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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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953
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April 1531. 953

mcr dann nf rrrr man herbcrg bcstclt, und wir aber vernomen, daß das fcndli und die knecht all hie sin wellen;dwil sich dann weder wirt noch sunst niemand mit spis verstehen, den honptman früntlich zuo bitten, was ermöge fürfertigen, das ze thnond; dann wir bsorgind, wo sy all sollten by uns blibcn, daß wir inen nit spisZuo geben hellen, nach dem und die notdnrft ir(o) halb erforderte; dann die pfister nit mit brot, dcrglichcn diewirt mit fisch und ander spis (nit) vcrsechen; so geben wir unserm alten bruch nach niemand dhein fleisch;dann mir essen das selbs nit. Habcnt das im allerbesten und dheiner andren Meinung, wie uns zuagleit wirt,thuon (gethan?).

2.Und als der hoptman mit sampt dem fcndli und knechten uf die ist ingczogen und by uns über nachtplibcn sind, haben wir die in aller früntlikcit und ercn und nit mit Unwillen, wie uns von etlichen unfern miß-gönner(n) znogcmessen wirt, empfangen; änderst wirt sich mit warheit meiner erfinden, dann daß wir inen gernalle zuckst und ccr, safer ivir können, gethan hellen, und daß es war syc, habcnt wir nnscr(er) ratSfründ acht zumhoptman und acht zum vendrich geordnet, mit inen zuo essen und gescllschaft zuo leisten, mit dem enpictcn,was ivir inen eren und gnots bcwisen (möchten), sölle nngcspart sin, und ob inen nnzucht begegnen wind, dem»lindsten als dem meiste», von den unfern, sötten sy stehen, daß wir dhein gefallen daran wöltcn haben, eueßbezügcn wir uns an hoptman, an fcndrich und an die knecht, dz inen dhein args von uns noch den unscrn bc-schechcn ist.

3.Und als wir denn größlich vcrnnglimpft söllcn sin, wie wir nachts über den hoptman, fcndrich unddie knecht gewacht, dabi wol zuo ermessen, daß wir inen mit gnots vcrtruwt zc., das ist wnrlich nit der Meinungbeschechcn; dann wir etlich gesellen uf die gasten geordnet, »stechen zuo haben, daß niemand den andern anzieche»och unfuor anfache; dieselben sind, als jcderman an sin ruow komcn, nf das rathns gangen und da bis gegenlag trunken, und nit der Meinung, daß wir jemands dhcins argen vertruwt haben ; dann wo wir inen mißtrnwt,betten mir die nit inglassen, das aber ganz nit der gestalt, sonder ivie vor gehört im besten beschechcn.

4.Sodann sollen ivir verunglimpft sin, wie ivir, als nnscr lieb Eidgnosscn von Bern fürgcfarcn sind,etlich gstllcn geheißen, ir harnest anthan, nndcr die thor gestelt, der incinnng, sy nit inznolassen ec. Ist nit derMeinung beschechen; dann als ivir vernomen, daß die von Bern by genannten nnsern lieben Herren und nach-pnrcn von Zürich über »acht plibcn und morncndes by uns über nacht blibcn (wölkten), haben ivir die im bestendahin gestelt, nit der Meinung, daß sy niemand in söllcn lassen, sonder inen befolhcn, nf iist inznolassen und danndie anderen früntlich für(zc)wisen; me wüßten wir nit zuo spiscn; dann unser lieb Herren und nnchpnren vonZürich mol wüsten, wie es ein gestalt unsers merkts halb hat, daß uns die iren nüt mc zuofüercn dürfend, undwir ein zit har kernen von Zürich beschicken; doch »erhoffen ivir, daß mitler zit unser lieb Herren und nachpurcn»au Zürich sich eins bessern besinnen und die iren zuo uns wie von alter harfarcn lassen.

5.Derglichen sind wir verunglimpft gegen nnsern lieben Eidgnossen von Friburg, Basel und isolenthurn,wir lassen niemand in; daran beschickst uns ungüctlich; dann wir die glich als wol als unser Herren von Zürichlüt inglassen, als vil wir deren hellen mögen spiscn und beherbergen, und niemant gcsöndcrt.

6.Der bruggcn und schnüren halb, die wir geschlagen, davon wir dann onch ein Unwillen erholt, ist»it on ursach beschechen; dann uns Warnung eine über die ander zuokommcn, wie nnscr Herren und nachpmcn»»» Zürich des willenS syen, divyl unser Herren von den drü Orten sampt den andern zwcyen »it mit inen,Ziechen, daß die genannten u. h. von Zürich mit ir panner sampt andren iren »litbnrger(n) und Eidgiwsten us

zuo ziechen und da die fünf Ort nngrifen, und das fcndli, so sy geordnet, söll(e) mit sampt den -roggen-burgern und die (denen!) im Gastet uf uns ziechen und uns die brngg absagen. Und dwil uns dann in»crgnngnem krieg ouch etwas anschlag und gfarlikcit, unser brugg halb vorhanden was, haben wi> von der ent-falten wnrnnng, ouch eidspflicht und eren halb die (schnüren?) im besten geschlagen (?), darmit unv niemandwiderwertig daran erschine, und nüt dcstcrmindcr da ein offne crliche jtraß aller notdmft nach offen gelassendamit sich niemand beklagen mög."

7. Bitte und Ermahnung an Zürich, bei weiter» Verunglimpfungen immer das Bessere zu glauben undder Stadt Gelegenheit zur Verantwortung zu geben; nebst Erbieten zu freundlicher Aachbacschaft, w.

St. A. Zürich: A. Müsserkrieg.

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