April 1531.
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Mai. Die dahin verordneten Boten sollen dann den Münzmeister, der für Leib und Gut Bürgschaftgegeben hat, als Fälscher anklagen, weil er einen unbilligen Aufschlag in leichtem Geld gemacht, indem jetzt1 Krone 4 Savoyer Gulden gilt, auch die Aufzahl zu groß, und gute Münzen in schlechte umgeprägt wordensind. (18. April).
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Mlldeillilirg. 1531, 18. April.
»kaiitonSarchiv Tolothur»: Abschiede, Bd. 18.
Gesandte: Bern (s. Note 2.) Basel (unbekannt). Solothurn. .(HansHugi, Benncr; Niklaus vonWcngi, Scckclnieister; Thomas Schmid, des Raths).
Vorverhandlungen über die Marchstreitigkeiten zwischen Basel und Solothurn, unter Vermittlung Berns.
Ein bezüglicher Abschied ist ^ uns noch nirgends begegnet; doch wird derselbe in späteren Acten hänsigerwähnt als „Anlaß" zu einer schiedsgerichtlichen Erledigung. Wir geben hier nur eine Auswahl des vor-handenen Materials:
1) 1531, 16. April (Sonntag Onasimodo), Solothurn. Den Abgeordneten (nicht genannt) wird Voll-macht erthcilt, den Handel mit Basel denen von Bern zu vertrauen, sofern die Basler nach Billigkeit entgegen-kommen. Rathsbuch 20, p. 230 (verseht!)
2) 1531, 20. April. Basel an Bern. „Es haben die gesandten, so wir uff üwcr znoschriben Zinstagsde» rviij tag Aprilis zno Waldenburg gchcpt, wie trüwlich nivere ratsbotten zwüschen üwcrn und unfern Eid-guossen von Solothurn und unser» gesandten von wegen unser bedersits spännen, die anstoßenden louchcu undMärchen betreffend, gchandlet und vcrnbscheidet, uns gnuogsam verständiget; sagend üch und ine» des guoienund aller ccrcn früntlichen dank, mit erbietnng, üch und den üwercn, wo es sich zuotragt, allczyt hinwiderumbdienstlichen willen zno bewiscn. lind demnach vor angeregter abscheid nnder andcrm inhaltet, daß üwcr Liebuns bedcn Stetten zno gnot unfern vier zuosätzen von irem kleinen Rat dry man zuoordnen, und daß dise>>ben man by iren geschworncn ciden, so st) Harum thuon sollen, was st) nit mit beider teilen gnotcm willenguetlich vertragen mögen, mit recht entscheiden sollen ?c., so gelangt an üch, unser fürgclicbt fründ, gctrüw liebEidgnossen und cristcnlich mitbnrger, unser ganz früntlichs bcgercn, ir wellend beden Stetten zno gnot, ivie derabschcid anzeigt, drp man von üwerm Rat und nämlich nnder denselben üwern vcnncr Willading und IohansenPastor und sunst noch einen, der üch zno hinlegung schwebender, spännen gesellig, verordnen," .'c. :c. Bitte umAntwort bei diesem Boten. K. A. Baftli MMoc».
Die in N. 2 genannten Bcrncr möge» in W. Boten gewesen sein.