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April 1531.
vertrügen, zuolassungen und vcrkomnisscn widerig oder nachteilig fürzcnemcn nndcrstücndint, daß wir darin nitgewilligt, auch nützit, das zno nbbruch, Minderung oder widertrpbung derselben reichen mächt, von Händen gebenoder nachgelassen haben wöllent; dann disc vcrkomniß allein zno handthabnng gättlichs worts, erhaltnng gemeinergercchtigkcit, auch cristenlicher zucht und erbarkeit und nit wyter, ouch in keinen andern weg verstanden werdensoll, all trüw (untrinv?), gefärd und bös gesüech gänzlich hierin vermitteln Geben und bcschechen in gcmelterstatt Zürich des nächsten Mittwnchs nach Ostern, nach Cristi gcburt gezelt tuscnt fünfhundert und darnach imeinunddryssigistcn jare." St. A. Ziinch: A. 11. Capp. Krieg.
Das Original ist ein Folioheft von 6 Blättern, wovon das 2. bis 5. beschrieben sind, die Schrift durch-weg gleichmäßig und sauber, nur an vier Stellen durch kleine Corrccturen gestört.
Der Grund zu diesem Verkommniß wurde am 3. April in einer Confcrcnz gelegt, welche die Boten dervier Landschaften in Wyl gehalten haben müssen; es liegt hiefür ein Entwurf vor, der dann in Zürich weiterausgearbeitet wurde.
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Dem. 1531, 17. und 18. April.
Staatsarchiv Bern: Rathsbuch Nr. sso, p, rsi, lSS; ise, iss, wo. Staatsarchiv Luccrn: Acten Religionshividcl.
I. Vortrag einer Votschaft der V Orte, zur Beantwortung der Mahnung zu Gunsten der Bündner, rc.
II. Antwort Berns.
Wir geben die vorliegenden Acten vollständig:
Zu I. 1) Vortrag der fünförtischen Botschaft.
1. „Frommen fürsichtigen wpse» besondern guoten fründ und getrüwen lieben Eidgnossen. Demnach sichjetzund unversechner und unwissender fach ein ufruor und krieg zwüschcu unseru lieben puntgnossen den drycuPünden in Churwalchen eins gegen dem von Müß anders teils erhebt, das uns nun warlich leid ist, hat sichdoch dise fach dahin erlassen, daß ir und andre Ort unser lieb Eidgnossen mit üwcru eerenzeichen ufbrochen undin dem namen gotts den Pündtern mit üwer hilf trostlich zuoziechend, das uns nun treffelich wol gefallt undnit wenig fröut, wo ein Eidgnoß dem andern in nöten zuoziecht und ir lib und guot zuosamen setzend; wirhabend ouch darfür, niemand könd von uns fünf Orten änderst reden noch sagen, dann daß unser vordern undwir jewelten har unser lib, ccr und guot zuo unfern eidgnossen, pundgnossen und verwandten je zuo zitcn innöten trülich zuo inen gesetzt und unser bestes und ja an mcngcm ort wyter gethon, weder wir nach Int derpünden schuldig gsin wärcnd, und wo es von nöten wär, so wüßten wir wol die ort und cnd anzezeigen.
2. „Nun ist minder, wir sigen zuo Baden uf dem tag von . . den Pündtern durch ir botschaft ouchangesuocht nnd^ermant, daß wir inen zuo hilf komeu :c., das nun schlechter form und Meinung geschechcn undvillicht die pündnus, so sp zuo uns Hand, vor wol bcsechen, aber in der manung deren wenig äfrung irs Inhaltsgethon, uß ursach daß dieselb pündnus, so sr> mit uns Hand, uit vermag noch Inhalt, daß sr> uns zuo manc»Hand, noch daß wir uf ir mancn schuldig sigen, inen zuozeziechcn, alles iuhalt der pündnus, daruf wir uns lendcn-Nun ist war, die Pündter möchten gedenken und vermeinen, so man inen in vergangnem schwabcnkrieg (deßsy anfänger und ursacher gsin) so trostlich zuozogen und hilflich gsin, es sölltc jctz aber also zuogon, warlichso sagen wir also, daß Gott von (im?) himel wellte, daß es in einer Eidgnoschaft jetzund stüende, wie esdomals . . stuond, da man bas eins und nit sölicher zwytracht und wesen was, als es leider jetzund stnt, Gottsigs klagt, so wäre dester besser, sich in sölich krieg inzelassen und ze thuon, wyter dann aber die pündnusvermag. Und dicwil aber in kurz vergangnen jaren und ziten uns so mengerlei begegnet, daß uns not ist fnc'