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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Mm 1531.

truwung des Küngs und unserm vertrnwcn, das wir ouch mit der zit den Kling berichten, der semlichs gegenlieh, wo es zn fal käme, nnd lvir für nnser Personen zn gntem erkennen werden."

St. A. Zürich: Kirchenarchiv, Briefe, VI. I. 1357.

Es liegt das Original vor, das viele Flüchtigkeiten und störende Mißschreibungen zeigt.

511.

Licjlnl etc. 1531. m 15. Mai f.

Archive Ver» und Vnscl.

Verhandlungen über den Marchstreit zwischen Basel nnd Solothurn, unter Beistand einer BotschaftBerns.

In Ermanglung eines Abschieds legen ivir folgende Acten ein:

1) 1531, 19. Mai. Bern all Basel und Solothnrn.Als unser miträt, so deS stoß nnd spanS halb?üch wol wüssig, zuo Licch stall gewesen, anheimsch worden, haben sy uns nachher länge crzelt, »ß was Ursache"alle Handlung zerslagen und alles ungeschnffter fach zerrüttet, das uns von herzen leid ist. Damit aber zwüschc"üch beiden teilen guote nachpurschaft, fründschaft und eidguössische liebi wie vorhar erhalten und größer unwillund unrat vermittcn blpbc, wellen wir üch crnstgeflissen gcbetten und trnngcnlich vermant haben, nützit unfrünt^lichs wider nnd gegen ciuandern fürzenemen, ze brachen noch anzefachen und zuo güctiger hinlegung des artikels,darumb ir dann nacherwcrts zerspalten, üch uf uns veranlassen; (so) wellend wir (ob gott will) uns derm"Üso fründlicher underhandlung gcbruchen und ungesparler müegc und arbeit beflissen, daß wir guotcr hoffn""!l,(daß) ir zuo beiden siteu wol znofriden sin werdind, und das zuo vollstrecken, haben wir einen verlumpten tagallhar angesetzt, nämlichen Donstag rrvij diß nachts allhie ze erschinen, üch wie vor zum höchsten pittende »"bvermanende, üiver lreffenlich potschaft mit vollmcchtigem gwalt zuo uns ze verfertigen lind dhcins wegsbliben, lmd damit irs recht verstnndind, allein von nuzogncr hoher Helligkeit der Herschaft Dorneck wegen",

St. A. Ben,: T-Utsch Miss. 8. tos, re,l.

2) 1531, 19. Mai. Basel an Bern. Von den Gesandten, die man wegen der Späne mit Solothus"auf letzten Sonntag nach Licstal und an die Grenzen verordnet gehabt, habe man genugsam gehört,ernstlich und unverdrossen die Boten von Bern für gütlichen oder rechtlichen Austrag gearbeitet haben, und

für diese treue Unterhandlung freundlichen Dank, ze. Man zweifle indessen nicht, daß Bern bereits wisse, ""wem es fehle, daß der Span noch nicht entschieden sei, wie nämlich Solothurn die guten Gewahrsamen über dieRechte, die man als Besitzer der Grafschaft Sißgau habe und vorzulegen Willens gewesen, gar nicht habe höee"wollen. Und da man voraussetze, daß Bern diese Zwietracht zum höchsten bedaure, so begehre man freundlich,daß es Solothurn bewege, dem beiderseits angenommenenAnlaß" gemäß aufs bäldeste alle Späne gütlich "bcerechtlich vertragen zu lassen. Falls aber Solothurn den Anlaß nicht vollziehen, auf seiner Meinung betrcffl"bdie hohen Gerichte beharren und darüber in keine Verhandlung eintreten wollte, verberge man nicht, daßauf andere Mittel denken müßte, um bei dem, was man rechtmäßig besitze, bleiben zu können.

. ' K. A. Basel: Missiven.