gnot frid und cinigkcit zivischcn gemeinen Eidgnossen ge-pslanzet und volkommlich sig und belibe; dcrhalber, als wir verstanden, daß etlich Ocrtcr der Eidgnoschaft irratsbotschaften zuo Arouw haben geschickt und sich versamlot, wir haben ein diener des Knngs, gcnampt HansWunderlich, dahin geschickt zuo genampten ralSbotten, dieselbigen zuo berichten der hilf und trost, so der Küngden Pnndtern hat znogeschickt, ouch der träffcnlichen begnr, so der Knng hat zuo sechen und vollstrecken eingemeiner hsro) frid und cii^gkeit gemeiner Eidgnossen, als ir im grund bericht, als uns nit zwislet, durch denedelman, so kürzlich für Zürich ns geritten; nf sölichs, so wir nun bericht worden sind, wie nf morn ein versamlung(ivo) Zürich bcschechen sol von obbeineltcr Handlung (wegen), haben wir üch ilcnts discr («w) brief ivol wellenZNoschribc», mit ernstlicher früntlicher pitt und crmannng, so hoch ir achten und einer Eidgnoschaft gnots gönnenund wellen, daran nur ouch nit zwiflcn, (daß) ir im grund dasselbig wol ansächcn, darab und daran zuo stnund helfen raten und reden, damit nüt nnfriintlichs von unfern lieben Herren und fründen l») üch ivcrd für-gnommen gegen ander ir Eidgnossen, sonders daß frid und cinigkeit zwischen dieselbigen gcpflanzet wcrd; danndie uotdnrft crhönscht und ist von nötcn, daß scmlichs bcschäch, vilerlci Ursachen, setz uns nnmüglich zuschriben, die so hoch und treffen!ichcsn) fachen nf sy (stch) sclbs tragen, der maßen und gestalt, ivcnn ir die-selbigen ivüstcn, ir üch glückselig achten wurden, daß ir den sridcn gcmachet hätten, und das widcrspil, Ivo irden krieg ließen »stallen, üch selbs nnglnckhnstig schelten wurden, daß ir de» obbemcltcn friden nit gemachct,nlS wir wol wissen, daß ir scmlichs Vermögens sind. Dann nachsolgung der sorglichen insällcn und un-(ällen, so darus gcberc» (wo), cb sechs monat verlnffcn wären, darns und (wurd?) nnfrid erfolgen, daß unsnit müglich zuo schriben noch zuo reden, die wir wissen und vor unser» ongen sechen. Harum piltcnd wir üch,disers schriben wol zuo bedenken und im allerbesten nfncmcn und uns zuo wissen thnon, wie wir uns in discreinnng und fridsamc» Handel zuo richten haben; dann uns nüt nnmüglich sin wird dem grund, daß wirWrisse», daß der Küng, ouch wir nüt licbcrs nf crdrich sächen; dann der Küng hat uns zwcn edelman darnmbinsonders znogeschickt, als zu gutem und großer nfnung der Eidgnoschaft frid stch wirt erfolgen. Dann wodas nit beschickst, die ganze zergenklicheit der Eidgnoschaft sin wirt, wo ufrnor und krieg zwüschcn derselbigcnsin soll; dann welicher den andern bchoptc» oder gcsigct sin sölt, so wär der teil, der den sig behalten, glichcr-gstalt geschlagen wie der ander teil, als ir glichcr gstalt und vil größer fachen wol betrachten tan <1önne» k).^o stat onch üch ein sorg darns und allen Eidgnossen, so üwcr sründ sechen und erleben sölltcn die heile bc-harrlichkeit üwcrs fiirncmens, daß üch dieselbigen verließen in betrnchtung, so ir also sölten behauen, von dheimK>l »it vil liebs noch entschüttung oder dicnsten züchcn möchten, und ist ein groß ercmpel an dem castelan vonMuß zuo sechen, als wir im grund warlich bericht, daß in etlich Italienern! darzno bracht, daß er den triegangefangen wider die Püntcrn, und so dieselbigen sin unfal gcscchen, von im gestanden und setz offenlich wider>n fechten und in bekriegen, die vor ansang des kriegs sin gnot fründen waren und setz sin offnen finden sind.Wir zöngcn üch das nit an für byspil, sonders wol können betrachten, daß üwcr trcsscnliche Vernunft vil basbetrachte» knn größer verborgen fachen; wöllt gott, daß wir by üch wären. Hann wellen üch bewisen nach ver-