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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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946
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14t!

April 1531.

decken, das warlich unser hinderfich halten auch verursachet. Jr wissend, wie nach gemachtem landsfriden wir nachvil Handlung das gelt des kostcns erlegt, und wie man damals uns vil guoter warten gab, daß der landsfridenan uns auch gehalten, und daß wir by den pünden und by recht, auch by denen mercu bliben sollten ze. Aberwie das gegen uns gehalten und gehandelt, Hand ir die zit hnr sid dem landsfriden zuo vil taglcistungcn zumdickermal und bcsunder uf dem tag zuo Baden, so uf Sonntag nach Trium Rcgum nächst vergangen (ge-halten), in unser geschrift, darin wir unser anligen und beschwerd dargethon, alles wol gehört, darin wir nüntänderst Zuo beschluß begert, dann daß der landsfriden an uns gehalten, daß man »ns des rechten gcstattnen underwarten lut unser gcschwornen pündcn, und daß man uns by recht bliben lassen und zuo recht verhelfen, unddaß ein mcrs das mer bliben und sin sollte ze., wie dann unser geschrift, dcro ir ouch eine Hand empfangen,das alles uswyst, mit bitt daß ir die für üch nemcn und verhören. Aber uf sölich erustlich anligen und an-bringen ist uns noch nie kein antwurt worden und sind also bishar rechtlos gestanden und »messen rechtlosstau; wie das der landsfriden und die pllnd gehalten sig, geben wir Gott und aller welt zuo erkennen.

8.So ligt offenlich am tag, wie wir unser herrlicheit, obcrkcit und gerechtigkeit in den vogtyeu entsetzt,darin wir nünt me gewaltig sind, und wie die im Nintal mit dem vogt Krctzen gehandelt Hand, das alles willniemand zno herzen gan, sonder ist die vcrschmächd und Verachtung uns eben als hoch angelegen als der vcrlurjtund schad.

9.So Hand wir noch unvergessen, wie unser Eidgnossc» von llri (die dann ein besonder pündnus zuoden Püudtcrn Hand) die Pündter in nächster empöruug lut der selben püntnus genraut; aber wie die Pündteruns zuozogcn, sind wir noch wol ingcdenk.

19.Wir wellen jctzmal geschwigen, daß wir damals etliche Ort lut unser gcschwornen pünden um hilfund zuozng erniant, da wir vermeinten, dwyl wir allein rechts begertcn, und so unser pünd so vil älter wärind,sollte man uns zuozogcn sin und zuo recht geholfen und beschirmt hau; aber wie es damals ergangen, wärelang ze erzelen; wir wcllends aber als die, so den landsfriden in keinen weg bcgerend ze schivächrcn, jctzmalbim nächsten lassen bliben und nit in fürzugs wys geäfert hau.

11.Zuodem, l. E., wicwol wir uns zuo tagen so hoch und vil erklagt, was uns begegnet, wie man mituns handelt, und allweg daby rechts begert, uns zum rechten crbottcn lut unser pünden, wie üch dann das nochunvergessen, so haben wir doch damit nünt änderst geschafft noch erlangt, dann daß unser Eidgnossen von Züricherst dardurch zuo hitz bewegt, und als wir beruht sind, safer ir . . von Bern und ander mer verwandten darzuobeivilget und nit so fast gcwcrt, so hettcn die von Zürich uns abermals mit gwalt überzogen um etlich vermeintartikel, die sy zuosameu erdicht und glcsen, darum sy uns vor nie zum rechten crmant, und wir inen recht nieabgeschlagen Hand, und wir Hand deß kundschaft, daß eS zuo Zürich bloß um dry händ gefält, es wär das merworden, daß sy über uns zogen wölltcn sin.

12.Ist dann das nit ein kläglich ding, daß es in einer Eidgnoschnft also soll zuogon, wiewol wir unsrechts erbietend um alles, das sy an uns ze sprechen Hand, und wir deßglich rechts begerend lut ir und unserpünden, daß uns das alles nünt helfen, und daß mau also mit so großem gwalt understnt mit uns ze handlen.Wo ist das alt und loblich sprüchwort Hinkomen, ja wer rechtlos gsin, und niendcrt zuo recht hat mögen kamen,dem habend die Eidgnossen zuo recht geholfen ze., und wir söllen jetzund gegen unfern miteidgnosscn also rechtlosmüessen ston und uns nünt änderst verstehen, dann wie wir uns mit gwalt irs gwalts crwerend, Gott sigsklagt, daß sin straf so ganz über uns verhängt.

13.So nun unser fachen leider also stand, lieben Eidgnossen, so ir in üch selber gond und gedenkend,wenn üch sölichs begegnete, wes gmüets ir wärend, wenn üch nun der fünft teil so vil geschäch als uns,so werden ir selber können ermessen, ob glichwol wir lut der pünden (den Pündtern) schuldig wären zuoze-ziechen, als aber nit ist, und ob glichwol wir nit in sorgen Menden des kriegs gegen Lowis und Luggarus ?c-,so hetten wir dennocht ursach, glimpf und fuog, jctzmal nit ze ziechen, sonder unser vatterland ze bewarcn, dannes wider alle natur und recht wär, einer sin hus zuo verlassen und cim andern ein frömdes helfen behalten.