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April 1531. 955
K. „Was ir wyter mit dcn chorhcrren handle» füllend, wirt nch der predicant von Tachsfelden wol könnenanzöugen."
I»Ilg. 1581, 23. April (Auf St. Georgcntag).
Staatsarchiv Lncern i Mg. Äbsch. l. s. k. sao.
Tag der V Orte. Erstlich wird ein Schreiben verhört, das der Landvogt zu Lauis ans heuteden V Orten zugeschickt hat, und jedem Voten eine Abschrift davon gegeben, um dies heimzubringen und den^ten, die ndeh Zürich verordnet sind, auch anzuzeigen, ks. Ein Schreiben des Commissärs von BellcnzMeldet, wie die Berner, Basier und Andere sich genähert, wie deren Hauptmann Einlaß begehrt, und was^ ihm darauf geantwortet habe. — Ferner wird ein Schreiben des (eines?) Schloßknechtes zu Lnggaris mitgctheiltund die Antwort verlesen, welche Bern den Boten der V Orte, die dort gewesen, nachgeschickt hat. Da man^r alle diese Dinge ohne Vollmacht ist, so will man sie heimbringen. «. Betreffend die VerantwortungM Zürich und bei den übrigen Orten wird beschlossen: Uri, Schwyz und Zug sollen Boten nach Zürich sendenund die V Orte gegen die allenthalben verbreiteten Klagen („hinderredung") über sie und die Ihrigen verantwortenund dabei ihr Bestes thnn. Es beschweren sich die Pilgerschafts- und Jacobsbrüder, nämlich Panncrmcister^u Meggen von Lncern, Vogt Gcißer von Schwyz und Heinrich Schönbnmner von Zug, wegen der schwerenbber sie ausgestreuten Reden und bitten freundlich um Rath und Hülfe, indem sie sich gegen jedermann ehrlich^chtfertigen wollen. Demnach wird dcn nach Zürich abgehenden Boten befohlen, dieselben zum treulichstenverantworten und ans Angabc der Verleumder zu dringen, damit diese biderben Leute sich rechtlich ent-b'huldigen könnten. «5. In Betreff des Zollers (in Lnggaris?) bewilligen die Boten, daß daS vorhandene^ld znm linterhalt der Leute hergegeben werde, da sie sehen, daß alles verbraucht werden dürfte, f. Ebenso^'schließt man, wegen des begehrten Zusatzes nach Lnggaris, sich zuerst bei den gegenwärtig in Zürich ver-sammelten Orten zu erkundigen, ob sie Znsätzer dahin schicken wollen oder nicht; sofern sie es thnn, werdenMich die V Orte ihre Anzahl abfertigen; dies soll (in Zürich) mit noch mehr guten Worten eröffnet werden,Mdein man alles getreulich zu erfüllen begehre, was die Bünde erfordern. K'. Da man jetzt nichts Endliches^schließen kann wegen der neuen Ereignisse, die stündlich begegnen, indessen eine Botschaft nach Zürich ab-fertigt worden, deren Erfolg noch unbekannt ist, so wird derselben Auftrag und Vollmacht gegeben, einen^ug anzusetzen, wann .oder wo sie eS für nöthig erachten sollte. Wenn aber den andern Orten, Lncern,f'i, Schwyz oder Unterwaldcn, (inzwischen) etwas zustoßen würde, sodaß eine Tagleistung nöthig schiene,^ soll dies auch nach Zug gemeldet werden, damit es die nach Zürich verreisten Boten auch benachrichtigen^Mntc. Dz, Eg mird berichtet, daß die Franzosen, die gegenwärtig in Solothnrn liegen, den 1 Orten keine^Zahlung entrichten wollen, und daß der französische Gesandte (Meigret?) sich in ungeziemender Weise geäußert^ube, und demnach beschlossen, dieses heimzubringen, um zu berathen, ob man „dein Herrn" deßwcgen schreiben wolle,M>d auf dem nächsten Tage Antwort zu geben, i. Cyprian de la Porta, als Bevollmächtigter des FranciScns^ugiagl'u(?) und Hieronymus von Cortisella(?) von Como, beklagt sich, daß denselben zu Lncern Tücher^ggc'nonimcn worden, und sucht um Hülfe und Rath an. Er legt auch ein Schreiben von Lncern vor,