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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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April 1531.

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sich ze lnogen, und besundcr jetz in disen gefarlichen ziten uns nit wyter fürzeschießcn, dnnn aber wir schuldig,vcrhoffend auch, wann wir das leistend und dem statt thuond, so die pünd, brief und sigel nswysend, wir habendunscrn eercn und gnuog (sio) gethon, wellten ouch nit mce begeren, dann daß man deßglichen gegen uns auchgcthan hctt und stirhin tat, vermeinend ouch, die Pündter könnden und sollend uns an dein ort nit scheltennoch uns wyter zuomuotcn, dann das ir und unser pündnus vermag und inhalt, und wo uns jetzund nit sosorklich schwer Händel und Ursachen uf dem hals lägend, als ir zum teil ufs kürzest Harnach hören werden,wellten wir warlich aber unser bestes und me gethon ha», wann wir inen lut der pündnus schuldig wärend.

3.Aber, lieben Eidgnosscn, demnach uns üwere manbrief zuokomcn, darin ir uns maucnd und erfordrend,daß wir üch in kraft und vermög der geschwornen pünden züoziechen sollen ?c., und so aber wir vermeint, daßwir das nit schuldig, Ursachen Harnach gemclt, so kumpt uns für, wie mengerlei gcredt und uns höchlichund grimm getröwt ivcrd, darum daß wir nit zogen sind, ec., ivclche reden und tröwnngeu uns zum höchstenbckümrend und beschwerend, darumb uns not bcdnnkt hat, üch . . zum kürzisten ze berichten, was uns darznobewegt, und was gnuogsamen Ursachen wir dahcimen blibcn sind, mit fründlichcr bitt und ansnochen, irwellend sölichs güctlich und fründlich von uns verhören und im besten vermerken.

4.Erstlich so Hand ir eben gehört, wie und was die pündnus zwüschen den sibcn Orten und den Pündterninhalt und vermag, daß in derselben pündnuß kein manung noch hilf noch zuozng stat, und was im Schwabcn-krieg ergangen, das ist allein brüederlicher fründlichcr trüw zuo rettung der Pündter eigen land, lüt undguot geschcchcn, und so man die pündnus wol bcsicht, so sind wir inen gar nünt schuldig, das Vältlin ze hand-haben und ze beschirmen in unfern kosten, (und) sy noch snnst niemand Hand ouch uns darum ze inanen. Unddwyl dann wir den Pündtern in solchem fall nünt schuldig, noch vil minder, so üch die Pündter mit pündnnSnit verwandt, und üch der krieg nünt angat und weder üwcr land noch lüt nit berüert, vermeinend wir, ir habenduns in solchem fall nit ze manen, üwer und unser geschworen pünd vermögend ouch das nit, üch in sölcher gstaltuachzeziechen in das Vältlin und uns also von der Pündter wegen in frömd krieg inzefüeren; dann warlich,lieben Eidgnosscn, jetz in diser großen schweren thüre, ouch todslöufcn und andern Herten beladnussen, so unsalles vor ougen, so schnchend wir zum höchsten, uns in so gfarlich krieg (da wir noch niemand wissend, wahinder krieg langen und wen er antreffen will) inzelassen, ist uns ouch hcrt und schwer und nit wol möglich.

5.Aber das alles unangsechen, ob glichwol die pündt, so wir gegen üch und den Pündtern Hand, sovil vermöchtend, daß wir etwas schuldig wärend, so will uns doch das zum höchsten irren und vcrhindren; dannwir Hand gwüsse Warnung und knndschaft vom vogt von Lowis und andern, sobald wir uns der Pündter be-ladent und inen zuozicchent, so werde der von Müß die üwcrn und unfern zuo Lowis und zuo Luggaris, deß-glichen die unfern zuo Bcllenz angrifcn. Es wirt uns ouch gesagt, es sig ze besorgen und dem von Müß garnünt zuo vertruwcn, ob glichwol wir nit ziechcnd, er werde nünt destmindcr uf uns cnuet dem bcrg angrifen.So wir nun das besorgen »messend, daß wir glich an und vor der thür und an dem anstoß angriffen werdenund des kricgs all stund nit sicher sind, wenn wir weren und retten »messen, dann der vogt von Lowis hatuns geschriben und besorgt sich dermaßen, daß er begert und anrüeft, imc ein zuosatz hinin ze schicken, so willuns je not sin, vor allen dingen unser eigen hüser, land und lüt ze bcwaren.

6.Zuo dem verneinend wir, wie so vil volks uf der straß, die den Pündtern zuoziechend, daß unsbedunken will, es werde iren nun zuo vil nf ein Hufen komen, und je ine iren ist, je minder sy beharren mögen.Wir verstand ouch, der Herzog von Meiland noch die Beliebiger, die beladint sich deß von Müß noch sins kriegsgar nünt, darumb uns bedunkt die not nit so groß sin an dem ort, dahin sy ziechend, dann daß lüten gnuogda werden sin und ce zuo vil daun zuo lützcl, und hctte sich bald geschickt, als uns die fach anficht, daß wirvon den fünf Orten mit aller unser macht in der yl als die gclcgnestcn und nächsten anstößer nf »meßten sinund die zuo Lowis und LnggaruS retten und beschirmen, die dann üch eben als ivol als uns verwandt sind.Darum, so ir . . der fach recht unchgcdeukeud, werden ir »ngczwifelt unser daheim bliben und vcrzicchen nitluv übel und so hoch schätzen.

7.Zuodem, l. E., könnden wir nit underlassen, wir »messend üch wyter unser sorg und nnligen ent-

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