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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Mm 1531.

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Mehr ertragen und dar den Angehörigen verantworten, wolle es auch nicht bei Seite setzen, sondern sehe sichZum höchsten verursacht, dagegen zu thuu, was mau der Nothdurft und göttlicher Ehre halb nicht unterlassenkönne. 7. Deßhalb sollen die Boten die Eidgenossen und christlichen Mitbürger zun, dringlichsten und ernst-kichsten bitten und ermahnen, zu bedenken, was sie kraft der Bunde und Burgrechte, vor allem zur Handhabunggöttlicher Wahrheit und unser aller Errettung schuldig, wie viel an den gransamen, schändlichen, unmenschlichenSchmähungen und jenen Feindseligkeiten gelegen sei, und was daraus folgen möchte, und demgemäß Zürichdarin berathen und beholfen zu sein, auch so tapfer darin zu handeln, daß Gott und die Welt spüren mögen,daß man sich vor künftigem Schaden bewahren und seine Ehre unverletzt behaupten wolle; man achte sich auch5»r unzweifelhaft dazu befugt und bitte um eine freundliche gewährende Antwort; dagegen sei man allezeitMeigt, laut der Bünde und christlichen Verständnisse Leib und Gut für ihre Erhaltung einzusetzen*). ?». Ant-wort von Bern (4. Mai): Räthe und Bürger empfinden zwar über diesen Vortrag das höchste Bedanern»nd wollen sich die Sache nicht weniger angelegen sein lassen als Zürich; weil aber dieselbe weit aussehendeFolgen hat, so wollen sie Zürich kraft der Bünde und des christlichen Burgrechts ernstlich gebeten und crmahnthüben, zu dieser Zeit nichts Gcwaltthätigcs wider die V Orte anzufangen, sondern stille zu bleiben und den»ächsten Burgcrtag, den vorgenannte Herren auf Freitag den 12. Mai für Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen,^k. Gallen, Biel und Konstanz nach Narau angesetzt, um diesen Handel zu beratheu, ruhig zu erwarten; denntollte Zürich dennoch etwas Thätliches beginnen, so wolle man hiemit erklärt haben, daß Bern dabei keineHülfe beweisen würde. Dieser Bescheid wird den Boten auf ihr Verlangen schriftlich und unter dein Siegelder Stadt zugestellt**), v. Basel (kleine und große Räthe) antwortet wie folgt: Es seien ihm solche Schmähungenund ehrverlctzliche Zureden zum höchsten leid, indem sie nicht bloß Zürich, sondern ebenso wohl es selbst bc-kkchen. und ein Unfall, der jenem zustieße, auch Basel widerführe, und solches hingehen zu lassen nicht wohl^'stattet werden könne; was aber dagegen zu thuu, wisse es gegenwärtig nicht zu ratheu; weil indessen die^otcn auch nach Schaffhausen und vielleicht noch zu andern Eidgenossen und Mitbürgern reiten werden,^ erachte man für räthlich, daß sie sofort nach der Heimkehr ihre Obern veranlassen, einen eiligen Burgertagö» beschreiben; inzwischen wolle man den Handel bedenken und mit allem Ernst und Fleiß, den derselbe erheische.

Die erste Verhandlung fand am 3. Mai statt.

*9 Für Bern war folgenderDenkzeddel" bestimmt:Die botten, so ga» Bern rytend, müssend wol »cbend der instrnctionouznozöugen, wie der vogt im Ryntal nf der Ländern gnote wort, der Meinung, daß sr> den Pündtern ouch znozüchm wellent,Abgelassen worden ist; item daß wir nns nie von inen tBern) gesündert, sonder allweg hilflich zuo sin urbüttig gewesen im inder-"dpischen, deßglichcn dem jänfischen Handel; item daß si die fünf Ort im inderlappische» Handel ouch gemant und fdie selben) doch^ Zuo inen züchen, sonder wol die päss verleggen wellen, daß wir onch nit zno inen komm könnten; item daß der apt in derab dem tag von Eßlingen geheißen worden ist, dein hnß Oesterrich uff zivey pfürd und viij fuoßknecht gespannen ze stau;»ein daß der Keffer und Ferdinandus vil gelt im Niderlnnd machend; item daß des Keisers oberisten ircn houptlüten zuoschrpbend,» sollend gnoten gesellen zuosprcchen, man welle si bald brnchen; item der Keiser ist in großer rüstung mit einem züg im Niderlandjwd will mit gelt und lüt in nnser land hernf komm nnd nnderstan, etlich fürsten nnd stett gehorsam ze machen; item der Keiserf» Mit dem Türken zwei) jar angestellt; item nit wyt von Enßhen hernf ist eim gnoten gesellen geschribm, daß die luterisch leerw kurzen tagen das aller trnrigest nnd elendist end nenien werd; item amman Rychermuot ist an der nechsten gemeind der red,° er an der Ostergemcind von dein von Müß nnd den Keiserschen gethan, nit anders abred gewesen, dann daß er hön gesin ist,^mn alle ding ab der gemeind sage, dann in iij tagen sie sin red Zürich und zuo Bern offenbar gesin, nnd es Habs kein»"dersäß, sonder ein landtman gethan; item der selb amman Rychmuot ist ein faart alleinig ab einer jarrechnung von Lonwis»>w dem von Müß gefarm, deßhalb wol zno gedenken, wie fygend er im sye; item der landgras von Hesse» ist urbüttig, so es unsMallen, zuo uns uff einen plah zno züchen, deß man sich verglichen möcht."