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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Mm 1531.

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^ sie vertröste und ermuntere, ruhig zu bleiben, woraus man wohl schließen dürfe, daß sie, wenn der Kaiserdie Städte von einer Seite angreife, es von der andern thun werden. Nach der Heimkehr von dem Tag zuBaden, wo die Bttndner die V Orte um Zuzug gemahnt, habe Ammami Nychmuth fast eine Stunde langdor deni Rath geredet und dargethan, wie viel Trost sie von fremden Herren haben, auch gerathen, keines-wegs wider den von Musso zu ziehen, da es sich um den Glauben handle, wodurch der gemeine Mann heftigerund standhafter als je gestimmt worden sei; weiter habe sich Rychmuth, nachdem Zürich den III Bünden zuHülfe gezogen, auf offenem Markte geäußert, dieZürcherli" führen Geschütz wider den von Musso hinein;das werde dem von Ems gerade willkommen sein, und als. die Berner die V Orte gemahnt, ihnen nachzu-Zwhen, habe derselbe die Gemeinde bestärkt, es nicht zu thun, weil es den Glanben betreffe, und man wohlwisse, was man einander zugesagt; wollte man gegen den von Musso ziehen, so würde man aus einem gutenFreund einen Feind machen w., und durch solch »nwahrhaftes Vorgeben die Leute bewogen, lieber den FeindZu schonen, als den geschwornen Bünden nachzuleben, dabei angedeutet, daß der Kaiser, der ganz Italien zurBuhe gebracht, ihnen wohl auch werde helfen können; als sich im vergangenen Winter die Sage verbreitet, daßZürich die obbcrührten Schmähungen nicht länger dulden werde, habe er immer getröstet, Mark Sittich Voerde"ihnen" bald genug zu schaffen geben, wie denn gleich im Frühling sein Schwagers?) die Bünde überfallen habe.Als tzic erste Nachricht gekommen, daß der von Musso ins Veltlin eingebrochen, haben die Boten der V Orte,5üe des Unterwaldner Vogtes wegen eben im Rhcinthal gewesen, demjenigen einen Monatsold geboten, dercnien Brief von ihnen nach Bregenz hinüber tragen wollte.*) Zur gleichen Zeit habe Mark Sittich einer^öachc um Rhein befohlen, wenn zwei mit einander in einem kleinen Schiffe von unserer Seite hinüberfahrenwerden, sie unangefochten durchziehen zu lassen. Nachdem Etliche zu Schwyz darauf gedrungen, Bellen; zu^'setzen, sei gleich morgen ein Brief von dem Müsscr eingetroffen, des Inhalts daß er ihr Freund sein wolle,w>d als die Länder zu Brunnen getagt wegen der Mahnung, sei ein von Mark Sittich heimlich abgeordneterzu ihnen gekommen; was dieser mit ihnen gehandelt, könne man wohl crrathcn, da sie sich entschlossenhaben, nicht auszurücken, sondern, die Bünde und alte Treue hintansetzend, daheim zu bleiben. 3. Da nunMehrzahl der Orte im Felde stehen, und die V Orte alle Mahnungen verächtlicher Weise übersehen unddarauf rechneu, daß man sie dieses Trotzes und der Schmähungen wegen nicht angreifen werde, so könne mandiesen und andern Beleidigungen, die man täglich erfahre, nichts anderes ermessen, als daß diese Practiken,Wae das fcrdinandische Bündnis; eine gewesen, nicht leere Reden seien, sondern daß damit umgegangen werde,»nscr freies Vaterland wieder unter das Joch fremder Herrschaft zn bringen. Von Herzen begierig, solcheVansanic und gefährliche Verdcrbnng zu verhüten, habe man die christlichen Mitbürger schon ans mehreren^ugcn zum höchsten crmahnt, ein tapferes und nothwendigcs Einsehen zu thun, damit man dieser Sorgen»nd Gefährden entladen werden und endlich einmal zur Rnhe kommen möchte, in der festen Zuversicht, daß dieseZustände (weil doch aller Nutzen und Ehre und Gottes Sache auf dem Spiele stehe) besser erwogen worden wären.^Üeil aber Etliche die gegenwärtige Thcnrung, Andere die müssische Fehde oder den Kaiser, Andere den Un-willen des gemeinen Mannes zum Vorwand nehmen und sonst allerlei Abneigung zeigen, so habe man, »mVerdacht abzulehnen, daß es Zürich nur bei der Unruhe wohl sei, für nöthig erachtet, den Mitbürgernulle Gründe, die zu einer tapfern Handlung Wider die V Orte bewegen sollten, in Kürze anzuzeigen »nd zu

Z Dieser Klagepnnct wird durch specicllere Andeutungen in gerichtlichen Sprüchen bekräftigt (St. A. Zürich: Acte»Rheinthal).

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